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 >  Technik > Ortungstechniken > Metalldetektor Ortungsverfahren > Thema:

 Metallseparator / VLF ?

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Avatar  Metallseparator / VLF ?  (Gelesen 2308 mal) 0
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(versteckt)Themen Schreiber
#0
22. Mai 2020, um 17:18:02 Uhr

Hallo Zusammen,

im Bereich der Metallaufbereitung gibt es sogenannte "Sensorsortierer".  Diese werden zum Ausortieren von Metallen (Allmetallsortierer) oder auch zum sortieren von Metallgemischen genutzt, im Prinzip wird das Objekt auf dem Förderband gecheckt und ggfs. über Luftdüsen ausgeblasen. Hierbei gibt es aber wohl nur extrem wenige Anbieter die das ordentlich hinbekommen, eingentlich sogar nur zwei. (Wir wollen VA (Edelstahl) aus Restschlacke herausholen. Geht leider nicht mit Wirbelstromabscheidung oder E-Magneten).

Ich nehme an das funktionsfägen Geräte prinzipiell mit der VLF Technik arbeiten, die Sensorleisten sind max. bis 2m breit und bis zu 10 - 20 t/h gehen über ein Förderband, entsprechend benötigt man nicht nur gute sondern auch schnelle Technik.

Meine Frage dazu als nicht Elektriker:

wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Metalle (CU, Messing, Blei, VA) in dem VLF Signal ??  Bzw. kann man das überhaupt klar unterscheiden ?

Zum anderen: sog. "Meatballs", d.h. Motoren/Trafo aus CU/Eisen Gemisch, wie ist hier bei mehreren Faktoren die Signallage ?

Gruß, TCDD

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#1
22. Mai 2020, um 17:25:56 Uhr

Ich weiß nicht, was gemeint ist  Nullahnung

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(versteckt)Themen Schreiber
#2
22. Mai 2020, um 17:37:43 Uhr

Macht nichts. Ist auch recht speziell, quasi großtechnische Anwendung der VLF Technik zur Metallunterscheidung:


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Übrigens: In der Schlacke von Müllverbrennungsanlage sind jede Menge Münzen enthalten und es gibt bereits erste großtechnische Anlage wo diese separariert, gereinigt und wieder zurück in den Kreislauf geführt wird. Es geht dabei nicht um eine handvoll Münzen sondern um richtig Menge.....

Gruß, TCDD

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#3
22. Mai 2020, um 17:40:32 Uhr

Geschrieben von Zitat von TCDD
Übrigens: In der Schlacke von Müllverbrennungsanlage sind jede Menge Münzen enthalten und es gibt bereits erste großtechnische Anlage wo diese separariert, gereinigt und wieder zurück in den Kreislauf geführt wird. Es geht dabei nicht um eine handvoll Münzen sondern um richtig Menge.....

Gruß, TCDD
Welche Münze soll den 1000-1300 Grad überleben ??

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(versteckt)Themen Schreiber
#4
22. Mai 2020, um 17:53:04 Uhr

....sind eher 800 - 900 °C. Je nach Lage auf dem Verbrennungsrost. Ein Teil ist aber tatsächlich angeschmolzen oder sogar zerschmolzen.

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https://www.gsgmbh.net/unsere-dienstleistungen/


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#5
22. Mai 2020, um 17:55:27 Uhr

Ich denke vor der Verbrennung wird das Metall aussortiert  Smiley

Was ich auf der Firmenseite sehe, ist keine Technik, wie sie in Hobbydetektoren eingesetzt wird

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#6
22. Mai 2020, um 18:00:39 Uhr

Geschrieben von Zitat von TCDD
 Bzw. kann man das überhaupt klar unterscheiden ?

 

Nein, allein durch die unterschiedliche Größe und Form (rund, eckig...)  können die verschiedenen Materialien nicht eindeutig zugeordnet werden. 



