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« Thema begonnen am: 30. Mai 2018, 14:39:42 »
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Der Goldtransport ins „Reich“

1945 wurden aus Ungarn jede Menge „Kriegsbeute“ ins Reich geschafft. Auf zwei Transporte geht ein Buch genauer ein, dass am Textende als Quelle genannt wird.


Die Beute, bei der es hier geht, ist keine Kriegbeute, sondern stammt von etwa 550.000 ermordeten ungarischen Staatsbürgern jüdischen Glaubens.

Beim Herannahen der Roten Armee beginnt man die Beute nach Westen zu verbringen. Ziel ist das Schloss Obanya in Zirc.

Als auch Zirc nicht mehr sicher ist wird alles nach Brennberg gebracht.

Hier wird erst einmal sortiert. Massives Gold, Zahngold, Schmuck, massives Silber, Silberschmuck, Silberbesteck. Das Ergebnis sind 100 volle Kisten. Dazu kommen noch über 100 wertvolle Gemälde. Ende März trifft noch ein Waggon der ungarischen Bank aus Szombarthely ein.

Am 30.03.1945 starten die beiden Transporte.

Das SS-SoKdo Südost erlaubt den Transport nach Hallein zu fahren. Nur dumm, dass die Ungarn zwar einen Zug, aber keine Lok besitzen. Doch die SS zeigt sich hilfsbereit und „besorgt“ eine Lok gegen Überlassung von 10 % der Beute.

Die Zugladung besteht vor dem Deal mit der SS aus etwa 50 Kisten Gold, 1500 Kisten Silber, über 100 Gemälde, über 3000 Teppiche, über 10.000 Armbanduhren, dazu Rauchwaren, Porzellan, Kultgegenstände aus Kirchen und Synagogen.

50 weitere Kisten werden nicht mit der Bahn, sondern mit zwei LKW’s transportiert.

Ein weiterer „Goldzug“ startet von Vezprem aus ins Reichsgebiet. Auf ihm ist der Staatsschatz der Nationalbank inkl. der Stephanskrone verladen.

Als der Zug am 06.04.1945 in Wiselburg ankommt wird er von der Waffen-SS überfallen und teilweise beraubt. Den ungarischen Soldaten, die den Zug begleiten, sowie der Polizei gelingt es jedoch die SS zu vertreiben.

Trotz Zusage des SS-SoKdo darf der Zug nicht in den Bf von Hallein einfahren. Der Zug fährt weiter nach Hopfgarten. Dort trifft er am 08.04.1945 ein.

Dort bleibt der Zug stehen, bis am 13.04.1945 der Transportleiter Toldy eintrifft. Er lässt sechs Kisten mit Gold und einige Kisten mit Schmuck in seinen Dienstwagen laden und setzt sich in Richtung Arlberg ab. Belegt ist, dass er in einem Hotel in St. Anton übernachtet. Dort verliert sich seine Spur.

Ende April. Der Zug steht immer noch in Hopfgarten. SS-Soldaten in Hopfgarten wundern sich über den Zug, da er von ungarischen Soldaten scharf bewacht wird. Als die SS-Soldaten und die Ungarischen Soldaten aneinander geraden, lässt der ZugKdr 500 Armbanduhren und Alkohol an die SS übergeben. Damit geben sich die SS-Soldaten zufrieden.

Am 29. April bekommt der Zug endlich die Freigabe für die Weiterfahrt. Über Schwarzach und St. Veit geht es zum Bf Bad Gastein. Hier trifft der Zug in der Nacht vom 4. auf den 5. Mai ein. Sofort werden die 24 Waggons in den ca. 8 km langen Tunnel geschoben.

Am 10.05.1945 wird der Zug wieder überfallen, diesmal von Wehrmachtssoldaten. Diese können jedoch, ohne dass sie sich an der Ladung vergreifen können, zurückgeschlagen werden.

Am nächsten Tag, es ist der 11. Mai, erreichen die ersten US-Soldaten Bad Gastein. Diese werden von dem Zug im Tunnel informiert und nehmen die Wachmannschaft in Kriegsgefangenschaft. Für den Zug und den Inhalt interessiert sich die US-Army nicht besonders und lässt ihn daher nur schwach bewachen. Fünf Tage langen können sich die Einwohner von Bad Gastein in den Waggons „bedienen“. Erst dann hat auch die US-Army begriffen, was die Waggons geladen haben und fährt den Zug nach Werfen.

Eine erste Überprüfung in Werfen ergibt, dass noch 31 Goldkisten, 2 Kisten mit Goldmünzen, 3 Kisten mit Golduhren und 8 Kisten mit Diamanten vorhanden sind, neben den anderen Sachen.

Unter etwas besserer Bewachung bleibt der Zug bis zum 28.07.1945 in Werfen und wird dann nach Salzburg gefahren.

…. und die beiden LKW’s ?

Die fahren kreuz und quer durch das Land, immer die Hauptstraßen meidend. Am 20.04. erreichen sie St. Anton. Weiter soll es nach Hopfgarten, doch unterwegs, zwischen Flirsch und Schann fällt ein LKW aus. In der Nähe einer kleinen Kapelle wird die Ladung vergraben.

Weitere Depots werden bei Landeck, beim Hotel Tannenhof, in einer Scheune in St. Anton sowie im Stanzertal angelegt.

Die Ladung des zweiten LKW’s wird in der Nähe einer Ziegelfabrik an der Lichtensteiner Grenze vergraben.

Wer mehr wissen möchte und Einzelheiten oder in dem Bereich wohnt oder Urlaub macht: Dies ist eine kurze Inhaltsübersicht aus dem Buch: Goldzug von Sabine Stehrer


Viele Grüße

Walter


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« Antworten #1: 31. Mai 2018, 05:52:03 »
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Walter Franke
,

ich denke das dieses Buch keine Seite wert ist.
Denk einmal nach, wie wären die Ungarn an diese Sachen gekommen, die Wertsachen die den Juden abgenommen
wurden waren im Besitz der Deutschen. Wo hätten Ungarn diese Schätze im Deutschen Reich für sich lagern wollen.
Ungarische Soldaten, es mag schon ein Ungar gewesen sein, jedoch sicher in einer Deutschen Uniform.
Die Tour von Wieselburg nach Hallein und dann noch nach Hopfgarten, sieh dir das mal an.
Die bewegen sich ja wieder nach unten und nicht ins Deutsche Reich. Die fahren ja direkt den Amerikanern
in die Hände. Dann noch die Fahrt nach Bad Gastein, nicht mehr lange und Sie sind wieder in Steinamanger.
Ich selber lebe in Rechnitz, und weis das bei uns alle Unterlagen vernichtet wurden.
Kurz vor Kriegsende wurde das Schloß von den Deutschen angezündet und sämtliches Beweismaterial damit vernichtet.
Schau dir Rechnitz und die Judenmorde mal im Internet an. Bis heute hat man die Toten nicht gefunden.
" Deutsche Gründlichkeit" . Darum kann ich mir das mit dem Zug nicht Vorstellen.
Und glaub mir eines, von der Bevölkerung gabs damals wenig Mithilfe um etwas aufzudecken.
Gruß Franz

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« Antworten #2: 31. Mai 2018, 07:20:51 »
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Da ist nichts mehr zu holen.

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http://themenwegschnann.at/de/diegoldenestadt.html


VG

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