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 Keltische Anlage?

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Avatar  Keltische Anlage?  (Gelesen 191 mal) 0
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(versteckt)Themen Schreiber
#0
19. Januar 2026, um 21:11:15 Uhr

Hallo zusammen!

Nicht das jetzt jemand denkt ich will meine 15 Beiträge vollklatschen um endlich kompletten Zugriff zu bekommen, nein ich habe da viel Zeit vorhanden ganz viel hier gelesen und ganz schnell erkannt: geiles Forum mit gaaaanz viel Wissen!
Genug der Lobhudelei Lächelnd

Anbei ein DGM-Bild. 
Ich erkenne da konzentrische Halbkreise (A). Bei einer Begehung bestätigten sich diese Kreise als Steinwälle. Sie unterschieden sich deutlich von der restlichen Umgebung, sprich es SIND aufgeschichtete Steine. Weiterhin ist Punkt (B) die vor Ort höchste Erhebung. Diese besteht aus gewachsenem Fels der stark zerklüftet ist, sprich mit großen Spalten. Die vielen Punkte rechts sind ein Gräberfeld, wie es so schön heist "vorgeschichtlicher Zeitstellung".
Vorneweg: es geht mir hier NICHT um´s sondeln, sondern um eure Erfahrungen.
Mir sind aus der keltischen Zeit Oppida, Viereck-Schanzen etc bekannt. Aber eine solche Form habe ich noch nicht gesehen. Mir fällt da im Zusammenhang mit dem Gräberfeld nur sakraler Bezirk ein. Die Gründe sind: Nähe zum Gräberfeld, Waldgebiet, der (scheinbare) Mittelpunkt die Erhebung (B) mit den zerklüfteten Felsen. Alles Hinweise, die in der Literatur als "heilige Haine" durchgehen würden Zwinkernd
Jetzt bin ich mal auf eure Meinung gespannt Zwinkernd

GF
Tim


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Unbenannt4523453246.jpg
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(versteckt)
#1
20. Januar 2026, um 08:38:06 Uhr

Geschrieben von Zitat von TimTaler
Hallo zusammen!

Nicht das jetzt jemand denkt ich will meine 15 Beiträge vollklatschen um endlich kompletten Zugriff zu bekommen, nein ich habe da viel Zeit vorhanden ganz viel hier gelesen und ganz schnell erkannt: geiles Forum mit gaaaanz viel Wissen!
Genug der Lobhudelei Lächelnd

Anbei ein DGM-Bild.
Ich erkenne da konzentrische Halbkreise (A). Bei einer Begehung bestätigten sich diese Kreise als Steinwälle. Sie unterschieden sich deutlich von der restlichen Umgebung, sprich es SIND aufgeschichtete Steine. Weiterhin ist Punkt (B) die vor Ort höchste Erhebung. Diese besteht aus gewachsenem Fels der stark zerklüftet ist, sprich mit großen Spalten. Die vielen Punkte rechts sind ein Gräberfeld, wie es so schön heist "vorgeschichtlicher Zeitstellung".
Vorneweg: es geht mir hier NICHT um´s sondeln, sondern um eure Erfahrungen.
Mir sind aus der keltischen Zeit Oppida, Viereck-Schanzen etc bekannt. Aber eine solche Form habe ich noch nicht gesehen. Mir fällt da im Zusammenhang mit dem Gräberfeld nur sakraler Bezirk ein. Die Gründe sind: Nähe zum Gräberfeld, Waldgebiet, der (scheinbare) Mittelpunkt die Erhebung (B) mit den zerklüfteten Felsen. Alles Hinweise, die in der Literatur als "heilige Haine" durchgehen würden Zwinkernd
Jetzt bin ich mal auf eure Meinung gespannt Zwinkernd

GF
Tim


Ist das Bayern? Leg mal die historische Karte drüber und schaue auch nach Flurnamen. 
Bei den Wällen würde ich an eine Abschnittsbefestigung denken. Kann jede Zeitstellung sein. 
Sehr schönes Objekt. Vll. findest du Scherben in Wurzeltellern umgestürzter Bäume?

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(versteckt)Themen Schreiber
#2
20. Januar 2026, um 13:47:47 Uhr

Ich hatte die Karte schon drüber gelegt. Der Wall, zumindest Teile davon, war schon bei der Uraufnahme bekannt und wurde eingezeichnet. Leider liegt da wirklich kein einzigster Baum, sonst hätte ich die Teller schon mal durchforstet. Mit den Flurnamen siehts auch mau aus. Nichts was auch nur annähernd auf eine Befestigung hinweist. Das ganze Gebiet endet mit  -loh. Und Lohwälder waren, nach meinem Kenntnisstand, für die Gerberei angelegt. Abschnittsbefestigung....dachte ich auch schon dran. Aber die Wälle enden sehr abrupt. Ich zeichne sie nochmal nach und hängs als Bild an. Eine sehr interessante Form. Es ist schwer zu beschreiben wie es dort in Natura aussieht. Die höchste Erhebung dort, die Felsen bei Punkt (B), können nicht bewohnt gewesen sein, da ist der Platz einfach zu klein. Terassierungen gibt es dort auch nicht. Wenn eine Befestigung, dann hätte es auf dem Hügel gegenüber diesen mehr Sinn gemacht, da das Gelände dort mehr her gibt. Witzigerweise sind auf diesem Hügel gegenüber scheints auch Gräber. Und eine sehr interessante Felsformation. Das häng ich auch mal als Bild an. Wie gesagt, beide Areale sind nicht sehr groß.


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Unbenannt3534343243634.jpg
Unbenannt6432654754754656245.jpg
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#3
20. Januar 2026, um 16:12:21 Uhr

Geschrieben von Zitat von TimTaler
Ich hatte die Karte schon drüber gelegt. Der Wall, zumindest Teile davon, war schon bei der Uraufnahme bekannt und wurde eingezeichnet. Leider liegt da wirklich kein einzigster Baum, sonst hätte ich die Teller schon mal durchforstet. Mit den Flurnamen siehts auch mau aus. Nichts was auch nur annähernd auf eine Befestigung hinweist. Das ganze Gebiet endet mit -loh. Und Lohwälder waren, nach meinem Kenntnisstand, für die Gerberei angelegt. Abschnittsbefestigung....dachte ich auch schon dran. Aber die Wälle enden sehr abrupt. Ich zeichne sie nochmal nach und hängs als Bild an. Eine sehr interessante Form. Es ist schwer zu beschreiben wie es dort in Natura aussieht. Die höchste Erhebung dort, die Felsen bei Punkt (B), können nicht bewohnt gewesen sein, da ist der Platz einfach zu klein. Terassierungen gibt es dort auch nicht. Wenn eine Befestigung, dann hätte es auf dem Hügel gegenüber diesen mehr Sinn gemacht, da das Gelände dort mehr her gibt. Witzigerweise sind auf diesem Hügel gegenüber scheints auch Gräber. Und eine sehr interessante Felsformation. Das häng ich auch mal als Bild an. Wie gesagt, beide Areale sind nicht sehr groß.


Wie heisst denn der Hügel? Der südliche Teil der möglichen Abschnittsbefestigung könnte eine (ehemalige) Quelle mit umfasst haben. Hat man ab und an gemacht.

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(versteckt)Themen Schreiber
#4
20. Januar 2026, um 16:33:37 Uhr

Jep, das mit der Einfassung kenne ich von einem Oppidium. Ich hab Dir mal eine PN mit ein paar Daten geschrieben, alles stelle ich hier nicht öffentlich rein Zwinkernd

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