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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Thema begonnen am: 08. Januar 2019, 21:03:45 »
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Hallo Forum,

Ich möchte versuchen eine amtliche Nachforschgenehmigung zu beantragen. Die Chance das tatsächlich eine ausgestellt wird, soll sich durch vorweisen eines realen Arbeitsprojektes welches den Einsatz eines Detektors rechtfertigt erhöhen. Die interessanten Ackerflächen, die ich gerne absuchen möchte liegen alle in unmittelbarer Nachbarschaft einer alten Burganlage sowie mehrer Hügelgräber aus der Bronzezeit. Auch Ringwallanlagen aus der frühen Urnenzeit wurden nachgewiesen. Ebenfalls soll sich eine Nebenstrecke der Via Regia durch das Gebiet ziehen. Bisher konnte ich jedoch in keinen Karten einen Anhalt dazu finden. Also historisch gesehen eine sehr interessante Gegend.
Nun meine Frage an euch: Was für ein ernstes Projekt würde den Einsatz eines Detektors in diesem Gebiet wirklich rechtfertigen?

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« Antworten #1: 09. Januar 2019, 14:42:02 »
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Moin,

klingt nach Hessen. Projekt wäre z. B. die genaue Trassenführung der Via Regia. In Frankfurt gibt es einen Verein, der sich mit der Via Regia befasst. Eine Mitarbeit dort würde auch helfen. Mit den Hügelgräbern würde ich mal lassen.

Falls Du aus Hessen bist, dann Google mal nach Harry Haarstark, Feuerwerker aus Frankfurt, der ist der Ansprechpartner für die Via Regia.

Viele Grüße und gut Fund aus Ostfriesland 

Walter

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #2: 09. Januar 2019, 21:56:10 »
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Hallo Walter,

Danke für deine Nachricht! Ich werde mit ihm Kontakt aufnehmen, vielleicht lässt sich ja was auf die Beine stellen. Wo bekommt man am Besten Informationen über den Verlauf von Altstraßen?



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« Antworten #3: 10. Januar 2019, 07:49:34 »
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Für gewöhnlich auf alten Landkarten und Luftbildern. Am besten erstmal die Homepages die sich mit dem Thema beschäftigen querlesen, evtl. sind dort auch schon Karten verlinkt.

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« Antworten #4: 10. Januar 2019, 10:21:44 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Wo bekommt man am Besten Informationen über den Verlauf von Altstraßen?

Am besten einfach mal googeln. Da wirst, um ins Thema reinzukommen, schon irgendwas finden.

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« Antworten #5: 10. Januar 2019, 14:37:23 »
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Ich - Hesse - bin da mit dem Thema Heimatforschung aufgeschlagen.

Das war dann kein Problem.

Allerdings konnte ich auch nachweisen, dass ich da schon viel in der Richtung getan habe.

Wenn Du da mit einem Projekt aufschlagen willst, sollten die schon erkennen können, dass
du da ein ernsthaftes Interesse daran hast und das nicht nur aufführst, damit du die NFG
bekommst.

Hinzugefügt 10. Januar 2019, 14:39:02:

Ein bisschen angeeignetes Fachwissen kommt da nicht schlecht.

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« Letzte Änderung: 10. Januar 2019, 14:39:02 von (versteckt), Grund: Doppel-Beitrag zusammengefasst » Gespeichert
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« Antworten #6: 10. Januar 2019, 18:45:17 »
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Moin,

schau mal Sie haben nicht die Berechtigung Links zu sehen.
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www.altstrassen-in-hessen.de


Viele Grüße

Walter

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« Antworten #7: 11. Januar 2019, 17:38:16 »
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Interessant,
 welche andere Projekte würden noch den Einsatz eines Detektors rechtfertigen???

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« Antworten #8: 11. Januar 2019, 17:59:55 »
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Am besten man macht sich mal selbst Gedanken und Recherchiert, welche Projekte man umsetzen könnte. Wenn man dem Archäologen gegenüber sitzt und der irgendwelche Fragen stellt, ist das Forum auch nicht dabei.

