Archäologen zeigen 1800 Jahre alten Sensationsfund. Waren die Römer in Erfurt?
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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Thema begonnen am: 17. Juni 2017, 11:43:58 »
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Archäologen glauben, dass die Römer in Erfurt regen Handel betrieben haben könnten.

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http://www.bild.de/regional/leipzig/archaeologie/waren-die-roemer-in-erfurt-52220676.bild.html


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« Antworten #1: 17. Juni 2017, 13:08:22 »
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Wegen einer Fibel eine längere römischer Besiedelung und regen Handel zu vermuten, finde ich ganz schön mutig.
Zumal das gefundene Marschlager auch 70km entfernt ist.

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« Antworten #2: 18. Juni 2017, 09:38:37 »
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leider kan ich die artikel von der  blöd nicht lesen

adblocker oder sowas sagt der immer .

mfg Stefan

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« Antworten #3: 18. Juni 2017, 11:30:08 »
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Ich bemerke in letzter Zeit bei archäologischen Artikeln immer wieder die Tendenz, Ockhams Rasiermesser zu ignorieren. Ich frage mich langsam, ob das am Sensationsgierigen Journalismus liegt, oder an den Archies, die alle für sich den "Jahrhundertfund" erhoffen.

Bei einer einzelnen Fibel und einem bekannten Marschlager in der Nähe ist doch eher zu vermuten, dass es sich dabei um ein einzelnes eingetauschtes Stück handelt, oder um eines, das am Limes erhandelt wurde und dann halt einen Weg zurückgelegt hat. Oder.. oder..

So viel einfachere Möglichkeiten, als "Jahrelanger Aufenthalt". Archäologisches Wunschkonzert. Aber ist okay. Jede verlorene Bronzesichel ist ein Depot-Rituell-Opfer-Fund.

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« Antworten #4: 18. Juni 2017, 11:37:32 »
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Bei uns im Norden ist jedes Stück Buntmetall impotiert worden, da es keine natürlichen Buntmetallvorkommen gibt. Deshalb findet man auch keltischen und römischen Schmuck und Münzem hier. Erst vor kurzem hat ein Kollege im östlichen MV eine wünderschöne Millefiori Fibel gefunden.

Aber die Kelten oder Römer waren militärisch nicht so weit nördlich, wenn dann Händler

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« Antworten #5: 18. Juni 2017, 11:44:24 »
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Wir sitzen hier direkt am Limes. Und es gibt hier Fundstellen, die auf Handelsplätze zwischen Römern und Kelten Hinweisen. Einen vermuten wir hier ganz in der Nähe und suchen schon eine Weile danach. Ausgelöst durch Sichtfunde auf Äckern vor ein paar Jahren, wo sich keltischer und römischer Schmuck und Münzen vermischt fanden.

Insofern ist es ja nicht weit hergeholt, dass da auch Händler bis in den Norden vordrangen. In Keltengräbern finden sich ja immer wieder Erzeugnisse aus der ganzen damals bekannten Welt. Dennis91 hat hier ja selbst seine Münze vorgestellt, die auf der keltischen Mainseite gefunden wurde und aus dem noch griechischen Sizilien um 250 v.Chr. stammt. Also lange, bevor die Römer bei uns waren. Und lange nach den keltischen Raubzügen in Griechenland. Die ist also warhscheinlich auch über Fernhandel zu uns gelangt.

Das meine ich ja. Weit reisende Händler sind viel wahrscheinlicher nach solchen Einzelfunden, als über Jahre lagernde und handelnde Römer. Da geht den Archies die Fantasie durch.

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« Antworten #6: 18. Juni 2017, 11:46:23 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Ich bemerke in letzter Zeit bei archäologischen Artikeln immer wieder die Tendenz, Ockhams Rasiermesser zu ignorieren. Ich frage mich langsam, ob das am Sensationsgierigen Journalismus liegt, oder an den Archies, die alle für sich den "Jahrhundertfund" erhoffen.

Scheinen eher die Archäologen zu sein, wenn man Berichte von Denkmalämtern liest, wird an jeden schönen Fund ein Superlativ angehängt. Naja gut, nicht an jeden, aber sensationell muss schon dabei stehen. Zwinkernd
Sowas macht bei den Geldgebern, die meist keine Ahnung haben, natürlich mehr Eindruck.

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