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 Hügelgrab

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(versteckt)Themen Schreiber
#0
vor 11 Stunden

Hi,

hätte mal ne Frage an die Experten unter euch.....
Es geht um Hügelgräber,wurden diese an bestimmten Standorten errichtet bsw in der nähe von Siedlungen oder hat das an sich keinen Backround?

Hügelgräber sind ja überall in DE auffindbar,mal hier mal da.....
Hab eben vor ner Woche erst dieses Grab auf dem bayernatlas enddeckt.....mir hat jemand vor 14 Jahren schonmal von diesem Grab erzählt,sporadisch beim sondeln,hab das Grab aber nie wirklich Life enddeckt,jetzt hab ich es tatsächlich  auf dem atlas gefunden.....

Auf dem Bild ist das Tumulus in rot gekennzeichnet, und 100 meter Luftlinie geschätzt (schwarzer Punkt) hab ich damals den Doppelknopf gefunden, mit Misteriöser abbildung auf der Vorderseite bzw. auf dem oberen Teil des Knopfes.....

Mir gehts nur darum ob es sich lohnt dort weiter zu suchen,da eben Hügelgrab vorhanden....


Grüße


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hügel.jpg

« Letzte Änderung: vor 11 Stunden von (versteckt) »

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#1
vor 8 Stunden

Mein Archäologe hat mal gesagt, das die in Sichtweite zu Siedlungen angelegt wurden, da die Toten ab der BZ häufig mit Beigaben aus Metall bestattet wurden. Es wurden damals schon von anderen Sippen Gräber geplündert , ist also keine Neuzeitliche Erfindung. Eine Siedlung kann aber auch aus 2-3 Häusern bestanden haben, das waren jetzt nicht alles große Anlagen, das war wohl eher die Ausnahme.

« Letzte Änderung: vor 8 Stunden von (versteckt) »

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#2
vor 6 Stunden

Zu dem Thema ein Beispiel aus meiner alten alten Heimat:

in diesem Gräberfeld wurde im Rahmen eines Schülerprojektes (hieß damals tatsächlich "Spezialistenlager") wurde ein Grabhügel geschnitten (Pfeil). Aber in der Hügelschüttung wurden linearbandkeramische Überreste gefunden. In der Grablege direkt wurde nur noch Knöchelchen entdeckt, keine Beigaben etc. Jetzt stand man vor dem Rätsel: wieso Linearbandkeramik in einem Hügelgrab? Die hatten ja bekannterweise völligst andere Bestattungsrituale. Durch Ehrenamtliche kam dann raus, dass auf der Wiese/Acker (roter Kreis) eine Siedlung aus der Linearbandzeit ist. Sprich....die guten alten Bronzezeitler hatten die Erde für die Hügelschüttung vor der Haustür geholt und damit die viel ältere Siedlung mit eingearbeitet. Dann ging natürlich das Gesuche (okok, die Feldbegehung) los und es wurden auch entsprechende Fibeln gefunden. Eine Bodenprospektion blieb aus Kostengründen aus. Man kann aber davon ausgehen das neben der Linearbandkeramik dort auch Bonzezeitler ihr "Unwesen" getrieben haben. Die nächsten Dörfer, das älteste datiert urkundlich ins 7. Jhd., sind in Sichtweite. Das Ganze könnte ich jetzt noch ausdehnen auf ein Oppidum, da lagen die Hügelgrüber am Fuß desselben. Ergo: auch hier in Sichtweite.

GF
Tim


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afafasfsdfsd.jpg
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#3
vor 6 Stunden

Grabhügel sind ein spannendes Thema, die wurden ja über die ganzen Jahrhunderte mehrfach verwendet. Da wurde nicht für jede Bestattung ein weiterer Grabhügel aufgeschüttet sondern es wurden weitere Tote und sogar Urnen im alten Grabhügel bestattet.

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#4
vor 5 Stunden

Geschrieben von Zitat von MichaelP
Grabhügel sind ein spannendes Thema, die wurden ja über die ganzen Jahrhunderte mehrfach verwendet. Da wurde nicht für jede Bestattung ein weiterer Grabhügel aufgeschüttet sondern es wurden weitere Tote und sogar Urnen im alten Grabhügel bestattet.
Jep. Und aus diesem Grund sollten Sondler, auch die mit NFG Zwinkernd , tunlichst einen großen Abstand um Grabhügel halten. Denn an deren Fuß/ Basis wurden oft schon Nachbestattungen aus der Laténezeit (ja ich weis der Strich muss anders rum, kriegs aber net hin) gefunden. Und beim bloßen ausbuddeln des Signals geht jeglicher Fundkontext/Befund flöten.

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