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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Thema begonnen am: 02. April 2020,
um 17:20:56 Uhr »
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Frisch gepflügt und gegrubbert gab der Acker heute diese geviertelte Silbermünze her... Es ist nicht viel darauf zu erkennen, aber vielleicht erkennt ja trotzdem jemand, was das mal für eine Münze war?!
Der Durchmesser liegt bei etwa 23mm.

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« Antworten #1: 02. April 2020,
um 17:44:12 Uhr »
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Es dürfte sich um einen halben Groschen, des 15./16. Jahrhunderts, der Stadt Metz handeln.
Interessantes Stück, welches mit Sicherheit nicht geviertelt wurde um Kleingeld zu erhalten.

{alt}
 Gevierteltes Silber


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https://img.ma-shops.de/loebbers/pic/150603005bz.jpg



« Letzte Änderung: 02. April 2020,
um 17:45:21 Uhr von (versteckt)
»
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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #2: 02. April 2020,
um 18:15:17 Uhr »
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Wahnsinn, dass du die so schnell gefunden hast! Astrein Baldur und vielen Dank!
Ich dachte an Hacksilber, da zumindest eine Seite recht gerade abgetrennt ist und die Münze ziemlich nah an ein Viertel kommt.
Andere von mir gefundene Silberlinge haben meist eine nicht so akkurate Bruchkante. Warum denkst du, dass sie nicht mutwillig halbiert/geviertelt wurde?

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« Antworten #3: 02. April 2020,
um 23:23:27 Uhr »
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Zu dieser Zeit wurden keine Münzen mehr zerteilt um Hacksilber oder Kleingeld zu erlangen. Damit war eigentlich so im 12. Jahrhundert Schluss.

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« Letzte Änderung: 02. April 2020,
um 23:27:54 Uhr von (versteckt)
»
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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #4: 03. April 2020,
um 05:28:49 Uhr »
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Dann scheint es sich hier um Pfluggeld zu handeln Zwinkernd das Loch müsste aber gezielt gestochen worden sein. Gründe gab es ja damals. Hier vielleicht zur Nutzung als Anhänger.

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« Antworten #5: 03. April 2020,
um 08:14:45 Uhr »
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Vielleicht gibt es ja 4 so Stücke die aus irgend einem Grund... vielleicht zur Erinnerung oder Erkennung oder... an 4 Personen gingen?
Vielleicht haben ja 4 Leute damals etwas besonders schönes oder schreckliches zusammen erlebt?
Grüsse

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« Antworten #6: 03. April 2020,
um 08:16:24 Uhr »
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Hallo,
die sieht für mich schon zerschnitten aus, ob das der Pflug so sauber hinbekommen hätte... Naja, wer weiß...
Trotzdem ein cooler Fund.  Super
Beste Grüße
Randor

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« Antworten #7: 03. April 2020,
um 18:11:32 Uhr »
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Ich finde so etwas immer einen super Fund, einzigartig  Super

Man kann hier viel hinein interpretieren  Grübeln

Warum ausgerechnet ETE was auf Grund des Loches die Vorderseite ist.
Französisch: Sommer
oder ein Dorf in Ungarn, nördlich des Plattensee
usw.

Den eigentlichen Zweck oder Verwendung  Nullahnung

Aber cooler Fund und  Super bestimmt

Gruß FK

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« Antworten #8: 03. April 2020,
um 18:24:09 Uhr »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Hallo,
die sieht für mich schon zerschnitten aus, ob das der Pflug so sauber hinbekommen hätte... Naja, wer weiß...
Trotzdem ein cooler Fund. Super

Zerschnitten wurde die mit Sicherheit, bloß warum Nullahnung
Ich glaube Baldur hatte nur was gegen die Benutzung des Begriffs Hacksilber. Nicht jeden zerteilte Münze egal welchen Alters ist Hacksilber.
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« Letzte Änderung: 03. April 2020,
um 21:02:53 Uhr von (versteckt)
»
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« Antworten #9: 03. April 2020,
um 20:51:44 Uhr »
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Da hat nur einer das Loch aus der Münze geschnitten, ist wie beim T-Shirt mit Flecken Zwinkernd

Schade drum Winken

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #10: 04. April 2020,
um 09:43:13 Uhr »
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Den wahren Grund wird man nicht mehr erfahren, aber die Theorien sind durchaus sehr vielfältig und spannend. Ich hatte die Idee, dass das Loch entweder wegen Materialprüfung oder zwecks Befestigung eingeschlagen wurde. Und da diese Münze dann ohnehin ein Loch hatte, wurde sie später halbiert oder geviertelt zwecks Bezahlung. Also lieber die mit Loch, als eine intakte, oder es war quasi der Notgroschen, der irgendwann herhalten musste. Wie gesagt, das ist nur eine von wahrscheinlich vielen Theorien

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« Antworten #11: 04. April 2020,
um 12:19:51 Uhr »
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Ich glaube nicht dass die Münze zerschnitten wurde. Die Flächen sehen gebrochen aus. Das kommt bei Ackerfunden schon einmal vor, vor allem wenn die Münze eventuell gefaltet war. Gestochene Löcher bei Silber- und Kupfermünzen gibt es allenthalben, in den meisten Fällen aber ohne jeden Bezug zum Münzbild.

Und wie ich bereits schon erwähnte, zu dieser Zeit konnte man durch Zerteilung kein Kleingeld mehr erzeugen. Die Münze wäre dadurch quasi ungültig geworden, ähnlich als würde man heute einen Geldschein zerschneiden.

Es würde mich nicht wundern, wenn bei weiterer Suche auf der Fundfläche in den nächsten Jahren immer mal wieder ein Stück der ursprünglichen Münze zum Vorschein käme.

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« Letzte Änderung: 04. April 2020,
um 12:25:08 Uhr von (versteckt)
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