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 >  Fundforen > Unbekannte Funde - UFOs (Moderator: MichaelP) > Thema:

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(versteckt)Themen Schreiber
#0
18. August 2026, um 07:29:52 Uhr

Schönen guten Morgen,
könnt ihr bitte was zu dem Teil sagen? Der KI zeigt immer unterschiedliche Ergebnisse, je nach Foto.
Beste Grüße,
Andrej


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(versteckt)
#1
18. August 2026, um 09:07:23 Uhr

....Zelthering Alu, Wehrmacht.

    Grüsse.    Winken


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CIMG1080.jpg
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(versteckt)Themen Schreiber
#2
18. August 2026, um 11:19:05 Uhr

Ist aus Bronze oder Messing, sorry, habe vergessen dazu zu schreiben. Vielleicht aus I WK?

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(versteckt)
#3
18. August 2026, um 12:16:04 Uhr

....dem ist nicht so !  Auf dem beigefügten Foto (der Hering rechts) gestempelt "GA 40" stammt von dem

    Hersteller Fa. Hirsch, Kupfer-und Messingwerke AG. Die Zentrale war in Berlin.

    Reines Alu wäre für eine Verwendung als Zelthering zu weich und nicht Formstabil genug.

    Zeltheringe der WMH wurden aus einer ALU-Legierung der Serie 2, also einer ALU-KUPFER Legierung mit

    sehr hoher Festigkeit Hergestellt. Das entsprach der Festigkeit für Flugzeugaluminium, DURAL genannt.

    Ab ca. 1939/40 durften diese Zeltheringe aus ALU nicht mehr hergestellt werden, ALU galt als Kriegswichtiges

    Metall. Ab 1940 gab es dann ersatzweise Heringe aus Stahl (besseres Zinkblech) und Holz.

    Grüsse.   Winken


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7212402ztt.jpg
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#4
18. August 2026, um 12:31:03 Uhr

Ich denke Berni hat recht Super

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#5
18. August 2026, um 16:30:05 Uhr

Servus,
Ich bin da anderer Meinung.
Auf dem Bild von Andreas sieht man ja, dass der Fund auf beiden Seiten profiliert ist. 
Auf dem Bild von Berni sind die Heringe nur einseitig profiliert und auf der anderen seite halbrund. 
So standardisiert wie die Heringe der Wehrmacht waren, sehe ich diese Abweichung schonmal als ersten Punkt.

Die Wehrmachtszeltheringe sind aus einer Legierung, die hauptsächlich Aluminium mit Spurenanteilen von Kupfer enthält. In solchen technischen Alulegierungen erreicht der Kupferanteil selten einen zweistelligen Prozentsatz. Meistens um die 5%
Das Korrosionsbild vom Fund deutet für mich aber ganz eindeutig auf eine Legierung hin, die hauptsächlich aus Kupfer besteht, wie zb Messing. Technisches Alu neigt je nach Legierungsbestandteilen eher zu zb Lochfraß (bei heterogener Zusammensetzung, zb Störkristalle in Form von Eisen) bei einer weitestgehenden metallisch sichtbaren Oberfläche (durch die hohe Passivität von Aluminium) oder zu einer flächigen, aber sehr aggressiven Korrosion bei hohen Magnesiumanteilen (Mg-Anteil müsste deutlich höher sein, als Al-Anteil). Beides sehe ich hier nicht.

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(versteckt)Themen Schreiber
#6
18. August 2026, um 17:45:17 Uhr

Ja, das Stück sieht auf ersten Blick ähnlich aus, ist aber aus einer " normalen" Kupferlegierung, rechteckig und hat Rillen auf beiden Seiten. Und was mich etwas stört, die " alte" Patina. Das kommt vov einem der " Knopfelder" aus der Zeit WKI mit kalkigen Böden. In der Regel ist bei den meisten Funden, die ca. 100-200 Jahre alt sind, die Erhaltung gut.
Schöne Grüße,
Andrej

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