Um der Fraktion Wunderglaube noch ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen, möchte ich noch auf folgenden Umstand hinweisen. Ein jeder Transport der Kulturgut von A nach B führte hatte sachkundiges Personal dabei. Allein an Hand dieses Merkmales kann man Recherchen vornehmen. Das sollte man tun.
Ob Prof. Ottwin Rave für Merkers oder Hubertus Karl Graf Schimmelmann für das BZ oder Frau Dr. Lottlore Behling für die Kochsammlung, (so meine Vermutung, weil sie zu dem kritischen Zeitpunkt in Weimar aufschlug und danach nach Holzdorf übersiedelte), immer waren Experten zugegen und sachkundiges Wachpersonal wurde extra abgestellt.
Ja, so etwas wurde auch in der großen Luftschutztagung in der RA für Luftschutz in Juli 42 in Bln. behandelt.

Nichts ging über Deutsche Gründlichkeit. Man will es nicht glauben, aber es war so.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man sich schwer tut, einfach die nötige Sachkunde zuzulegen und in die Betrachtungen des Sachverhaltes einzubeziehen. Ist man umsichtig, erspart man sich viel Zeit und noch mehr Arbeit.
Nicht die Fragen, ob da gesprengte Mundlöcher im Boden sind oder Oma und Opa XYZ erzählt hatten, dass man dort Kisten gesehen hatte sind ausschlaggebend, sondern die harten Fakten, die man einfach in die gesamten Überlegungen einbeziehen sollte. Es gibt immer kleinste Hinweise in den Archivbeständen, die weiterführende Erkenntnisse liefern. Allerdings möchte man auch das Wissen besitzen, worauf man achten muß.
MfG
Conny
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