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 Erste Ausflüge mit Version 4.1 Deus 2 (Mono) - super gelaufen

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Avatar  Erste Ausflüge mit Version 4.1 Deus 2 (Mono) - super gelaufen  (Gelesen 3093 mal) 0
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(versteckt)Themen Schreiber
#30
19. März 2026, um 09:04:57 Uhr

Das ist mir auch aufgefallen, darum bin ich auch überhaupt erst misstrauisch geworden und hab ihn gewogen.
Möglicherweise Hitzeschaden ?

Gruß


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(versteckt)
#31
19. März 2026, um 10:15:08 Uhr

Geschrieben von Zitat von Immer
Noch eine Frage an die Experten zu meinem tollen Thaler.Wie man auf dem einen Foto erkennen kann, wiegt er nur 18,09 Gramm.Das Sollgewicht liegt aber eigentlich bei rund 18,5 Gramm.Das empfinde ich als sehr hohe Toleranz und es lässt sich auch nicht durch Abrieb erklären, da die Prägung ja noch gut erhalten ist.Ist da was faul, oder soll das so ?


Mein erster 'ganzer' Taler war eine Fälschung (Bayern). Die in der Nähe eines Bachlaufs gefundene Münze zeigte allerdings deutliche Korrosionsspuren. Diese Münze hat eine hochwertige Prägung, auch auf dem Münzrand. 

LG Jochen Winken


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http://www.detektorforum.de/smf/neuzeitliche_munzen/falscher_taler-t130263.0.html


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(versteckt)Themen Schreiber
#32
19. März 2026, um 12:43:13 Uhr

So was habe ich auch schon mal als Bruchstück ( ca. 30 %) gefunden.
Mein Thaler sieht bis auf die Pickel und das Unterwicht recht hochwertig aus.

Gruß



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(versteckt)
#33
19. März 2026, um 14:06:33 Uhr

Ich glaub auch an Hitzeschaden, früher haben sie doch regelmäßig die Stoppelfelder abgebrannt.

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#34
19. März 2026, um 18:45:03 Uhr

In der Erde dürfte die Hitze beim abbrennen der Stoppelfelder eigentlich der Münze nichts ausmachen.
Könnte aber auch sein das da ein Haus, Scheune abgebrannt ist und die Asche und der Rest wurde auf dem
Acker entsorgt, aber wer weis.

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#35
19. März 2026, um 18:59:49 Uhr

Geschrieben von Zitat von Immer
Der Link zum Passiergewicht ist interessant.Genau nach diesen Zahlen hatte ich gesucht.Max. 1% Schwund war akzeptabel.Ich bin mit meinem Thaler mit 2,5% sehr weit drüber und wesentlicher Abrieb ist auch nicht zu erkennen.

Naja 1% heißt, dass die dann aus dem Verkehr gezogen wurden. Deine lag ja auch noch im Boden und hat patiniert und sieht auch schon etwas angegriffen aus. Vielleicht unterschätzt man es ein bisschen, aber die Oberfläche macht den größten Teil der Münze aus. Da reichen schon wenige Mikrometer Schwund, um diesen Prozentanteil zu erreichen.

Mal ein bildliches Beispiel: stell dir ein 5x5-Kästchen großes Quadrat vor. Der äußere Rand (16 Kästchen) macht fast 2/3 des ganzen Quadrates aus, obwohl nur 2/5 des Durchmessers. In drei Dimensionen ist es noch stärker. Müsste man mal irgendwie mit der Zylinderformel genau berechnen. Grübeln

« Letzte Änderung: 19. März 2026, um 19:08:55 Uhr von (versteckt) »

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(versteckt)Themen Schreiber
#36
19. März 2026, um 19:07:03 Uhr

Na gut überzeugt.
Dann betrachtet ich das mal als erledigt und den Thaler als echt.
Ist auch besser für meinen Seelenfrieden.Zwinkernd
Muss ja nicht auf biegen und brechen versuchen meinen tollen Fund schlecht zu machen.

Gruß

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#37
19. März 2026, um 19:27:15 Uhr

Geschrieben von Zitat von Jacza
hat patiniert


Dadurch müsste die Münze aber wenn dann schwerer werden.
Das ist ja eine chemische Reaktion, dabei wird Silber in Silbersulfid umgewandelt. Es wird also netto schwefel aufgenommen und die Münze müsste eigentlich schwerer werden.

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#38
19. März 2026, um 19:34:06 Uhr

Es ist doch eigentlich üblich, dass alte Münzen selten das wiegen, was sie nach Katalog wiegen müssten. Insb. bei Fundmünzen. Oder irre ich da?

Wenn man alleine die Verkauf-Angebote ansieht, dann haben vermeintlich gleiche Münzen nicht selten nicht das gleiche Gewicht.

