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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Thema begonnen am: 21. Januar 2012,
um 12:37:19 Uhr »
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Hier eine sehr interessante Seite mit weitreichenden Informationen bezüglich des Nibelungenschatzes...viel Vergnügen!

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http://www.verborgene-schaetze.de/


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« Antworten #1: 21. Januar 2012,
um 13:38:45 Uhr »
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da bin ich mal gespannt was Rudolph dazu schreibt  Smiley

GF CB

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« Antworten #2: 21. Januar 2012,
um 14:08:59 Uhr »
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Hallo
Ich meine der nibelungenschatz liegt in irgendeinem Nebenarm vom reihn

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« Antworten #3: 21. Januar 2012,
um 15:27:27 Uhr »
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Das die Sache mit dem linksrheinichen Burgunder-Reich in Worms nicht  hinhaut, weiß heute fast jeder Frisör!
Das Nibelungenlied ist gegenüber der Thidrekssaga "historisch" leider in keinster Weise relevant.

Hinsichtlich der verschiedenen Theorien wurde bei "R(h)ein(g)hold" Ostler abgeschrieben - selbst mein falsch geschriebener Name wurde "ge-guttenbergt".

Jacobi hat nie etwas zu seiner "Theorie" veröffentlicht, was an Hand der Quellen verifizierbar wäre - außerdem kann es für ihn nur eine Quelle geben: das Nibelungenlied (rin Quellenvergleich findet nicht statt).

Siegert hat mit einem Metalldetektor in einem vormals römischen(?) Hafenbecken Signale gehabt, daher der Schluß: hier muß der Nibelungenschatz liegen!
(sonst wie zu Jacobi)
Das schafft jeder Anfänger mit China-Sonde auch bei Bonn oder Königswinter oder sonst wo römische Schiffe angelegt haben!

Selbst Reinhold Ostler hat - ganz entgegen seiner sonstigen Gewohnheit - hinsichtlich des Themas Nibelungen-Schatz seine "Informanten" nicht auf die Waage gelegt, sich selbst kaum bzw. gar nicht mit dem Nibelungen-Hort beschäftigt gehabt
(war ja auch "mein Revier" - wie er meinte!).

Die verlinkte Seite macht aber einen schönen Eindruck und der Betreiber hat sich viel Mühe gegeben.

nochmals (auch für nuere User) hier:
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http://www.wisoveg.de/wisoveg/artikel/art-nibelungen2.html
.
zum Vergleich mit dem, was man von Jacobi oder Sigert weiß, wissen will, gehört oder gelesen hat.
Gerne setze ich mich mit jedem ernsthaften Kritiker an meinen Recherchen auseinander, mein Aufsatz könnte heute noch um einiges - dort (noch) nicht erwähnte fortgeschrieben werden, wer an den letzten beiden DF-Treffen teilgenommen und ein wenig zugehört hat, wird es wissen!

Gruß

Rudolf (masterTHief) Patzwaldt
masterTHief



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« Antworten #4: 21. Januar 2012,
um 15:33:37 Uhr »
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was hat es denn eigentlich mit der lokalisierten marmorplatte auf sich, beim ehemaligen lochheim, nahe hamm am rh.Huch weiss man da mittlerweile mehr? sie soll doch dort in 10 m tiefe liegen, quasi auf dem ehemaligen rheinbett...hab da neulich erst wieder in unserer zeitung drüber gelesen....sind denn mittlerweile vielleicht neue bohrungen oder gar grabungen gemacht worden???

gruss

groundation

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« Antworten #5: 21. Januar 2012,
um 17:34:45 Uhr »
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Steht denn  nicht in einer der Quellen, daß Hagen dem Schatz eine große Marmorplatte hinterhergeworfen hat?!
Hab ich mich jetzt vertan *gröhl*

Wißt Ihr jetzt, was von Jacobi zu halten ist?

Wissenschaftlicher geht nimmer schlimmer!

