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 >  Sondengehen > Fundreinigung und Restauration > Anleitungen zur Fundreinigung und Restauration  > Thema:

 Kandarre restaurieren

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Avatar  Kandarre restaurieren  (Gelesen 2855 mal)
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#15
06. Mai 2021, um 11:24:54 Uhr

Weise ...wer einen Heizungskellerraum mit einem Entlüftungsrohr hat, der ist fein raus.

        Das Rohr zieht Luft wie ein Kamin, ich stell die Lyse und auch den Kocher mit dem Wachstopf

        darunter. Kein Knallgas und kein Wachsgeruch im Heizungskeller.

        Grüsse   Winken


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P1060084.jpg
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(versteckt)Themen Schreiber
#16
06. Mai 2021, um 16:29:54 Uhr

So, die ersten 24 Stunden sind um.

Ich habe ein wenig mit einer Mwssingdrahtbürste gereinigt und mit einem kleinen Schraubendreher lose Rost aus den Ösen entfernt.
Ich finde man sieht den Fortschritt.
Musste anschließend das Parafin etwas erneuern, war aber kein Problem.

Da ich Morgen früh das Haus bis Sonntag Mittag verlasse werde ich Morgen früh Netzteil auf sechs Volt und ein Ampere runter regeln.
Ich denke das ich es dann so bis Sonntag laufen lassen kann.


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IMG_20210506_165709.jpg
IMG_20210506_165720.jpg
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#17
06. Mai 2021, um 16:37:23 Uhr

Eine Stelle sollte richtig blank sein, damit ein guter Kontakt zustande kommt.

Spannung brauchst auch keine 20V, da reichen 6-12V

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(versteckt)Themen Schreiber
#18
06. Mai 2021, um 16:46:53 Uhr

Vielen Dank für den Tipp mit dem Strom. Werde ich sofort umsetzen.
Ja das mit der blanken Stelle habe ich gemacht. Sieht man eventuell nicht da ich mit einer feile ein wenig an jedem Teil nur ein wenig frei gelegt habe und den Kupferfraht dann stramm Drumherum gezwirbelt habe

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(versteckt)Themen Schreiber
#19
11. Mai 2021, um 16:38:09 Uhr

Hey, ich wollte mal kurz den Zwischenstand mitteilen.
Nun liegt das gute Stück bereits ein paar Tage im destilliertem Wasser und ich bin bis jetzt schon sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Hätte mir die Patina auf dem Messing gerne etwas grünlicher gewünscht, bin mir aber nicht sicher ob es eventuell noch an Feuchtigkeit liegt. Habe es nur kurz aus dem Wasser genommen, nochmal Parafinreste entfernt und die Bilder gemacht.
Jetzt liegt es erstmal wieder im Wasser.




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IMG_20210511_164251.jpg
IMG_20210511_164303.jpg
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#20
11. Mai 2021, um 19:12:13 Uhr

Wenn du das Teil noch länger im Wasser lässt, ist die grüne Oxidschicht ganz weg und der Rotstich wird stärker. Das ist Messing, da löst es das Zinkoxid aus und dabei verliert sich auch das Kupferoxid.

Grüße Winken

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(versteckt)Themen Schreiber
#21
11. Mai 2021, um 19:41:44 Uhr

Vielen Dank für die Information.
Jetzt stellt sich mir die Frage wie weitermachen.
Dachte wegen dem Eisen wäre das so sinnvoll.

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#22
12. Mai 2021, um 04:50:53 Uhr

Trocknen und das Eisen konservieren. Bei der Struktur empfele ich einlassen mit Owatrol und als Deckschicht Zapponlack. Die Messingteile einfach mit Zappon.

Grüße Winken

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(versteckt)Themen Schreiber
#23
12. Mai 2021, um 09:21:26 Uhr

Vielen Dank für den Tipp!

Owatrol ist mir neu, habe es gerade gelesen und direkt bestellt. Von der Beschreibung her sehr interessant.
Kannte bisher nur Fertan, das habe ich früher bei Oldtimern benutzt. Aber da hat man halt eine verfärbung der Oberfläche.
Zappon müsste ich sogar noch haben.

Vielen Dank nochmal
Werde bei Gelegenheit das fertige Ergebnis hier noch zeigen.
Es wird vermutlich in einen Bilderrahmen oder so kommen.
Bei uns in der Familie sind alle etwas pferdeverrückt, von daher kamen zum Beispiel von der Tochter bereits diverse Anfragen wo wir es den dann aufhängen.

Wünsche euch ein fundreiches langes Wochenende

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(versteckt)Themen Schreiber
#24
12. Juli 2021, um 16:09:36 Uhr

Ich wollte mich hier nochmal melden mit dem Ergebnis. 


Ich denke das es nicht perfekt geworden ist und heute würde ich bereits das ein oder andere etwas anders machen. 
Aber zu der Erkenntnis bin ich eben auch nur durch dieses kleine Projekt gekommen und es handelt sich ja nicht um einen historisch wertvollen Gegenstand.

Nichtsdestotrotz hängt es nun bei mir in der Küche und wartet auf weitere Objekte die da folgen sollen. 

Der Tipp mit dem Owatrol war Gold wert,  vielen Dank dafür nochmal.  Zapponlack hatte ich tatsächlich noch etwas von meinem Vater da.

Ich bin übrigens nach wie vor für Tipps und Verbesserungsvorschläge dankbar und würde sie dann beim nächsten Teil versuchen umzusetzen

Hinzugefügt 12. Juli 2021, um 16:11:52 Uhr:

Keine Ahnung weswegen, aber das Bild ist hier um 90 Grad verdreht.  Wird aber wohl trotzdem ersichtlich sein.


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20210712_170806.jpg

« Letzte Änderung: 12. Juli 2021, um 16:11:52 Uhr von (versteckt), Grund: Doppel-Beitrag zusammengefasst »

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#25
12. Juli 2021, um 20:08:21 Uhr

Ist doch gut geworden.

Gruß cyper

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#26
12. Juli 2021, um 20:10:15 Uhr

Schön geworden und gut präsentiert Super

Grüße Winken

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#27
27. Juli 2021, um 10:59:40 Uhr

Der Vollständigkeit halber möchte ich darauf hinweisen das es sich hier nicht um eine Postkandare sondern um eine 
"einfach gebrochene Liverpoolkandare mit halben festen Schaumring" handelt.
mfg

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(versteckt)Themen Schreiber
#28
27. Juli 2021, um 17:21:53 Uhr

Vielen Dank für Info. 
Mit wurde das damals von jemandem der selbst viel mit Pferden zu tun hat als Postkandare erklärt.  Ich habe mich allerdings selbst bereits gewundert unter dem Begriff nichts genau passendes zu finden. 
Kannst du sie denn dann eventuell weiter zuordnen? 
Zeitlich und Verwendung. 
Die Besitzer des Grundstücks wo sie gefunden wurde sagten das dort seit der Poststation aus Zeiten wo noch per Pferdekutsche Post zu den Stationen kam niemand mehr mit Pferden zu tun hatte.
Kann das hinkommen?

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#29
28. Juli 2021, um 17:49:46 Uhr

Da es eine Fahrkandare ist, kommt es mit der Poststation schon hin.
mfg

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