Moin…. Und herzlich Willkommen hier im Forum!
Wiesbaden ist leider zu weit weg. Da Du neu anfängst, ein paar Worte zu der Situation für Sondengänger in Hessen.
Für die Suche mit einem Metalldetektor nach archäologischen Funden brauchst man eine Nachforschungsgenehmigung (NFG) vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Diese kann man Du formlos beantragen. Voraussetzung für die Erteilung der NFG ist der Nachweis der fachlichen Eignung sowie die Mitgliedschaft in einem Heimat- Geschichts- oder Archäologieverein. Außerdem sollte man ein Forschungsprojekt haben. Hast man das nicht, schreibst man im Antrag, dass man an einem bestehenden Forschungsprojekt mitarbeiten möchtest.
Prinzipiell ist die Suche ohne NFG möglich, wenn man nicht nach archäologischen Funden suchen will. Leider haben in der Vergangenheit zu viele Sondengänger behauptet, nicht nach archäologischen Funden zu suchen, aber in Wahrheit waren die archäologischen Funde genau das, was sie gesucht haben.
Um dem zu begegnen wird vom Landesamt gegen jeden Sondengänger, der ohne NFG angetroffen wird Strafanzeige wegen Unterschlagung (§ 246 StGB) gestellt. In der Folge wird durch die Polizei eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dabei werden alle Detektoren, alles Grabungswerkzeug, alle Funde, alle Rechner und Kontoauszüge sichergestellt. Bestätigt sich weder der Verdacht der Unterschlagung noch dass nach archäologischen Funden gesucht wurde, bekommt man alles wieder zurück, was aber bis zu zwei Jahre dauern kann.
Dabei muss man ich Hessen noch nicht einmal bei der Suche angetroffen werden. Daniel H., der diesjährige Vize-Schatzsuchermeister von Osburg, wurde von einer Überwachungskamera nur dabei aufgenommen, wie er seinen Detektor aus dem Kofferraum genommen hat. Das reicht schon für eine Hausdurchsuchung.
Hier sind die Informationen:
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Viele Grüße
Walter