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#7
22. Mai 2020, um 18:08:23 Uhr

Geschrieben von Zitat von Andi68
Ich denke vor der Verbrennung wird das Metall aussortiert Smiley
Dann sind sie aber nicht in der Schlacke. Belehren

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#8
22. Mai 2020, um 18:13:04 Uhr



Doch seis drum.
Wie ich verstanden habe, geht es um industrielle Metallsortierung.
Das hat mit uns Hobbysuchern nichts zu tun

« Letzte Änderung: 22. Mai 2020, um 18:31:42 Uhr von (versteckt) »

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#9
22. Mai 2020, um 18:38:53 Uhr

Eine solche Trennung bzw. Analyse ist schlicht und ergreifend mit der vorhandenen Technik nicht möglich.

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#10
23. Mai 2020, um 07:46:57 Uhr

Und wenn es solche Technologien gibt, werden die sicherlich nicht in der Öffentlichkeit breitgetreten  Smiley

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(versteckt)Themen Schreiber
#11
23. Mai 2020, um 09:43:30 Uhr

Letzendlich ist dies das Problem. Nur wenige Anbieter "können" das gut und das lassen sie sich dann sehr gut bezahlen.

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http://www.wms-technology-group.com/sortierung.htm#Schlackesortierung


Kernstück ist dabei eine Sensorleiste mit wohl 90 Sende/Empfangsspulen à 10 mm über die das Förderband geht und deren Signale dann zum ausblasen mittels Druckluft führen.  Die Sensorleiste und die dahinterstehenden Algorithmen / Signalverarbeitung ist dabei der Clou an der Sache.

In der Industrie macht sich auch maximaler Aufwand noch bezahlt. In der nächsten Tech-Stufe mit Röntgenstrahlung zum detektieren wird es dann noch teurer, man benötigt Fachpersonal wie Strahlenschutzbeauftragten etc. was halt teuer und doof ist.  Mit solchen Geräten kann man dann aber selbst z.B. Aluminium nach Sorten trennen (es gibt hunderte!) , d.h. anhand Ihrer Zusammensetzung. Das ergibt dann eine stark erhöhte Wertschöpfung da solch sortenreines Material direkt an eine Schmelzhütte abgegeben werden kann.

Was mir aber noch unklar ist das WARUM der Phasenverschiebung und ob diese quasi eine "Materialkonstante" ist und wovon diese abhängt. Zweitens halt Materialverbunde (CU/FE) und deren Anzeigeverhalten.


Gruß, TCDD

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#12
23. Mai 2020, um 10:24:15 Uhr

Soweit ich das weiß, ist die Phasenverschiebung davon abhängig, ob das Metall ferromagnetisch ist oder nicht.
Boden, beim Recycling die Schlacke,  und Objektgröße beeinflussen das mehr oder weniger.

Gehörst du zu der gsgmbh?

« Letzte Änderung: 23. Mai 2020, um 10:26:42 Uhr von (versteckt) »

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(versteckt)Themen Schreiber
#13
23. Mai 2020, um 17:00:25 Uhr

Hallo,

nein, ich bin bei keinem Anbieter von Aufbereitungstechnik, eher Endandwender, d.h. nicht am Dektektor sondern wir nutzen Aufbereitungstechnik.

Irgendwie kam ich aber auf die Idee das eigentlich die gleiche Grundidee hinter meinem ersten Whites Eagle Spectrum und der heutigen Aufbereitungstechnik bzw. Sensorik hintersteckt.

GRuß, TCDD

« Letzte Änderung: 23. Mai 2020, um 17:36:49 Uhr von (versteckt) »

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#14
23. Mai 2020, um 17:21:49 Uhr

Kann so gesehen werden oder auch nicht.

Was wir Sucher als Schrott sehen, ist beim Recycling Rohstoff.

Und so ne Anlage hat es schon in sich- man stelle sich vor das Band läuft, Metall soll detektiert und unterschieden und gleich darauf hin aussortiert werden.
Da ist enorm viel Wissen und Erfahrung gefragt.

Unter dem VLF gibt es verschiedene Methoden, z.B. TR, BFO, OFF -Resonance.

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