(Bitte kein Konkurrenz-Denken unterstellen - ich sehe in Jacobi keine Konkurenz)

masterTHief

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #6: 21. Januar 2012,
um 18:12:04 Uhr »
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hmm...hab ich da in ein wespennest gestochen oder was?  Boxen
naja, da heisst es wohl einfach mal abwarten, bis die jungs diese marmorplatte gehoben haben...vorallem was darunter zum vorschein kommt ...


Vom Schatz der Nibelungen 
Mehr als eine Expedition hat sich auf den Weg gemacht, um das sagenumwogene Gold der Nibelungen zu heben.

Immer wieder durchstöberten Heimatforscher, Archäologen und Abenteurer die alte Geschichte nach Hinweisen. Einer dieser Schatzsucher ist der Mainzer Stadtarchitekt und Stadtbildpfleger Hans Jörg Jacobi (62). Jetzt glaubt er sich der Weltsensation des Schatzfundes so nahe wie noch nie zuvor: "Es sieht gar nicht schlecht aus, dass der Nibelungenschatz zwischen Eich und Hamm im Erdreich vergraben liegt".

Mehr als hundert Mal schon war er am so genannten "Schwarzen Ort", jenem Gemarkungsteil direkt am Ufer des Rheins, wo der Rhein mit 25 Metern seine tiefste Stelle zwischen Basel und Rotterdam hat und die jeder Schiffer fürchtet wie die Untiefen am Felsen der Loreley. Von seinem Vater, dem ehemaligen Mainzer Bürgermeister und Baudezernenten der Landeshauptstadt, ist Hans Jörg der Entdeckerdrang mit in die Wiege gelegt worden. Und mit ihm hat Vater Hans auch sein bisher größtes Projekt gestartet, das auf seine Vollendung wartet: die Bergung der 144 Wagenladungen mit Gold und Juwelen des Nibelungenschatzes.

Seinen Optimismus bezieht Hans Jörg Jacobi vor allem aus Fakten, die er selbst zu Tage förderte. Von der Öffentlichkeit unbemerkt ließ er auf dem Gelände des Hofgutes Seibert eine Bodenbohrung niederbringen. In zehn Metern Tiefe rammte der Bohrmeisel einen Marmorblock. Dem Bohrtrupp gelang es, Teile dieses sogar bearbeiteten und Rautenförmigen rund sieben Quadratmeter großen Blockes an die Erdoberfläche zu fördern. Sofort eingeleitete Untersuchungen ergaben, dass es sich im Marmor handelt, der aus Belgien stammt. Eindeutig ist geklärt, dass es im Rheinknie zwischen Hamm und Eich kein Marmor als Tiefengestein gibt. Vorsichtig mutmaßt Jacobi, "diese Marmorplatte könnte die Abdeckung des Schatzes sein".

Den Weg zu seiner größten Entdeckung in zehn Metern Tiefe erzählt der leidenschaftliche Schatzsucher. "Wir sind davon ausgegangen, dass es sich beim Nibelungenlied nicht um ein einfaches Gedicht, sondern um eine Überlieferung von tatsächlichen Geschehenem handelt, beginnt Jacobi. Natürlich sei da im Laufe der Jahrhunderte vieles verfälscht worden, verschönt, um eine "knallharte Bestandsaufnahme einer Herrscherfamilie" als ein mittelalterliches Herz-Schmerz-Drama zu präsentieren. Immerhin heiße es aber, Hagen habe den Schatz im Rhein versenkt, "damit er ihm zunutze wart", zitiert Jacobi, "das heißt doch, dass er das Gold wieder heben wollte. Da soll mir doch bitte niemand erzählen, der Reichskanzler der Burgunder sei so blöd gewesen und haben den Schatz irgendwo ins Wasser gekippt. Niemals".

