Etwas zum Nachdenken

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Methusalem:


Hallo Brandenburger,

Herzlich Willkommen hier in unserem Forum, wahrscheinlich bin ich mal wieder letzte  8) Deinen Beitrag fand ich sehr lesenswert und mit jeder Menge Informationen gespickt. Respekt.
Der letzte Link funktioniert irgendwie nicht. Mal sehn ob Sie haben nicht die Berechtigung Links zu sehen.
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hier funktioniert. Jepp, Google macht´möglich  8)

Conny:
Hallo Methusalem,
Bauer hatte die abgestürzte Condor ja nicht selbst geflogen. Das waren seine Kollegen. Mir ging es nur darum, ob Speer mit Bauer in irgendeiner Form Kontakt hatte.

Es ist schon merkwürdig, dass Speer die Aussage trifft, ein Leser seines Buches könnte wohlmöglich den Hinweis zum Standort der Partituren liefern. Dass setzt entweder Öffentlichkeit oder aber Insiderwissen bei dem Leser voraus.

Nun wollen wir uns einmal der zweiten Möglichkeit, die schon Brandenburger angesprochen hatte, zuwenden.

Speer beschreibt das Treffen W.Wagners mit Hitler kurz vor Kriegsende. Da ist die Rede, dass Hitler die Partituren schon sicher untergebracht hatte. Da würde ich allerdings auf die ausgedehnten im Bau befindlichen unterirdischen Anlagen des Berghofes oder aber Kloster Hohenfurth schließen. In Hohenfurth standen entsprechende Tresore.

Helmuth von Hummel bekam kurz vor Schluß den Befehl sich nach dem Ort Überrsee zu begeben. Was er auch tat. Nun bin ich erst einmal am Ende mit meinem Latein.

Der Widerspruch aus dem Text in Speers Buch ist offentsichtlich. Einmal hat Hitlert die Sachen schon verbergen lassen und zum anderen der Apell an die Leserschaft. Dass beißt sich. Ich schätze doch einmal, dass Speer nicht an "Menschenfreunde" appellierte, die so einfach Millionenwerte an ein Archiv zum Nulltariv herausrücken. Es könnte allerdings jemand diese Sachen aus dienstlichen Gründen wie auch immer in Besitz genommen haben, ohne sich des Wertes bewußt zu sein.

MfG

Conny

Conny:
Nun muß ich nochmals auf Schimmelmann zurückkommen. Ihm würde ich unterstellen, dass er einen Auftrag zur Sicherstellung von Partituren ausgeführt haben könnte. Die Sammlung Lobkowitz (Prag) sollte er ja nach Coburg schaffen.

Es steht für mich erst einmal zweifelsfrei fest, dass Hitler die Wagnerwerke nicht irgendwem anvertraut hat. Als Nächsten hätten wir Helmuth von Hummel, der ja auch für einen Sammelbereich des Sonderprojektes Linz verantwortlich zeichnete. Wer käme noch in Frage? Das diese Sachen mit Räumgut der PK so einfach auf den Weg geschickt wurden kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Allerdings haben wir dann wieder Helmuth von Hummel, den Bergungskommisar der PK. Gottfried Reimer können wir ausschließen. Er hat sich nur um Ankäufe für Linz kümmern müssen, nicht um die Verwaltung.

Das ist wirklich eine harte Nuß. Bald noch härter, als die Handzeichnungen des da Vinci, die ja Grundmann bei sich hatte. Komischerweise taucht immer das Römisch Germanische Nationalmuseum in bestimmten Zusammenhängen auf. Merkwürdig.

MfG


Conny

Conny:
Hallo Methusalem,
bevor es in Vergessenheit gerät. Effenberg behauptete mir gegenüber in 76, als auch in seinen Briefen an mich, er sei "Privatsoldat" Bormanns gewesen. Die Aussagen in dem von Dir geposteten Link könnten ja solche Schlüsse nahelegen.

