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 GPS- Gerät sinnvoll?

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Avatar  GPS- Gerät sinnvoll?  (Gelesen 376 mal) 0
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(versteckt)Themen Schreiber
#0
07. März 2026, um 19:39:47 Uhr

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, mir zum Einmessen von Fundstellen ein GPS- Gerät zu kaufen. Der Grund ist, dass ich mit meinem Handy in der Regel - je nach den Umständen - nur 2-4m Genauigkeit hinbekomme. So habe ich schon mal etwas länger gesucht, um einen bestimmten Punkt wiederzufinden (zB wenn man eine Bergung abbrechen musste)

Meine Frage ist nun, ob sich die Anschaffung so eines GPS- Gerätes nun lohnt, weil es relevant genauer ist, oder eben nicht, weil es die gleiche Genauigkeit wie mein Handy hat.

Hitergrund: Ich weiß, dass es Techniken gibt, die bis auf wenige Zentimeter orten, aber nicht, ob es dann die handelsüblichen Trecking- Navigationsgeräte sind - oder doch sauteure Spezialausrüstung mit anderer Ortungstechnik.

Nutzt jemand von euch so ein Gerät? Ist es eurer Erfahrung nach wesentlich genauer als die übliche Handy- Ortung?

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#1
07. März 2026, um 20:18:55 Uhr

Ich hab mir sagen lassen, dass man mehr als 2-4m Genauigkeit nicht hinbekommt, egal mit welchem Gerät. 

Viele Grüße
Jacza

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#2
08. März 2026, um 11:09:09 Uhr

Wir haben Grenzsteine gesucht, Junior mit dem Handy ich mit dem Garmin Etrex, Ergebnis war das Handy
war weitaus genauer als das Garmin.

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#3
08. März 2026, um 11:25:10 Uhr

Die Frage taucht hier relativ regelmäßig auf und wurde auch ausführlich disskutiert.
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http://www.detektorforum.de/smf/index.php?topic=140071.0#12  

Meiner Meinung nach sind Smartphones mindestens gleich gut evtl. sogar besser.
Ein China-Outdoorsmartphone ist billiger und einfacher zu bedienen (mit entsprechender App)

Gruß

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(versteckt)Themen Schreiber
#4
09. März 2026, um 00:17:49 Uhr

Danke.  Als mir kürzlich ein Archäologe sagte, dass sie auf wenige Zentimeter einmessen, hatte ich gehofft, dass die Technik mittlerweile besser bzw. die bessere Technik erschwinglicher ist.

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(versteckt)
#5
09. März 2026, um 06:17:22 Uhr

Nö, für Hobbyuser unbezahlbar.
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Gruß


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#6
09. März 2026, um 08:10:30 Uhr

Ein guter Freund von mir nutzt so eine GNSS-Sonde, die er an sein Handy anschließen kann. Die hat wohl einen vierstelligen Betrag gekostet, misst aber sehr genau. Ist eine nette Spielerei, aber ich persönlich halte das für übertrieben.
Ich nutze immer die Android-App "Conota". Da kann man ein Foto von dem Fundgegenstand machen und bekommt gleichzeitig die GPS-Koordinaten ins Foto eingeblendet. Natürlich dauert es immer etwas, bis sich die Genauigkeit auf ca. 3-4 m eingependelt hat. Als Besonderheit kann man auch (kostenpflichtige) Gauss-Kruger Koordinaten nutzen, was bei meinem Amt leider immer noch gefordert wird. Der Denkmalbehörde reicht die Genauigkeit im Übrigen völlig aus. Auf dem Acker sind präzise GPS-Angaben in der Regel eh müßig.

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(versteckt)Themen Schreiber
#7
09. März 2026, um 22:34:51 Uhr

Nun ja, die Genauigkeit hängt wahrscheinlich von der Hardware ab, nicht von der genutzten App. 
Auf Empfehlung des LWL benutze ich "meine GPS Position", die auch kostenlos zB UTM- Koordinaten zeigt, mit denen der LWL arbeitet und die ich zum erstellen einer Karte in TIM Online und Google Earth nutzen kann. Bei günstigen Satelitenstandorten komme ich damit eigentlich immer bis auf 2m Genauigkeit.
Mir ging es auch eher darum, irgendwelche Fundplätze selbst wieder möglichst genau auffinden zu können.
Aber ich denke, meine Frage wurde beantwortet bzw die Hoffnungen zerstreut...

« Letzte Änderung: 09. März 2026, um 22:39:35 Uhr von (versteckt) »

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(versteckt)
#8
vor 20 Stunden

Ich lasse nichts auf mein Garmin Montana 700 kommen. Ist zwar ein ziemlicher Klopper, aber zumindest springen die Koordinaten einem nicht vor den Füßen weg (gerade eingemessen, ohne sich zu bewegen, schon ist die Koordinate 3 Meter weggehüpft, wie mir das bei manchen Handy-Apps passiert).

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(versteckt)
#9
vor 13 Stunden

Es hängt auf jeden Fall vom Handy ab. Obwohl für mich ja auch der LWL zuständig ist, möchte meine Stadtarchäologin weiterhin Gauss-Krüger Koordinaten haben. Nullahnung
Für mich ist die Conota App in sofern genial, dass man den Fundort bzw. das Fundstück einfach abfotografieren kann und gleichzeitig die Koordinaten eingespiegelt bekommt. Das erleichtert hinterher die Zuordnung und ich muss mir auf dem Feld normalerweise nichts aufschreiben.

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#10
vor 12 Stunden

Die App werde ich mir mal angucken.
Ich benutze bisher Orux-Maps, mit Unmengen von Optionen.
Eigentlich ganz gut, aber etwas unübersichtlich.

Gruß


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#11
vor 1 Stunde

Geschrieben von Zitat von EssenerMaulwurf
Danke.  Als mir kürzlich ein Archäologe sagte, dass sie auf wenige Zentimeter einmessen, hatte ich gehofft, dass die Technik mittlerweile besser bzw. die bessere Technik erschwinglicher ist.

Zentimetergenaue Einmessung ist eigentlich nur mit RTK-Technik möglich, dazu braucht man aber eine relativ teure Ausrüstung. Moderne Mähroboter sollen mittlerweile mit günstigerer Technik auskommen, weiß aber nicht wie die genau funktioniert. 

Ein Vorteil von GPS-Geräten ist vielleicht, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen z.B. im Wald nur wenige Meter Abweichung liefern, während es beim Smartphone dann über 10 oder 15 m sind. Das Smartphone hat aber wiederum den Vorteil, dass man die Koordinaten gleich in einer App übernehmen kann und nicht erst mühsam abschreiben muss.

Um eine höhere Genauigkeit mit dem Smartphone zu erreichen soll es helfen Mobilfunk und sogar WLAN zu aktivieren. Auch sollte man den Energiesparmodus ausstellen und nach speziellen Einstellungen zur GPS-Genauigkeit schauen.

Ich markiere spezielle Fundstellen übrigens extra mit besonderen Steinen oder Stöcken, um sie dann wenigstens noch ein paar Tage später wiederzufinden.

Viele Grüße
Jacza

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