Historiker wurden hinzugezogen, Experten des Wasser-und Schifffahrtsamtes nannten mögliche Flussabschnitte. Die Fachwelt lächelte müde, Vater und Sohn suchten unermüdlich.

Dann endlich eine Spur: Auf einer alten Flusskarten entdeckte Jacobi bei Eich eine Gemarkung namens Lochheim - "zu Loche", so hieß es im Nibelungenlied, habe Hagen das Gold der Burgunder versenkt. Geologen bestätigten, was Wünschelrutengänger vermutet hatten: Der Schatz der Nibelungen liegt heute, 1 500 Jahre nach Hagens Versteckspiel, dank Rheinbegradigung auf dem Land, zehn bis 15 Meter unter der Erde. Gerade nach dem Fund der Marmorplatte ist er sich fast sicher: "Ich glaube, ich weiß wo der Schatz liegt. Ich muss ihn nur noch heben. Und das dürfte dann für viele eine größere Sensation sein als die erste Landung auf dem Mond".

Auch Eichs Verbandsbürgermeister Gerhard Kiefer, der mit Jacobi jene Stelle betrat, wo der bekannteste und geheimnissumwittertste Schatz der europäischen Geschichte liegen könnte, baut auf Jacobis wissenschaftlich fundierte Kenntnisse. Anfänglich sei er auch skeptisch gewesen und habe die Sache eher der "Scharlatanerie" zu geordnet. Doch inzwischen habe man sich mit Fakten zu befassen, "die es wert sind auch von anderer Seite untersucht zu werden". Auch wenn es eine Weltsensation wäre, wenn tatsächlich am Altrhein das Gold der Nibelungen begraben sei, dürfe niemand in Euphorie verfallen, "sondern wir müsse diese Suche wissenschaftlich fortsetzen". Derweil will Jacobi aus verständlichen Gründen seine weiteren Schritte nicht in der Öffentlichkeit mitteilen, doch Landwirt Ottobert Seibert prophezeit er: "Sie sitzen auf dem weltweit teuersten Grund und Boden".

 
Quelle: VG Eich

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« Antworten #7: 21. Januar 2012,
um 18:40:08 Uhr »
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Hallo,

Reinhold Ostler erwähnte auch in seinen Buch das er der Theorie unseres Masterthiefs Rudolf Patzwaldt  zustimmen könnte wenn weitere örtliche Begebenheiten, außer Wormersdorf für Worms, dazu kommen würden.  Dieses ist schon längst  geschehen was Rudolf ja auch sehr ausgiebig auf den Forentreffen und bei seinem Vortrag in Rheinbach darlegen konnte. Man denke nur an das Jagdgebiet und den Ort an dem Sigfried getötet wurde alles im allen eine schlüssige Sache.
Rheinhold Ostlers Einwand das Wormersdorf zu damaligen Zeit eher ein kleiner unbedeutender Ort gewesen sei und Worms schon zu römischen Epoche eine Metropole (?)  war, lässt mich allerdings auch etwas grübeln. Wie groß war das Geschlecht der Burgunder, hätte Wormersdorf, Rheinbach und Umgebung den Raum dafür geboten?
In Wormersdorf liegt die Tomburg auf einem Berg auf dem  schon zu römischen Zeiten wahrscheinlich ein Signalturm stand, dieser dürfte der erste in einer ""Meldekette" bis nach Trier (?) gewesen sein, also Wormersdorf ist durchaus auch unter diesem Aspekt betrachtet ein Ort von Bedeutung.  Wie groß Wormersdorf im frühen Mittelalter war ist mir aber unbekannt. Rudolf kannst Du uns dazu etwas sagen?

LG Martin


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« Antworten #8: 21. Januar 2012,
um 21:19:35 Uhr »
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Hallo Martin,

wenn ich das wüßte, hätte ich es schon getan.
Aus dem sog. "dunklen Zeitalter" (frühes Mittelalter) gibt es eben sehr wenig ergiebiges - dies allerdings für die meisten Orte.

