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« Antworten #15: 25. November 2018,
um 19:15:59 Uhr »
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In Norddeutschlad läuft die Zusammenarbeit mehr als super und auf Augenhöhe.

Die Fundmeldungen über Datenbank in England sind nur ddeshalb so hoch, da jeder Knopf oder Schnalle vom Acker dort eingetragen wird.

Ein "freie" Suche bedarf der Ausbildung/Weiterbildung der Sondengänger, damit sie die archäologischne Funde erkennen und einschätzen können.

Und somit war es das mit der "freien" Suche.

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« Antworten #16: 25. November 2018,
um 19:27:24 Uhr »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Die Fundmeldungen über Datenbank in England sind nur ddeshalb so hoch, da jeder Knopf oder Schnalle vom Acker dort eingetragen wird.


Knöpfe eher weniger, aber vor allem auch Münzen und Fibeln, das meiste aus römischer Zeit :
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Stolze Leistung, bisher über 16.000 Goldmünzen:
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« Antworten #17: 25. November 2018,
um 20:11:50 Uhr »
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Moin,

danke für den Hinweis  Super wieder was dazugelernt.

Grüße und g.F.

Hinzugefügt 25. November 2018,
um 20:46:38 Uhr:


Findet jemand etwas, was er nicht eindeutig zuordnen kann, aber vermutet es könnte sich hier um ein historisch bedeutendes Stück handeln, so speist er es in die dafür vorgesehene Datenbank ein. Der Speicherplatz diverser Datenbänke reicht heutzutage aus um Milliarden von wichtigen oder weniger wichtigen Fundarten aufzunehmen. Egal ob Knopf oder keltische Speerspitze. Durch seinen Eintrag (selbstverständlich mit Koordinationsdaten) hat der Finder der Archäologie einen Dienst erwiesen (falls es sich um ein wirklich bedeutsamen Fund handelt) und somit seine Schuldigkeit getan. Durch die Erfassung seiner persönlichen Daten in der Datenbank kann jederzeit festgestellt werden von wem der eingetragene Fund stammt. 
Können denn unsere so hoch gepriesenen Archäologen wirklich jeden Fund zuordnen und bestimmen? Wer das glaubt, der glaubt auch an den Klapperstorch der die Kinder auf der Fensterbank ablegt. 
Das es Leute gibt die ihre Funde nicht eintragen und verheimlichen ist ebenfalls klar, schwarze Schafe gibt es in jedem Bereich unserer Gesellschaft. Aber geht man davon aus, dass evt. 70 bis 80% ihre Funde eintragen, kann sich die Archäologie glücklich schätzen das diese Funde zumindest der Nachwelt erhalten bleiben.

Ein dreifach hoch auf das Vereinigte Königreich  Anbeten  Anbeten  Anbeten

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« Letzte Änderung: 25. November 2018,
um 20:46:39 Uhr von (versteckt), Grund: Doppel-Beitrag zusammengefasst
»
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« Antworten #18: 26. November 2018,
um 09:01:46 Uhr »
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Ich finde auf den ersten Blick das englische System praktikabel und gehe davon aus, dass dort wesentlich mehr Funde gemeldet werden als bei uns in privaten Schubladen/Vitrinen etc. verschwinden.

Aber wie bei jedem Hobby, dass keine starke Lobby hat (bzw. eine starke Gegenlobby), wird alles eigentlich im Laufe der Zeit nur verschlimmert, siehe z.B. das neue Multikoptergesetz (Flugdrohnen), es wird immer nur mehr eingeschränkt als erlaubt wird.

Teilweise aus Erzählungen anderer und Nachrichten im Internet habe ich eh das Gefühl, dass das ganze etwas bigot gesehen wird. "Intern" und im direkten Kontakt mit dem Sondler ist man ehrlich froh über jeden der geht und Funde meldet, da das der Archäologie a) Zeit und Personal spart b) Arbeit im Sinne neuer potentieller Fundstellen schafft c) Zusammenhänge und Erkenntnisse schafft, die so nicht gewesen wären. Nach außen hin, für die breite Öffentlichkeit wird aber das Bild des Raubgräbers hochgehalten, teilweise denke ich einfach nur um abzuschrecken, damit nicht noch mehr Leute das "verbotene" Hobby probieren.

Und wenn etwas über Bundesländergrenzen hinweg harmonisiert wird, einigt man sich doch eh auf den kleinsten gemeinsamen Nenner und der heißt, so weit einschränken wie nur irgendwie möglich.

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« Antworten #19: 26. November 2018,
um 17:14:36 Uhr »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)

Und wenn etwas über Bundesländergrenzen hinweg harmonisiert wird, einigt man sich doch eh auf den kleinsten gemeinsamen Nenner und der heißt, so weit einschränken wie nur irgendwie möglich.


Ich hoffe hier tatsächlich auf ein starkes Bayern auch im Bund;)

Hinzugefügt 26. November 2018,
um 17:27:34 Uhr:


Zitat:Geschrieben von (versteckt)
Unter der Versiegelten Fläche sind die Befunde der Nachwelt sicher.


Die Argumentation der "offiziellen" Archäologie. Davon halte ich pers. relativ wenig.

