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 Unterirdischer Flughafen Auf der hessenaue

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Avatar  Unterirdischer Flughafen Auf der hessenaue  (Gelesen 1519 mal) 0
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#15
17. Juli 2020, um 19:28:58 Uhr

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Da sind sehr viele, die speziell bei alten Flugplätzen gewaltiges Wissen parat haben.

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#16
18. Juli 2020, um 19:32:25 Uhr

Geschrieben von Zitat von aurelia
An Ueberschwemmungen dort glaube ich nicht. Allerdings weiss ich als Ried-Kind, dass das Grundwasser eher der Feind von Kellern und Stollen ist: das steht ab 4 Meter an. Da haette man umfangreich pumpen und abdichten muessen.
Oppenheim war der Ponton-Uebergang der Army nach dem u.a. bei Gernsheim die Bruecke gesprengt wurde. Auch dies laesst auf eine US-Nutzung oder (Aus-)Bau schliessen.

Meine unwissende Vermutung waere, dass da eventuell eine zweite (?) Ankerstation fuer Zeppeline gewesen sein koennte. Mein Grossvater sprach von etlichen Bewegungen frueher. Freichflaeche gibts da zuhauf.

Klar, neben Frankfurt (Zeppelinheim).

@Walter Franke: Greinsheim gibt es nicht.


Nur Ginsheim oder Gernsheim

Moin,

sorry, mein Fehler, der Ort heißt Geinsheim.

Viele Grüße und gut Fund

Walter

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#17
20. Juli 2020, um 07:58:47 Uhr

Ich bin bei solchen Stories immer sehr skeptisch. Genau das Gleiche hatte mir auch immer mein Stiefvater erzählt, nur mit dem Unterschied, dass er vom Flugplatz der Luftwaffe in Burg bei Magdeburg sprach, wo er eine Weile stationiert war. Er erzählte mir, einer seiner Vorgesetzten wäre mal durch ein Loch in einem dieser zugesprengten Hangars so weit es ging hinein geklettert, musste dann aber wegen massiven Atemproblemen wegen Benzin umkehren. Er hätte wohl "da unten" Stahlhelme und Waffen rum liegen sehen und wäre davon überzeugt, dass da bestimmt auch noch Flugzeuge rum stehen. Das war Anfang der 90er gewesen. Obs stimmt? Keine Ahnung.
Dann kenne ich die Story vom hiesigen Flugmotorenwerk. Mehrere Stockwerke hätte man unterirdisch gehabt, alles vom Feinsten, topmodern und absolut Sicher vor feindlichen Bombern. Wie die Storys entstanden sind? Nach dem Krieg wurde die Anlage von den Sowjets gesprengt, lediglich die Verbindungsgänge sind bis heute erhalten geblieben.
Und aus diesen Gängen hat dann die Fantasie riesige Anlagen gemacht.
Genauso im Wald am westlichen Stadtrand: Dort wurden im Reich Munitionsbunker angelegt, die 1945 gesprengt wurden.
Der eine oder andere erzählt dennoch gern die Geschichte, dass in einem Unterirdischen Bunker 2 Tiger bereit gestanden hätten, um im Endkampf einzugreifen. Leider kam man irgendwie nicht dazu und hat nur die Zugänge zu gesprengt...

Was ich damit sagen will: Viele Sachen, die irgendwie noch vorhanden sind, werden gerne auch mal sehr ausgeschmückt oder umgedeutet. Gerade was Kriegsmaterial betrifft, dass noch nutzbar war, wurde das nicht einfach irgendwo verschlossen.

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