Es darf aber nicht übersehen werden, daß "Wormersdorf" - das spätere "Worms" der Sage (die Endung "-dorf" spricht leiglich für eine Besiedlung) sich nach dem Pimas der rheinischen Ortsnamens-Forschung, Prof. Gerhard Mürkens, sich aus dem althochdeutschen Wort "Wornhari" ergeben hat.
Dies für "Drachenkämpfer" bzw. "kämpfenden Drachen".

Die Örtlichkeit müßte also schon in früher Zeit eine gewissen Bedeutung gehabt haben die zu dem Ortsnamens-Bezug geführt hat.

Daß hier im Raume westlich Köln/Bonns (Voreifel) die topographischen Bezüge aller(!) Quellen zum Nibelungen-Untergang
- Nibelungenlied
-Thidrekssaga und
- Edda
miteinander zutreffend zu sein scheinen, darf doch nicht übersehen werden und spricht kaum für einen dummen Zufall.

Lediglich der Erzähler(!) des Nibelungenliedes spricht Hinsichtlich des Hort-Versteckes im Mittelhochdeutschen von "sancte ze Loche...".
Die Übersetzer des Erzählers machen aus "senken" zudem ein "Ver-senken" - einen Grund für diese Vorsilbe gibt es eigentlich gar nicht.
Hier haben Siegmund Freud und die Assoziation des Rheinstromes mitgewirkt.

In den anderen Quellen ist vom "Rheingold" keine Rede, nicht einmal Rückschlüsse darauf könnten gezogen werden - es müssen unterirdische Verstecke gemeint sein.
Hagen selber weist in der allen(!) Quellen eigenen sog. "Horterfragungs-Szene"
(Krimhild: Hagen, wo ist mein Schatz?)
unstrittig auf ein unterirdisches Versteck hin.

Nun nehmt doch mal die Quellen vergleichend zur Kenntnis!

Gruß und danke für das Interesse

masterTHief


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« Antworten #9: 22. Januar 2012,
um 01:00:50 Uhr »
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...also ich persönlich glaube sowieso nicht an die existenz dieses angeblichen schatzes! genau son' quatsch wie die sache mit dem drachenblut etc.... und natürlich ist das worms am rh. gemeint in rhl.pf....wo sich brunichildis aufhielt etc.....ist ja alles geschichtlich belegbar! und jetzt träumt schön weiter ; )

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« Antworten #10: 22. Januar 2012,
um 22:02:03 Uhr »
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Hallo zusammen,

Ich lese die Treads von Rudolf immer mit sehr großem Interesse, wie alles zum Thema "Nibelungenschatz"
ich frage mich allerdings, warum gibt jemand, wenn er sich zu 100% sicher zu dem Fundort ist seine Kenntnisse so preis.

In Anbetracht der geltenden Gesetze in BW und Hessen geht der ehrliche Finder doch eh so gut wie leer aus,
unterichtest du die Denkmalschutzbehörden von einem möglichen Fundort wird Dir mitgeteilt,
man habe zu Grabungen kein Geld und eine Grabung sei auch eine Art Zerstörung von Kulturgut.....

Wenn ich nur wüsste, wie ich die 144 Ochsenkarren ohne das es jemand merkt alleine aus der Erde bekomme  Zwinkernd

LG
Thomas

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« Antworten #11: 22. Januar 2012,
um 22:26:39 Uhr »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)

...also ich persönlich glaube sowieso nicht an die existenz dieses angeblichen schatzes! genau son' quatsch wie die sache mit dem drachenblut etc.... und natürlich ist das worms am rh. gemeint in rhl.pf....wo sich brunichildis aufhielt etc.....ist ja alles geschichtlich belegbar! und jetzt träumt schön weiter ; )



Hallo Groundation,

alles geschichtlich belegbar?! (Ja dann beleg uns das doch mal!  Applaus )
aber einen Schatz haben die nie gehabt?
Das kannste natürlich auch belegen!

