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(versteckt)Themen Schreiber
« Thema begonnen am: 18. Mai 2018, 09:54:08 »
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Ich möchte gerne zu dem Thema Ringgeld was festhalten.
Ich sehe hier im Forum ist dieses Wort sehr verpönt. Ob diese Ringe wie Geld bewertet wurden, wird keiner
mehr in Erfahrung bringen. Die, die es hatten liegen schon lange unter der Erde.
Aber ich habe meine Erfahrungen damit gemacht. Ich habe Bekannte die in ihrem Studium immer wieder bei
Arch. Ausgrabungen teilnahmen. Hierbei wurden von Ihnen viele Fotos gemacht, auch von Keltischen Gräbern waren
Fotos dabei. Und was war da zu sehen, das sogenannte Ringgeld als Grabbeigabe.
Also eine gewisse Bedeutung hatten diese Ringe schon. Ich selber habe einige gefunden, bis jetzt habe ich bei
meinen vier Größen festgestellt. Was aber sehr eigenartig ist, die Ringe weisen in Ihren Größen den exakt
gleichen Durchmesser auf. Also sehe ich das so, diese Ringe wurden nicht einfach Wahllos angefertigt, sondern sie
weisen eine Norm nach.
In meiner Gegend waren keine Kelten angesiedelt, dennoch finde ich sie immer wieder mal. Also wurden sie
auch von anderen angenommen. Ob dieses dann als Geld oder Tauschmaterial angesehen wird, find ich eigentlich
egal.
Es würde mich freuen, wenn hier ein paar pers. Erfahrungen geschrieben würden und nicht immer die sogenannten
Experten zitiert werden.
Gruß vom Ösi Franz

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« Antworten #1: 18. Mai 2018, 10:03:07 »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
meiner Gegend waren keine Kelten angesiedelt, dennoch finde ich sie immer wieder mal


Dann sind es wohl höchstwahrscheinlich bronzeringe vom Pferdegeschirr oder ähnliches. 
Wie will man den Unterschied von einem ring der Neuzeit zu einem keltischen feststellen? Wenn bei dir keine Kelten waren ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Ringe keltisch sind doch zig mal geringer, als dass sie neuzeitlich vom Pferdegeschirr sind.

Klar hatten die Kelten wahrscheinlich bronzene Ringe und die wurden sicherlich auch mal getauscht aber deshalb ist es noch lange kein klassisches geld .

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« Antworten #2: 18. Mai 2018, 10:06:13 »
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Sehe ich wie der Jäger.

Auch von irgendwelchen Ledergurten/ Bekleidung können die Ringe stammen und klar dass die nach so langer Zeit
noch im Grab liegen, während Stoff, etc. schon längst verrottet sind.

Dass das Geld war halte ich für Schwachsinn.

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« Antworten #3: 18. Mai 2018, 10:08:37 »
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Die Ringe wurden für alles mögliche benutzt, auch für die Klamotten. Gibt genug Bilder von Ringen die auch in keltischen Gräbern aufgetaucht sind und überall und nirgends im Grab lagen. Ich glaube Insurgent hatte da mal schöne Bilder gezeigt. Das es seit der BZ bis heute Ringe gibt ist ja keine Frage.
Getauscht wurde zu der Zeit wahrscheinlich alles mögliche. Sicherlich hat der eine Kelte zum anderen Gesagt: Ich brauch für meinen Gürtel zwei Ringe, hast du welche, bekommst auch 4 Eier.

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« Letzte Änderung: 18. Mai 2018, 10:12:30 von (versteckt) » Gespeichert
(versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #4: 18. Mai 2018, 10:17:03 »
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Jäger1

Einen Ring aus der Neuzeit und einen Keltischen, da siehst Du keinen Unterschied.
Also sehe in der Anfertigung schon einen großen Unterschied.
Auch noch eins, von der Kleidung bei dem Krieger war noch viel Stoff vorhanden.

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« Antworten #5: 18. Mai 2018, 10:23:48 »
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Mit dem Ringgeld ist es ein bißchen so, wie mit dem Olivenöl zur Münzreinigung-wenn der gesunde
Menschenverstand und Sachkenntnis fehlen, wird eine Rechtfertigung an den Haaren herbeigezogen.