Übrigens zu Bormanns Tod habe ich seit Jahren berechtigte Zweifel. Nicht nur auf Effenbergs Aussage bezogen, er sei zugegen gewesen, als man RL Bormann den Hinterkopf weggeschossen habe. Allein der Umstand, dass die Leichen von Bormann und Stumpfegger in der unmittelbaren Nähe des GESTAPO Zuchthausses Leerther Straße gefunden hatte, macht mich stutzig. Dazu der Umstand, dass die beiden Leichen auf dem Rücken lagen und nicht, wie bei Zyanvergiftung in fötiter Haltung. Vom Zuchthaus Leerther Straße wird behauptet, dass dort Dupletten gehalten worden seien. Zumindest die Kammler- und die Hitlerduplette könnten den Verdacht erhärten.

Nachtrag: Hier ein Link, Sie haben nicht die Berechtigung Links zu sehen.
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........den ich als äußerst lächerlich empfinde. Da stellt sich glatt die Frage, wem nutzt es? Es ist doch schon seit zig Jahren bekannt, dass Himmler durch einen Kriminalsekretär des KTI Bln. entsprechende Ampullen herstellen und in Spezialbehältern aus 9 mm Munition (u.A. für Luger 08) herstellen ließ, die gegen Kriegsende an verschiedene Persönlichkeiten ausgegeben wurden. Selbst Hitlers Sekretärin bekam solch eine Ampulle. Erstaunlich, wozu die Wissenschaftler fähig sind oder wofür sie sich hergeben. Wie der Dicke seine Ampulle bekam, ist doch auch bekannt. Ich könnte aus der Haut fahren. [ausrasten]

Leider ist es so, dass viele Zeitgeschichtler und andere Wissenschaftler entweder verlernt haben, kritisch zu bewerten oder aber aus naheliegenden Gründen lieber ihren Mund halten. Es könnte ja beim Aussprechen der Wahrheit sofort von anderer Seite die Revisionistenkeule gezückt und gnadenlos zugeschlagen werden. Bestes Beispiel die Hatz gegen Dr. Karlsch wegen seinen Buch, "Hitlers Bombe". Na ja, bei Himmler war es der hohle Zahn, den man so hübsch propagierte. Bloß kleiner Haken an der Geschichte. Den Kerl haben sie den Kopf abgehackt und anschließend dezentral verbuddelt. Also kein Beweis vorhanden. Das kennen wir doch schon zur Genüge, diese Art Beweise zu erzeugen oder verschwinden zu lassen. Alles was der vorgefassten Meinung widerspricht wird gnadenlos niedergknüppelt .......

und so etwas in einer angeblichen Demokratie. Pfui Teufel. [ausrasten]

MfG


Conny

Methusalem:

Hallo Conny,

um noch einmal auf Baur zurückzukommen. Speer hat keine besonderen Kontakt zu Baur gehabt soweit ich das aus seinen Büchern erkennen kann. Baur und Hitlers Fahrer (der Name ist mir momentan entfallen) hatten eine besondere Vertrauensstellung, da war selbst Speer klug genug Vorsicht walten zu lassen.


Genau das irittiert mich an der ganzen Geschichte. Denn es muß ihm ja klar gewesen sein das sein Buch nur einen bestimmten Lesertyp bzw. Personenkreis ansprechen wird. Kein Buch für die breite Masse.


Schon recht merkwürdig das er das genaue Datum, den 17. September 1973, für sein Gespräch mit Frau Winnifred Wagner angibt, aber keine genauen Hinweis darauf gibt wann Frau Wagner mit Hitler bezüglich der Manuskripte Kontakt aufgenommen hat. Das würde zumindest den Zeitrahmen für die Verlagerung eingrenzen und seine weitere Verfolgung ermöglichen.
Ergänzen möchte ich noch das die Auflistung der Partituren auf zwei Seiten erfolgt. Die ersten 3 Partituren werden auf Seite 157 genannt nebst Hinweis auf die Kontaktaufnahme Wagner/Hitler. Die weiteren Manuskripte werden auf der Umschlagseite 158 aufgeführt mit seinem abschließenden Kommentar.

Mit freundlichen Grüßen  8)

Methusalem

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