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 >  Technik > Ortungstechniken (Moderator: Sondierer) > Thema:

 Abstand zwischen Spule und Boden

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Avatar  Abstand zwischen Spule und Boden  (Gelesen 709 mal) 0
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(versteckt)Themen Schreiber
#0
04. August 2021, um 12:25:37 Uhr

Hallo,

in meiner Anleitung steht, dass der Abstand zwischen Spule und Boden 2 Inch, also 5 cm betragen soll. Allerdings habe ich immer das Gefühl, dass ich dann einiges verschenke. Meint ihr, es macht Sinn solch einen großen Abstand zu lassen? Erleichtert es vor allem die Erkennung im mineralisierten Boden, haben die Mineralien dann weniger Einfluss?

Viele Grüße
Jacza

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(versteckt)
Moderiert
#1
04. August 2021, um 15:32:27 Uhr

Nun, viele legen da noch 10-15cm drauf, siehe yt, das kann doch dann nicht verkehrt sein- oder was ist
dein Gefühl zu der Sache?

Offline
(versteckt)Themen Schreiber
#2
04. August 2021, um 18:27:18 Uhr

Also der "Norfolk Wolf" rät im Buch "Advanced Detecting" auch zu 2 inch Abstand bei Mineralisierung, vor allem bei größeren Spulen.

Ich denke, dass die Detektoren bei einer zu tiefen Spule einige Probleme haben, der Einfluss der Mineralisierung ist dann einfach höher. In solchen Böden ist die Eindringtiefe eh sehr gering, von daher macht wohl etwas Luftabstand nicht viel aus. Aber zu viel Höhe ist auch nicht sinnvoll, weil dann tatsächlich Tiefe verloren geht, es sei denn mal will nervige Kleinteile vermeiden.

In den letzten Wochen hatte ich eigentlich ganz gute Erfahrungen mit etwas mehr Abstand (und langsamen Schwenken), vor allem bei Lehmböden mit ausgetrockneter Oberfläche. Es schien, als kämen mehr interessante und tiefere Sachen, aber das ist nur ein subjektiver Eindruck.

Viele Grüße
Jacza

« Letzte Änderung: 04. August 2021, um 18:43:06 Uhr von (versteckt) »

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(versteckt)
Moderiert
#3
04. August 2021, um 18:57:02 Uhr

Oke, das war mir bisher nicht bekannt, probier ich mal aus

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(versteckt)
#4
04. August 2021, um 20:20:18 Uhr

Das Thema Tiefe treibt mich auch um. Ich habe immer maximalen Bodenkontakt um keine Tiefe zu verschenken. Wenn ich nicht gerade meine Cors Giant drauf habe, finde ich Münzen selten tiefer als 10 bis 15 cm. Bei mir ist sehr viel Schiefergestein im Boden, ich denke hohe Mineralisation.

Vielleicht probiere ich das mit den 5 cm Abstand mal aus, gute Anregung... Winken

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(versteckt)
#5
04. August 2021, um 23:14:13 Uhr

In amerikanischen Foren habe ich gelegentlich gelesen man soll "low and slow" schwenken.  Das heißt "flach und langsam". 
Manche "kratzen" mit der Spule über den Boden. 

Meine persönliche Meinung : ich schwenke immer so, das die Spule nirgendwo anstößt. 
Das heißt,  wenn der Boden glatt und weich ist,  dann schwenke ich knapp über dem Boden.  Aber immer so, das ich möglichst nie mit dem Boden in Berührung komme. 

Meine Spulen kosten ca. 300,-€ pro Stück.
Gefühlt halte ich immer 2 bis 5 cm Abstand zum Boden. 

Zur Schwenk- Geschwindigkeit,  ich schwenke lieber etwas schneller. 
Ich nutze meine Detektoren im motion Modus.  Deshalb halte ich meine Spulen immer in Bewegung. 
Den pinpoint Modus benutze ich nur sehr selten. 
Im Lufttest habe ich festgestellt,  das sehr langsames schwenken schlechte Ergebnisse bringt, ebenso zu schnelles schwenken. 
Also,  nicht zu schnell und auch nicht zu langsam schwenken.

Offline
(versteckt)Themen Schreiber
#6
05. August 2021, um 06:47:24 Uhr

Im Boden verhält es sich etwas anders als in der Luft, der Bodenwert muss erst rausgefiltert werden:

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Beim Kruzer habe ich auch das Gefühl, dass es dort so etwas wie einen "schnellen" und einen "langsamen" Modus gibt. Beim schnellen Schwenken bekommt man gut flache Kleinteile rein aber auch Münzen, manche Werte sind aber anfangs etwas ungenau und man bekommt erst nach wiederholtem Schwenken den richtigen Leitwert. Ein erstes gutes Signal entpuppt sich z.B. dann doch als Eisen. Beim langsamen Schwenken scheint er besser zu analysieren. Die Leitwerte sind meist klar und eindeutig und Objekte werden auch aus größerer Tiefe erkannt.

Viele Grüße
Jacza

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