Spitze, Gabel .....
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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Thema begonnen am: 01. Dezember 2017, 11:44:34 »
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Servus Gemeinde,

ich stelle euch mal eine Spitze vor, bei der ich nicht so recht weiß, ob es eine Speer- oder Pfeilspitze ist.
Es ist die rechte von den beiden; die andere habe ich dazu gelegt zum Vergleich - diese wurde als spätrömische/VWZ-
Speerspitze bestimmt. Bei der neuen ist das Blatt rautenförmig und hat einen leichten Mittelgrad. Die Tülle ist
offen geschmiedet - DM ca. 9mm, Gesamtlänge ca. 13 cm. Ich bin schon neugierig, was da an Meinungen kommt.
Die Bratengabel ist gedreht, wie man gut sehen kann, die Aufhängung ist leider weggebrochen - ist da eine
zeitliche Einordnung möglich?
Das Bleiteil ist linsenförmig - Rohmaterial/Dichtung oder....? G = 220 Gr. [ Anhang: Sie können keine Anhänge ansehen ]

Viel Spaß beim Mitmachen wünscht euch der


karuna  Winken

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« Antworten #1: 01. Dezember 2017, 13:38:46 »
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Die Spitze gehört auch in die VWZ bzw. das frühe MA, denke ich. Es können beides große Kriegs-oder Jagdpfeilspitzen sein, aber auch zu leichten Wurf/Jagdspeeren gehören.
Die Pfeilspitzenvielfalt war nicht sehr groß in der Zeit, was die Blattspfeilspitzen angeht und die Formen haben sich bis in spätMA gehalten, allerdings dann kleiner. Ich denke mit 5. bis 10. Jh fährt man ganz gut.
Die Gabel gehört sicherlich auch in die Zeit...
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Da ist eine tordierte mit 2 Zinken, die römisch zugeordnet ist dabei.

Grüße Winken

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #2: 01. Dezember 2017, 22:21:41 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Die Spitze gehört auch in die VWZ bzw. das frühe MA, denke ich. Es können beides große Kriegs-oder Jagdpfeilspitzen sein, aber auch zu leichten Wurf/Jagdspeeren gehören.
Die Pfeilspitzenvielfalt war nicht sehr groß in der Zeit, was die Blattspfeilspitzen angeht und die Formen haben sich bis in spätMA gehalten, allerdings dann kleiner. Ich denke mit 5. bis 10. Jh fährt man ganz gut.
Die Gabel gehört sicherlich auch in die Zeit...
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Da ist eine tordierte mit 2 Zinken, die römisch zugeordnet ist dabei.

Grüße Winken


Klasse, bolzenkopf, ist schon erstaunlich, was du anbieten kannst - Respekt! Dass es eine frühe Spitze ist,
habe ich schon  vermutet. Mit der ambivalenten Bestimmung komm ich gut klar, das Stück ist so ein
Grenzfall.  Das mit der Gabel ist auch interessant. Danke!

G&GF


karuna Smiley

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Offline (versteckt)
« Antworten #3: 02. Dezember 2017, 11:13:38 »
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Die zweizinkige Gabel oder eventuell Fleischspieß ist schwer einzuordnen. Die Römer kannten eher Fleischgabeln mit Querzinken. Zweizinkige Gabeln mit tordiertem Schaft kommen häufig im späten Mittelalter vor.
 Daher würde ich mich hier eher nach den Beifunden orientieren. Aber das ist bei dir auch schwierig da du ja quer Beet Funde aus allen Epochen findest.  Lächelnd 

Gruß cyper

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #4: 02. Dezember 2017, 12:45:29 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Die zweizinkige Gabel oder eventuell Fleischspieß ist schwer einzuordnen. Die Römer kannten eher Fleischgabeln mit Querzinken. Zweizinkige Gabeln mit tordiertem Schaft kommen häufig im späten Mittelalter vor.
 Daher würde ich mich hier eher nach den Beifunden orientieren. Aber das ist bei dir auch schwierig da du ja quer Beet Funde aus allen Epochen findest. Lächelnd

Gruß cyper


Dass  es mit der Gabel nicht einfach ist, war mir klar - so gedrehte habe ich auch  im Keltenmuseum gesehen,
wenn ich mich nicht irre. Ich hab mir gedacht,dass vllt. einer der Spezis noch was rauskitzeln kann an Bestimmung.
Querbeet durch die Epochen liegt an der Stelle, da haben sich scheinbar schon immer Leute rumgetrieben,
und Beifunde, die direkt der Gabel zuzuordnen wären,gibt es nicht. Ist aber egal, es ist ein netter Fund.
Danke für`s Mitmachen,cyper!

G&GF


karuna Smiley

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