Hortfund: mein bisher schönstes Messer und Pinzette?!
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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Thema begonnen am: 13. Februar 2018, 16:45:31 »
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Hi,

diese beiden Gegenstände kamen aus einem Loch im Wald.
Das Messer hat einen auffällig breiten Rücken so eines habe ich bísher nicht gefunden selbst mein Fuhrmannsmesser war oben nicht so breit.
Was noch in dem Loch lag war dieses Pinzettenähnliche Teil. Die "Greifer" sind am Ende durchlocht.


Gruß lunaloop

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« Antworten #1: 13. Februar 2018, 16:49:01 »
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Das Messer und der dazugehörige Messerscheidenbeschlag.
 Mittelalterlich etwa 13. Jh.
Ich schick dir noch ein Beispielbild dazu.



Gruß cyper

Hier  siehst du Messer mit Beschlag

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http://docplayer.org/43654349-Hochmittelalterliche-messerscheiden.html


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« Letzte Änderung: 13. Februar 2018, 16:57:00 von (versteckt) »
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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #2: 13. Februar 2018, 17:05:41 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Das Messer und der dazugehörige Messerscheidenbeschlag.
 Mittelalterlich etwa 13. Jh.
Ich schick dir noch ein Beispielbild dazu.



Gruß cyper

Hier siehst du Messer mit Beschlag

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http://docplayer.org/43654349-Hochmittelalterliche-messerscheiden.html




Super vielen Dank für den Link.

Gut dass es mich heute statt unters närrische Volk in den Wald gezogen hat Zwinkernd
Noch ne Frage wofür wurde das Messer wahrscheinlich benutzt und warum ist der Rücken derart breit?

Gruß lunaloop

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« Antworten #3: 13. Februar 2018, 17:11:57 »
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Ich denke mal das sind alltägliche Gebrauchsmesser.

Gruß cyper

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« Antworten #4: 13. Februar 2018, 17:47:08 »
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Habe so einen Scheidenbeschlag auch schon gefunden, habe auch bis eben nicht hewusst was es ist. Also auch Danke von mir!
Wenn ein Messer einen so starken Rücken hat, dann ist es für starke Belastungen gedacht. Beim Schneiden von irgendwas feinem würde es eher als Spaltkeil funktionieren. So ein Messer wie du da hast ist für grobe Arbeiten gedacht, zum Hufe schneiden oder sowas. Natürlich konnte man das auch einem reinrammen ohne dass es direkt abbrach oder krumm wurde. Um belagerte Orte herum und auf Schlachtfeldern findet man massenhaft abgebrochene Messerspitzen weil die Fußtruppen in der Not ihre Alltagsmesser benutzt haben. Trotzdem hat dein Messer die klassische Form zum Schneiden und nicht zum Stechen. Sonst hätte es beispielsweise Fehlschärfen am Klingenrücken.

Grüße

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #5: 13. Februar 2018, 18:18:05 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Habe so einen Scheidenbeschlag auch schon gefunden, habe auch bis eben nicht hewusst was es ist. Also auch Danke von mir!
Wenn ein Messer einen so starken Rücken hat, dann ist es für starke Belastungen gedacht. Beim Schneiden von irgendwas feinem würde es eher als Spaltkeil funktionieren. So ein Messer wie du da hast ist für grobe Arbeiten gedacht, zum Hufe schneiden oder sowas. Natürlich konnte man das auch einem reinrammen ohne dass es direkt abbrach oder krumm wurde. Um belagerte Orte herum und auf Schlachtfeldern findet man massenhaft abgebrochene Messerspitzen weil die Fußtruppen in der Not ihre Alltagsmesser benutzt haben. Trotzdem hat dein Messer die klassische Form zum Schneiden und nicht zum Stechen. Sonst hätte es beispielsweise Fehlschärfen am Klingenrücken.

Grüße



Ja wird wohl ein typisches Alltagsmesser gewesen sein... ich stelle mir vor wie damit knochiges Fleisch geschnitten wird...Zwinkernd
Hatte bis jetzt nur so dünne Dinger aus der frühen Neuzeit gefunden da hat mich das erstmal verwundert:D
Vielleicht sollte ich nochmal zu der Stelle gehen und nachsehen ob ich Lederrückstände von der Scheide oder so finde...


Gruß lunaloop

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« Antworten #6: 13. Februar 2018, 20:28:28 »
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Nochmals zur Datierung dieser eisernen Messerscheidenbeschläge.
Erstmaliges Auftreten im frühen 13. Jh. nachzulesen im Buch Grabungen in Schleswig - Diese Beschläge hielten sich bis ins 15. Jh.
Also versteife dich nicht zu sehr auf das 13. Jh. sondern ziehe das 13. - 15. Jh. in Betracht.

Gruß cyper

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #7: 13. Februar 2018, 21:42:17 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Nochmals zur Datierung dieser eisernen Messerscheidenbeschläge.
Erstmaliges Auftreten im frühen 13. Jh. nachzulesen im Buch Grabungen in Schleswig - Diese Beschläge hielten sich bis ins 15. Jh.
Also versteife dich nicht zu sehr auf das 13. Jh. sondern ziehe das 13. - 15. Jh. in Betracht.

Gruß cyper



damit werde ich leben können Zwinkernd
Mittelalter bleibt Mittelalter ob nun Hoch-oder Spät-MA
Aber danke natürlich für die Ergänzung gut zu wissen Super

Gruß lunaloop

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« Antworten #8: 13. Februar 2018, 21:56:37 »
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Glückwunsch, schöner Fund. Super

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