Beschäftige Dich lieber mal mit den Quellen als solche nichtssagenden postings zu liefern  Down .

Bring fundiertes Material - wir sind alle sehr gespannt!
Was hast Du denn alles schon gelesen zu der Thematik?
- komm mir jetzt aber nicht gerade nur mit Wikipedia   Narr -

masterTHief

Hinzugefügt 22. Januar 2012,
um 22:42:09 Uhr:


Zitat:Geschrieben von (versteckt)

Hallo zusammen,

Ich lese die Treads von Rudolf immer mit sehr großem Interesse, wie alles zum Thema "Nibelungenschatz"
ich frage mich allerdings, warum gibt jemand, wenn er sich zu 100% sicher zu dem Fundort ist seine Kenntnisse so preis.

In Anbetracht der geltenden Gesetze in BW und Hessen geht der ehrliche Finder doch eh so gut wie leer aus,
unterichtest du die Denkmalschutzbehörden von einem möglichen Fundort wird Dir mitgeteilt,
man habe zu Grabungen kein Geld und eine Grabung sei auch eine Art Zerstörung von Kulturgut.....

Wenn ich nur wüsste, wie ich die 144 Ochsenkarren ohne das es jemand merkt alleine aus der Erde bekomme  Zwinkernd

LG
Thomas



Hallo T. W.,

um meine Rechte als Entdecker im Falle des folgenden Fundes vor einem eventuellen "Nach-Entdecker" zu sichern - der völlig unabhängig von mir an gleicher Stelle gleiche Entdeckung macht, war der mutmaßliche Fundort zu veröffentlichen - weitestgehend natürlich.
Niemand dürfte heute behaupten können, unabhängig von mir an die gleiche Stelle gelangt zu sein, dafür ist meine These (als einzig und alleinige für diesen ort) zu bekannt)!

Wenn Du morgen dort findest, bist Du der Finder, aber ich bleibe der Entdecker und nach BGB mit dem Anspruch auf hälftiges Eigentum, denn Nordrhein-Westfalen hat kein Schatzregal.
Also ganz einfach.

Zur Vertiefung der Eigentumszuweisung aus § 984 BGB (sog. Schatzfund) empfehle ich den Aufsatz "Der Schatzfund im BGB" in der "NUGGET, Nr. 48/50" zu lesen, auf den selbst Juristen in Vorträgen zurückgreifen  Belehren .

Gruß  Winken

Rudolf Patzwaldt
(masterTHief)

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« Letzte Änderung: 22. Januar 2012,
um 22:48:35 Uhr von (versteckt)
»
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« Antworten #12: 22. Januar 2012,
um 23:29:06 Uhr »
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Hallo Rudolf,

es ist alles nachvollziebar und richtig was du schreibst, aber hätte es nicht ausgereicht die Stelle nur an amtlicher Stelle zu melden um Deine Rechte zu sichern?
Ich finde es toll wie offen du mit Deinen erlangten Kenntnissen umgehst und uns alle daran teilhaben lässt.

Zu Deinem vermuteten Fundort muss man ja nicht einer Meinung mit Dir sein, auch wenn es sich toll, mit sehr viel geschichtlichem Hintergrundwissen plausibel anhört.

Ich habe dazu meine ganz eigene Vermutung, würde diese jedoch erst veröffentlichen wenn sich diese bestätigt.

Liebe Grüße
Thomas

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« Antworten #13: 23. Januar 2012,
um 07:41:38 Uhr »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Hallo Rudolf,

es ist alles nachvollziebar und richtig was du schreibst, aber hätte es nicht ausgereicht die Stelle nur an amtlicher Stelle zu melden um Deine Rechte zu sichern?
Ich finde es toll wie offen du mit Deinen erlangten Kenntnissen umgehst und uns alle daran teilhaben lässt.

