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« Antworten #30: 05. Dezember 2008, 21:26:52 »
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Napoleon höchstselbst hat es ja nicht lassen können, sich in den Seekrieg einzumischen- hätte er da mal lieber seine Admirale... Weise

Gruß Zeitzer

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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2008, 21:29:05 von (versteckt) » Gespeichert
Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #31: 06. Dezember 2008, 20:23:56 »
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Und noch ein kleines aber feines recht ironisches Gedicht von Theodor Fontane zur Schlacht bei Torgau (03.11.1760, Siebenjähriger Krieg).


Bei Torgau:

Auch die Grenadiere wollen nicht mehr.
Wie ein Rasender jagt der König daher
Und hebt den Stock und ruft unter Beben:
»Racker, wollt ihr denn ewig leben?
Bedrüger …«
»Fritze, nichts von Bedrug;
Für fünfzehn Pfennig ist's heute genug.«


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« Antworten #32: 02. April 2011, 22:01:32 »
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Hallo,
ich weiß, der letzte Beitrag ist ewig her. Aber folgendes Soldatenlied aus dem späten 17. Jh. will ich hier noch einbringen.
Im Jahre 1706 wurde ,,Over the hills and far away" von dem Briten John Gay (ulkiger Name) erstmals schriftlich festgehalten. Ab den 20gern des 18. Jh. etablierte sich ,,Over the hills and far away" zu einem der beliebtesten Soldatenliedern der königl. brit. Armee. Selbst zu Napoleons Zeiten beklagten sich französische Soldaten über brit. Kriegsgefangene die ein nervtötendes ,,Over the hills and far away"  sangen. Ich persönlich habe dieses Lied ins Herz geschlossen, nicht zu letzt weil eine leicht abgeänderte Fassung die Sharpe-Serien der bbc begleitet.
Verzeiht die Störung!

    Our 'prentice Tom may now refuse
    To wipe his scoundrel Master's Shoes,
    For now he's free to sing and play
    Over the Hills and far away.
    Over the Hills and O'er the Main,
    To Flanders, Portugal and Spain,
    The queen commands and we'll obey
    Over the Hills and far away.

    We all shall lead more happy lives
    By getting rid of brats and wives
    That scold and bawl both night and day -
    Over the Hills and far away.
    Over the Hills and O'er the Main,
    To Flanders, Portugal and Spain,
    The queen commands and we'll obey
    Over the Hills and far away.

    Courage, boys, 'tis one to ten,
    But we return all gentlemen
    All gentlemen as well as they,
    Over the hills and far away.
    Over the Hills and O'er the Main,
    To Flanders, Portugal and Spain,
    The queen commands and we'll obey
    Over the Hills and far away.

FSK: 16
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« Antworten #33: 11. April 2019, 11:21:23 »
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Hier ein Gedicht zum Krieg 1870/71 gegen Frankreich.

Die Trompete von Gravelotte
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Ferdinand Freiligrath


Sie haben Tod und Verderben gespien:
Wir haben es nicht gelitten.
Zwei Kolonnen Fußvolk, zwei Batterien,
Wir haben sie niedergeritten.

Die Säbel geschwungen, die Zäume verhängt,
Tief die Lanzen und hoch die Fahnen,
So haben wir sie zusammengesprengt, -
Kürassiere wir und Ulanen.

Doch ein Blutritt war es, ein Todesritt;
Wohl wichen sie unsern Hieben,
Doch von zwei Regimentern, was ritt und was stritt,
Unser zweiter Mann ist geblieben.

Die Brust durchschossen, die Stirn zerklafft,
So lagen sie bleich auf dem Rasen,
In der Kraft, in der Jugend dahingerafft, -
Nun, Trompeter, zum Sammeln geblasen!

Und er nahm die Trompet', und er hauchte hinein;
Da, - die mutig mit schmetterndem Grimme
Uns geführt in den herrlichen Kampf hinein,
Der Trompete versagte die Stimme.

Nur ein klanglos Wimmern, ein Schrei voll Schmerz,
Entquoll dem metallenen Munde;
Eine Kugel hatte durchlöchert ihr Erz, -
Um die Toten klagte die wunde!

Um die Tapfern, die Treuen, die Wacht am Rhein,
Um die Brüder, die heut gefallen, -
Um sie alle, es ging uns durch Mark und Bein,
Erhub sie gebrochenes Lallen.

Und nun kam die Nacht, und wir ritten hindann,
Rundum die Wachtfeuer lohten;
Die Rosse schnoben, der Regen rann, -
Und wir dachten der Toten, der Toten!







Dieses Gedicht ruht auf einem wahren Geschehen- dem sogenannten "Todesritt der Brigade Bredow". Für die Interessierten:



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