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(versteckt)Themen Schreiber
#39
19. März 2026, um 20:57:12 Uhr

Ja das ist schon klar das Münzen durch Abrieb und Beschädigungen an Gewicht verlieren.
Ich habe mich jetzt etwas auf die zu hohe Prozentzahl versteift.
Ich werde ( oder vielleicht kann das ja jemand anders mal ausprobieren) mal testen nach wie viel rein optisch 0,5 Gramm Silber aussehen.
Ich denke dann kann man relativ deutlich erkennen, ob das " natürlicher " Schwund sein könnte.

Gruß


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#40
19. März 2026, um 23:57:13 Uhr

Geschrieben von Zitat von Jäger1
Dadurch müsste die Münze aber wenn dann schwerer werden.Das ist ja eine chemische Reaktion, dabei wird Silber in Silbersulfid umgewandelt. Es wird also netto schwefel aufgenommen und die Münze müsste eigentlich schwerer werden.

Eigentlich schon, aber wenn die Schicht entfernt wird, ist der Schwefel als auch das Silber weg. Und das Kupfer müsste auch noch eine Schicht gebildet haben.

Aber ist auch erstaunlich, wie Münzbilder einfach durch Anfassen verschwinden. Da müssen ja auch chemische Reaktionen stattfinden.

« Letzte Änderung: 20. März 2026, um 00:06:34 Uhr von (versteckt) »

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#41
20. März 2026, um 07:25:38 Uhr

Hier meine Beiden


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20260320_072357.jpg
20260320_072425.jpg
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(versteckt)Themen Schreiber
#42
20. März 2026, um 08:43:36 Uhr

Interessant, das stimmt ja fast aufs Tausendstel überein.
Das kann ja kein Zufall sein.
Ich habe aber keine Vereinsthaler mit diesem Gewicht im Internet gefunden.
Überall sind sie nur mit 18,52 Gramm angegeben.

Gruß


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#43
20. März 2026, um 20:45:17 Uhr

Ich wollt grade mal vergleichen wieviel Gewichtsverlust andere Silbermünzen bei mir haben und stelle erschreckend fest, dass meine Waage überall weniger als die Hälfte des Sollgewichtes anzeigt. Auf der Küchenwaage kommen wieder normale Gewichte, also ist wohl die Waage defekt. Ich habe übrigend dieselbe Chinawaage wie du. Also vielleicht erstmal schauen, ob deine Waage wirklich die richtigen Gewichte anzeigt (z.B. mit einem 2 Euro Stück). Schockiert


Aber davon abgesehen, zeigen sich bei mir Abweichungen, die mehrere Prozent betragen, z.B.:
1 Mark von 1924: "2,33" bis "2,47 g"
2 Mark 1937 und 1939: "3,68" und "3,76 g"
1 Mark zwischen 1875 und 1901: "2,66" bis "2,71 g"
1/12 Thaler 1765/1771: "1,48" und "1,55 g"
4 Gr. 1805: "2,22" und "2,38 g"
1/6 Thaler 1764: "2,29" und "2,46 g"
1/6 Thaler 1812: "2,39 g"
(alle Angaben verfälscht, aber trotzdem mit Abweichungen)

Hinzugefügt 20. März 2026, um 21:18:10 Uhr:

Übrigens gab es auch so eine weit verbreitete Praktik namens Sie haben nicht die Berechtigung Links zu sehen.
Registrieren oder Einlogen
Münzbeschneidung
. Da wurde einfach etwas vom Rand weggeschnitten oder gefeilt. Bei der zweiten Seite deiner Münze sieht es tatsächlich so aus, als wäre auf der rechten Seite weniger Rand als auf der linken.

Hinzugefügt 20. März 2026, um 21:24:49 Uhr:

Wobei, auf einem anderen Bild sieht der Rand wieder gleichdick aus. Aber der Vergleich mit einer Sie haben nicht die Berechtigung Links zu sehen.
Registrieren oder Einlogen
idealeren Münze
zeigt auch, dass gerade am Rand einiges an Profil fehlt.

« Letzte Änderung: 20. März 2026, um 21:24:49 Uhr von (versteckt), Grund: Doppel-Beitrag zusammengefasst »

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(versteckt)
#44
20. März 2026, um 21:36:51 Uhr

Geschrieben von Zitat von Jacza
Hinzugefügt 20. März 2026, um 21:18:10 Uhr:

Übrigens gab es auch so eine weit verbreitete Praktik namens Sie haben nicht die Berechtigung Links zu sehen.
Registrieren oder Einlogen
Münzbeschneidung
. Da wurde einfach etwas vom Rand weggeschnitten oder gefeilt. Bei der zweiten Seite deiner Münze sieht es tatsächlich so aus, als wäre auf der rechten Seite weniger Rand als auf der linken.

Das war ein Problem, bevor Münzen mit einer Randmarkierung wie Riffelung, Schilfrohr, Beschriftung etc. versehen wurden. Bei diesem Vereinsthaler ist der Rand beschriftet. Ist diese noch vorhanden, ist er nicht beschnitten.

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