Zu Deinem vermuteten Fundort muss man ja nicht einer Meinung mit Dir sein, auch wenn es sich toll, mit sehr viel geschichtlichem Hintergrundwissen plausibel anhört.

Ich habe dazu meine ganz eigene Vermutung, würde diese jedoch erst veröffentlichen wenn sich diese bestätigt.

Liebe Grüße
Thomas


Oh, Du hast noch nichts an amtliche Stellen gemeldet - gelle.

Nur wer seine Entdeckung publiziert ist seiner Entdeckerrechte sicher.

Viele Grüße

Walter

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« Antworten #14: 25. Januar 2012,
um 03:18:19 Uhr »
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Hallo Walter schön nochmal von Dir zu hören,

das war seinerzeit der Grund warum ich hier ins Forum gefunden habe
und auf Deinen und dem Rat Deine Freundes hin dann auch alles ordentlich gemeldet habe.

Nachdem ich zu erst dem LDA einige Fotos zugeschickt habe,
hatte ich anfangs das Gefühl das dererseitens Intersesse besteht,
da von Geländbegehung und Prospektion die Rede  war.

Nach meiner daraufhin erfolgten Meldung
war ich dann zu den weiteren erhaltenen Antwort doch ziemlich schockiert.

Ich wurde ja seinerzeit im Forum vorgewarnt, dass es so ablaufen wird,
dennoch habe ich in Anbetracht des aufgefundenen Objektes nicht mit derartiger "Abfertigung" gerechnet.

Ich überlege seit nunmehr einem Jahr wie ich in der Sache weiter komme.

Man hatte mir seinerzeit unter anderem wie folgt geschrieben:
Ich lasse hier bewusst Namen oder Ortsbeschreibungen weg.
...
Von dem von Ihnen ins Auge gefassten Flurstück sind uns bisher keine
Funde gekannt geworden. Dagegen wurden östlich dieses Stücks in der Flur
"................" in der 70iger Jahren bei der Erweiterung einer kleinen
Kiesgrube sowie beim Straßenbau zahlreiche Funde getätigt.
Das Spektrum reicht von der Jungsteinzeit über die Eisenzeit
und die römische Epoche bis in das Mittelalter.

Bereits 1940 waren in einer Grabung des "............" 14 "Wohngruben"
der Hallstattzeit freigelegt worden.

Sehr geehrter Herr ................,

besten dank für Ihre schnelle Antwort.

Das primäre Ziel von Denkmalschutz und Denkmalpflege ist die Erhaltung der Denkmäler vor Ort -
schließlich handelt es sich um das kulturelle Erbe der Menschheit. Zerstörung -
und eine Ausgrabung ist auch eine Form der Zerstörung -
wird immer die letzte Möglichkeit bleiben, eine "Bodenurkunde zu lesen".

Im vorliegenden Fall besteht, soweit ich das beurteilen kann, keine unmittelbare Gefahr.
Außerdem bitte ich zu berücksichtigen,
dass wir aufgrund unserer äußerst begrenzten finanziellen Mittel und dünnen Personaldecke -
so bin ich beispielweise für das gesamte .......................... (etwa 3.000km²) zuständig.
Da liegt es auf der Hand, dass wir nur an akuten Brennpunkten tätig werden können.

Wir bitten um Ihr Verständnis und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Dr. ...............................
Leiter der Außenstelle
...

Die Stelle konnte man vor einem Jahr noch sehr schön in G- Earth sehen, leider sind die Bilder dort
mittlerweile gegen Bilder der Geodatenbank ausgetauscht auf denen man fast nichts mehr sehen kann,
wie im übrigen bei vielen anderen bekannten "Objekten" auch, auf denen man teilweise nur noch sehr auffällige "Viereckige" Wolken sieht.

Wenn du eine Idee hast wie ich hier weiterkomme lass es mich wissen.

Viele Grüße an Alle
Tom


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