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 Austausch zu möglichen Änderungen des Denkmalschutzrechts im Bereich Sondengehen

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Avatar  Austausch zu möglichen Änderungen des Denkmalschutzrechts im Bereich Sondengehen  (Gelesen 92 mal) 0
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(versteckt)Themen Schreiber
#0
vor 8 Stunden

Hallo zusammen,
ich arbeite als Referent im Bayerischen Landtag und begleite für eine Oppositionsfraktion unter anderem den Bereich Denkmalschutz.
Ich beschäftige mich derzeit mit den inhaltlichen Grundlagen für einen möglichen Gesetzentwurf, der das Sondengehen in Bayern rechtssicherer, praxistauglicher und insgesamt weniger restriktiv ausgestalten soll. Ziel ist es, das Sondengehen zu entkriminalisieren und gleichzeitig den Schutz archäologischer Denkmäler sinnvoll sicherzustellen.
Da hier viele erfahrene und verantwortungsbewusste Sondengänger unterwegs sind, würde mich Eure Einschätzung sehr interessieren. 


Mich interessieren vor allem folgende Fragen:
- Welche konkreten gesetzlichen oder praktischen Änderungen wären aus Ihrer Sicht geeignet, Denkmalschutz und Sondengehen besser miteinander zu vereinbaren?


- Welche Regelungen haben sich in anderen Bundesländern oder europäischen Ländern bewährt?


- Gibt es Modelle aus dem Ausland, die aus Ihrer Sicht als Vorbild für eine ausgewogene Neuregelung dienen könnten?


- Wo sehen Sie derzeit die größten Probleme im Vollzug des Denkmalschutzrechts für verantwortungsbewusste Sondengänger?


Mich interessieren ausdrücklich auch praktische Erfahrungen aus dem Alltag. Falls jemand Positionspapiere, Gutachten oder sonstige Vorschläge kennt, freue ich mich ebenfalls über entsprechende Hinweise oder Links.


Zum Schluss noch ein Hinweis: Ich möchte keine falschen Erwartungen wecken. Gesetzentwürfe aus der Opposition haben kaum Aussicht, eine Mehrheit zu finden. Dennoch halte ich es für wichtig, fachlich fundierte und möglichst verabschiedungsreife Entwürfe vorzubereiten. Sollte sich die politische Mehrheitslage künftig ändern, kann auf dieser Grundlage deutlich schneller gehandelt werden. Insofern ist Geduld gefragt.


Vielen Dank schon jetzt für Ihre Anregungen und die Bereitschaft, Eure Erfahrungen zu teilen.

« Letzte Änderung: vor 8 Stunden von (versteckt) »

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#1
vor 3 Stunden

Funktionierende Modelle gibt's u.a. in Großbritannien und Dänemark.
Die sollten aber einem Profi bekannt sein, oder ?




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(versteckt)
#2
vor 2 Stunden

Mit dem Schatzregal hat sich Minister Blume ein Eigentor geschossen. Die Sondengänger die Jahre oder Jahrzehnte auf den Äckern oder in den Wäldern mit Erlaubnis der Grundstückseigentümern suchen und immer brav ihre Funde gemeldet haben sind schwer angepisst. Mein Archäologe meint, das kaum noch was gemeldet wird, das liegt aber nicht daran das sie nicht mehr suchen sondern nichts mehr melden.
Das kann man hier im Forum auch gut sehen, mit dem Gesetz des Schatzregals haben manche ihre Mitgliedschaft beendet andere sind meist offline. Früher war hier was Funde und Fundbestimmung anging der Bär los, heutzutage ähnelt die Beteiligung eher eines künstlichen Komas.
Es gibt ja einige Bundesländer da läuft die Zusammenarbeit gut.

« Letzte Änderung: vor 2 Stunden von (versteckt) »

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