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« Letzte Änderung: 18. Mai 2018, 10:26:15 von (versteckt) » Gespeichert
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« Antworten #6: 18. Mai 2018, 10:33:55 »
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Hier kann man die Ringe gut sehen.

Oder ein Beispiel mit Gürteln.

Kleine Ringe sind oft von Vorhängen und stoffbezogenen Knöpfen.

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Keltische Familie mit Tracht.jpg
Stoffbezogene knöpfe.jpg
offa gürtel.jpg


« Letzte Änderung: 18. Mai 2018, 10:38:55 von (versteckt) » Gespeichert
(versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #7: 18. Mai 2018, 10:45:51 »
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Andi68

Weis jetzt zwar nicht was Olivenöl mit Bronzeringe gemeinsam hat, aber für Salat kann man es schon verwenden
oder?
Ich weis auch nicht wie weit du dich mit den Kelten beschäftigt hast. Ich kann von mir sagen, sehr intensiv.
Dieses Volk hat mich schon in meiner Jugend interessiert, in Niederösterreich gab es damals noch viel zu finden.
Bin jetzt 54 Jahre und sicher kein Anfänger bei diesen Fundsachen.
Gruß Franz

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« Antworten #8: 18. Mai 2018, 10:47:07 »
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Anscheinend wird alles möglich gern als "Keltisches Ringgeld bezeichnet und sogar in Büchern verbreitet, so wie diese Stücke hier.
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http://www.hist-chron.com/Zillmer/Kolumbus-Letzter/D/011-keltogermanen+raeter.html

Dabei handelt es sich um Verzierung von keltischen Trensen.

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Screenshot (37).jpg


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Als beste Antwort ausgewählt von 21. Oktober 2018, 20:25:30
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« Antworten #9: 18. Mai 2018, 10:49:45 »
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Zeig doch mal bitte deine 4 Ringe .

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« Antworten #10: 18. Mai 2018, 11:02:13 »
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Nun Franz, ich bin zwar deutlich jünger als du, doch hier in Süddeutschland gab es doch den ein oder anderen Kelten.

Nenne doch bitte einfach ein Quelle, die das mit dem Ringgeld zweifelsfrei belegt.  Zwinkernd

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(versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #11: 18. Mai 2018, 11:15:11 »
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Andi68

Lies doch bitte nochmals meinen Anfangstext.
Ich behaupte ja nicht das Ringgeld gleich Geld ist, sondern das diesen Ringen einen gewisser Wert
zugeordnet wurde.
Bei den Fundfotos kann ich mich noch erinnern, das diese Ringe schön angeordnet neben den Kelten lagen.
Gruß Franz

Hinzugefügt 18. Mai 2018, 11:18:08:

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Jäger1

Da ich meine alten Fundsachen in Niederösterreich bei meinen Eltern habe, kann ich dir nur 2 Ringe
vom Burgenland zeigen.
Würde dir das auch genügen.

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« Antworten #12: 18. Mai 2018, 11:18:11 »
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einen gewissen Wert hat es wahrscheinlich schon gehabt aber nur als Tauschobjekt da Bronze wertvoll war aber nicht extra hergestellt worden um damit zu bezahlen

                   larod  Smiley

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« Antworten #13: 18. Mai 2018, 11:19:36 »
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Das die untereinander alles mögliche getauscht haben steht ja gar nicht zur Diskussion. In der frühen Latène Zeit gabs ja auch überhaupt keine Münzen. Es geht nur ums Wort Geld. Wenn waren es ganz normale Tauschobjekte, wie alles andere auch.

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« Letzte Änderung: 18. Mai 2018, 11:21:12 von (versteckt) » Gespeichert
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« Antworten #14: 18. Mai 2018, 11:24:05 »
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Na das ist doch klar, dass diese Ringe einen gewissen Wert hatten, wurde auch schon geschrieben, Metall war selten ,die Bearbeitung zeitaufwendig- damals hatte wohl jeder Gebrauchsgegenstand einen "Wert".

Doch deswegen die Ringe als Geld zu bezeichnen?  Nono

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