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 >  Fundforen > Unbekannte Funde - UFOs (Moderator: MichaelP) > Thema:

 Ufo-Anhänger aus den Aushub

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Avatar  Ufo-Anhänger aus den Aushub  (Gelesen 520 mal) 0
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(versteckt)Themen Schreiber
#0
14. Januar 2026, um 13:45:04 Uhr

Diese Marke oder Anhänger habe ich bei einer Brandenburger Baustelle im Aushub gefunden. Material scheint Zink zu sein, oben ist eine Öse dran, die Rückseite ist leer. Vorne sind die Wörter
…BAUENDAHL
und
…LENNER
zu erkennen, sowie diverse Zahlen. Bin gespannt auf eure Antworten. Danke, euer Nucki


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IMG_6822.jpg
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(versteckt)
#1
14. Januar 2026, um 14:11:06 Uhr

Zumindestens spuckt der Hahn ( Google ) einiges aus, wen der Suchbergriff "Bauendahl" Brandenburg eingegeben wird.


Michel  Winken

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(versteckt)
#2
14. Januar 2026, um 16:26:57 Uhr

...Textilplombe, siehe hier :     Sie haben nicht die Berechtigung Links zu sehen.
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http://www.wupperindustrie.de/baudageschichte.pdf


   Grüsse.   Winken

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(versteckt)Themen Schreiber
#3
14. Januar 2026, um 19:30:59 Uhr

Auf Gugln hätte ich auch selbst kommen können!

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(versteckt)
#4
14. Januar 2026, um 21:31:18 Uhr

Geschrieben von Zitat von Nucki
Auf Gugln hätte ich auch selbst kommen können!

Stimmt, Tuchplombe hätte ich noch dazu schreiben sollen.


Michel  Winken

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#5
14. Januar 2026, um 21:35:22 Uhr

Macht ja alles Sinn mit der Firma, aber so eine Tuchplombe hab ich noch nie gesehen. Grübeln

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(versteckt)
#6
14. Januar 2026, um 22:08:15 Uhr

...das könnte auch eine Übersee-Zollplombe sein. Diese wurden in den Ursprungs / Exportländern des Rohmaterials
 
   (z.B. Wolle oder Baumwolle) an der Ware als Eigentumsnachweis des Importeurs angebracht.

   Grüsse.   Winken

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(versteckt)
#7
14. Januar 2026, um 22:11:00 Uhr

Geschrieben von Zitat von MichaelP
Macht ja alles Sinn mit der Firma, aber so eine Tuchplombe hab ich noch nie gesehen. Grübeln

Da hast du recht Micha, mit der Öse am oberen Ende sehe ich das auch so.

Michel Winken

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(versteckt)Themen Schreiber
#8
15. Januar 2026, um 17:00:50 Uhr

Ich habe beim Textilmuseum in Bocholt angefragt, dort schrieb man mir: "Feine Tuche aus weicher Schafwolle waren bereits im 18. Jahrhundert eine Spezialität der Lenneper Handwerker und später der Fabrikanten. Um ihre teure Wahre zu kennzeichnen, nutzten sie Bleiplomben. Die Ihrige Plombe ist etwas anders gefertigt, als die üblichen Tuchplomben. Deutlich erkennbar wird eine andere Technik verwendet – im Grunde aber zum selben Zweck. Vermutlich im 19. Jahrhundert gefertigt, belegt das Stück erneut den Kontakt der Lenneper Fabrikanten in die preußische Hauptstadt."


Wir im Forum haben's ja gerne etwas genauer, daher habe ich nochmal nachgehakt. Mal sehen, ob da noch was Profunderes kommt.

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(versteckt)
#9
15. Januar 2026, um 17:24:21 Uhr

Geschrieben von Zitat von Nucki
Mal sehen, ob da noch was Profunderes kommt.


...mehr geht wohl nicht, ausser das Zeitfenster zu nennen,  2.Hälfte 19.Jhd.

   Grüsse.  Winken

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(versteckt)Themen Schreiber
#10
vor 7 Stunden

Noch ein kleiner Nachtrag aus dem Textilmuseum Bocholt:
"Zink ist und war ebenfalls eine gängiges Mitteln für Warenplomben. Da Sie es mit einer "modernen" Form der "Plombe" zu tun haben, die Hersteller und durch die Zahlen einen Waren- oder Sendungs-Code (?) ausdrückt, ist die Verwendung nichts ungewöhnliches. Ihr Stück fungierte wahrscheinlich wie ein Anhänger für den Transport. Vielleicht können die Kolleg:innen vom Tuchmueseum Lennep Ihnen detaillierte Informationen geben."

Doch der Kollege aus Lennep weiß auch nicht mehr:
"Es ist tatsächlich eine Tuchplombe. Die kannten wir bisher nicht. Ich kann Ihnen dazu keine weiteren Angaben machen. Wir haben zwei Tuchplomben in Festschriften abgebildet, da keine eigenen von Johann Wülfing & Sohn vorhanden waren. Tuchplomben sind an die Tuche für Kunden geheftet worden wie ein Namensschild. Somit wußte der Kunde immer um was für Tuch es sich handelt. Mit freundlichen Grüßen, Franz von Wismar"

Gut, Leute, dann bleibt nur noch auf Tauwetter zu warten. Danke für eure Tips!
Euer Nucki

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