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« Antworten #9: 11. Januar 2019, 18:03:07 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Hallo Forum,

Ich möchte versuchen eine amtliche Nachforschgenehmigung zu beantragen. Die Chance das tatsächlich eine ausgestellt wird, soll sich durch vorweisen eines realen Arbeitsprojektes welches den Einsatz eines Detektors rechtfertigt erhöhen. Die interessanten Ackerflächen, die ich gerne absuchen möchte liegen alle in unmittelbarer Nachbarschaft einer alten Burganlage sowie mehrer Hügelgräber aus der Bronzezeit. Auch Ringwallanlagen aus der frühen Urnenzeit wurden nachgewiesen. Ebenfalls soll sich eine Nebenstrecke der Via Regia durch das Gebiet ziehen. Bisher konnte ich jedoch in keinen Karten einen Anhalt dazu finden. Also historisch gesehen eine sehr interessante Gegend.
Nun meine Frage an euch: Was für ein ernstes Projekt würde den Einsatz eines Detektors in diesem Gebiet wirklich rechtfertigen?


Ähm, ich glaube nicht dass Archäologen einen Hobbyforscher an solche bedeutsamen Denkmäler ran lassen, da machst du dich ja sofort verdächtig. Geb dich als Heimatforscher aus, der ein paar Münzen und Artefakte aus der Neuzeit in seiner Umgebung suchen möchte, sich aber von Bodendenkmälern so gut wie möglich fernhält, dann hast du wahrscheinlich die besten Chancen.

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« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 18:05:30 von (versteckt) » Gespeichert
Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #10: 11. Januar 2019, 20:21:33 »
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Danke für die Anregungen! Ich werde versuchen ein paar Informationen zu den Nebenstrecken der Antsanvia bzw. Via Regia zu recherchieren. Aber auf den Seiten, die ich bis jetzt so gefunden hatte, war allerdings nicht all so viel tiefgründige Information zu bekommen.

In den Bereichen der bekannten und denkmalgeschützten Hügelgräber werde ich natürlich nicht suchen. Ich möchte lediglich auf die benachbarten Ackerflächen. Es ist nämlich davon auszugehen, dass durch die intensive Kultivierung in der Region auch einige der Gräber vor langer Zeit eingeebnet wurden. Eigentlich wäre die Suche nach so zerstörten Bodendänkmalern auch ein sehr interessantes Projekt.

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« Antworten #11: 11. Januar 2019, 20:47:31 »
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Du könntest auch die Gegend erst einmal durch stichprobenartige Lesebegehungen absuchen und z.B. Keramikfunde kartieren und der Denkmalschutzbehörde übergeben. Vielleicht ergibt sich dann von Grund auf eine bessere und vertrauensvollere Zusammenarbeit. Dafür bekommst du in der Regel eine Funddatierung und ggf. eine Zeichnung. Ich gehe gerne Lesen auf dem Acker. Habe auch schon bronzezeitliche Artefakte dabei gefunden.
Ich wünsche dir viel Erfolg, dass die Zusammenarbeit klappt. Smiley
Gruß Donausondler

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #12: 11. Januar 2019, 20:47:47 »
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Vor kurzem hatte ich in einem benachbarten Waldgebiet eine Bodenaufwölbung mit im Kreise herumliegenden großen Steinen entdeckt. Sah für mich irgendwie nicht natürlich aus. Ich hatte mich daraufhin an die Landesarchäologen gewendet um ein bis dahin vermeintlich unbekanntes Grab zu melden. Nach einigen Emails waren die Archäologen dann auch tatsächlich vor Ort und haben sich die Sache angesehen. Die Grenzen der Nekropole sind bisher nicht bekannt.
Leider konnte ich aus arbeitstechnischen Gründen nicht persönlich mit. Die Fachleute meinten jedoch es wäre lediglich eine geologische Formationen, die für die Region typisch sei. Sieht für mich immer noch recht eigenwillig aus, aber die werden schon recht haben. Zumindest habe ich schon einmal Interesse an der Sache gezeigt. Vielleicht kann mir der Kontakt ja noch nützlich sein. Würde mich riesig freuen wenn es eines Tages mit einer Nachforschgenehmigung für die Ackerflächen klappen würde.

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« Antworten #13: 11. Januar 2019, 20:48:00 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Es ist nämlich davon auszugehen, dass durch die intensive Kultivierung in der Region auch einige der Gräber vor langer Zeit eingeebnet wurden.

Vielleicht fehlt ja die Siedlung zu den Gräbern auch noch, die war garantiert in Sichtweite. Zwinkernd

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #14: 11. Januar 2019, 20:51:22 »
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Ja, die Hügelgräber waren meistens an bedeutenden Wegen gelegen und häufig auch in Sichtweite der Familien. 

Hinzugefügt 11. Januar 2019, 20:58:08:

Hallo Donausondler,

Könntest du eventuell ein paar Fotos von solchen Scherben hier im Thread posten?

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« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 20:58:08 von (versteckt), Grund: Doppel-Beitrag zusammengefasst » Gespeichert
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