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« Letzte Änderung: 26. November 2018,
um 17:27:34 Uhr von (versteckt), Grund: Doppel-Beitrag zusammengefasst
»
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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #20: 26. November 2018,
um 18:34:23 Uhr »
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Vielen Dank für Eure Beiträge !
Da höre ich Frustration,Ohnmacht und Ressignation ! soweit verstanden.
Vielen Dank auch für die Quick Info zu möglichen Organisationen.
Wenn ein Archäologe in diesem Portal Mitglied mit bösen Absichten ist kann er alles gerne mitverfolgen und daraus lernen wie normale Menschen miteinander umgehen, nämlich Teilen.
Wollen wir schärfere Gesetze um noch mehr unberührte Fläche in Zukunft für uns zu haben ?
Oder wollen wir ohne Angstkick (Angstkick für mich kein Problem sondern eher noch das I Tüpfelchen)
suchen mit mehr Kollegen und unsere Funde mit unseren Angehörigen im Heimatmuseum bewundern ?
Ich stimme für Stessfreies suchen und werde zumindest mal dem Portal was spenden um mal einen Anfang zu machen.
Gruß Volker

Hinzugefügt 26. November 2018,
um 18:42:17 Uhr:


Skropid, mit Räubgräberbild und Abschrecken mit Prozessen (wobei ich sag nur "Die Himmelsch..")
geb ich Dir voll recht. Im Sinne derer die weiterhin Ihre Ruhe beim suchen und auch den Kick (verbotenes zu tun) genießen.

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« Letzte Änderung: 26. November 2018,
um 18:42:17 Uhr von (versteckt), Grund: Doppel-Beitrag zusammengefasst
»
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« Antworten #21: 26. November 2018,
um 20:42:22 Uhr »
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Jo, dann nochmals herzlichen Dank für ihre Ablehnung der "freien" Suche Herr Archäologe  Belehren

Anstatt konkrete Lösungsansätze zu suchen, einen Beitrag für Lockerungen der Gesetzeslage zu hinterfragen, und tausenden Hobbysuchern zumindest das Gefühl zu geben ihr seit keine Kriminellen, kommt nur nur ein Schlag mit der Faust in Gesicht derer, die nur "just for fun" ohne krumme Gedanken ihrem geliebten Hobby nachgehen wollen.  Brutal

Was soll derjenige den groß an Funden oder Befunden zerstören, wenn er mit seinem Kinderspaten ein Suppentellergroßes Löchlein gräbt mit einer "grandiosen Tiefe" von 15-20cm?   Schockiert Erklären Sie das mal bitte! Es liegt bestimmt nicht im Interesse der Hobbysondler einen römischen Schutzwall, Brunnen oder was weiß ich in wochenlanger harter Arbeit auszubuddeln. 99,999% der Funde sind eh uninteressant für die Archäologie. Lasst uns doch einfach unseren Spaß an dem Hobby. Ich spreche jetzt mal für mich und die meisten anderen Sucher, die dieses Hobby ausüben. Wir verhalten uns in der Natur wie es die Natur verdient, nämlich ordnungsgemäß und anständig  Super Wir achten die Gesetze der Natur, verschließen unsere Löcher, verhalten uns ruhig, zertrampeln keine Pflanzen, scheuchen keine Waldbewohner auf und entsorgen daheim den gefundenen und mitgenommenen Müll. Somit tun wir unserer Umwelt auch noch was gutes. Leider werden selbst diese Argumente in der Beurteilung von harmlosen Sondlern durch die  Archäologie  stillschweigend unter den Teppich gekehrt. 

Guten Abend

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« Antworten #22: 26. November 2018,
um 20:49:05 Uhr »
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wenn du Angler, Jäger, Ehrenamtlicher Detektor Sucher bist egal .. 
die Gesetze werden immer extremer.. 
ps. wenn du vor deiner eigenen Haustür gehst und eine falsche 
Bewegung machst, bist du schon ein krimineller

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« Antworten #23: 26. November 2018,
um 21:06:11 Uhr »
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Tja, da kann man nur sagen: Willkommen in Deutschland. Wann wird eigentlich Briefmarkensammeln eingeschränkt oder verboten  Lächelnd

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« Antworten #24: 27. November 2018,
um 09:18:41 Uhr »
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Weinen Meine Vision ist vor 6 Jahren gestorben  Kotzen

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« Antworten #25: 27. November 2018,
um 09:55:41 Uhr »
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Mein Beileid Mike    Amen

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« Antworten #26: 27. November 2018,
um 10:36:35 Uhr »
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@Past Finder
vielleicht ist das ein Grund warum Sondengängern nicht getraut wird!

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https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/saalekreis/raubgut-bronzeschatz-durchsuchung-querfurt-100.html


bei einem Promi Sondengänger Kotzen  frage ich mich bis heute " Wo sind die Silbermünzen aus dem 30jährigen Krieg geblieben ?

In anderen Ländern gehts gleich ins Gefängnis, da ist Deutschland doch sehr Kulant.

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« Antworten #27: 27. November 2018,
um 14:41:08 Uhr »
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Sicher ist das ein Grund das die Archäologie solchen skrupellosen Sondengängern skeptisch gegenübersteht. Und das auch zurecht. Und schwarze Schafe gibt es auch unter uns, wie man in vielen Fällen schon gesehen hat. Ich bin aber der Meinung das der mit Abstand größte Teil von uns Suchern ehrlich ist, und zumindest nicht versucht bedeutende Funde im Internet zu verticken oder sich in die eigene Vitrine zu stellen. Solche Funde sollten sofort gemeldet werden, von mir aus auch anonym, sofern der Sucher ohne entsprechende Genehmigung unterwegs ist. 

LG,
Past Finder

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« Antworten #28: 27. November 2018,
um 17:19:38 Uhr »
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Zitat:Geschrieben von (versteckt)
In anderen Ländern gehts gleich ins Gefängnis, da ist Deutschland doch sehr Kulant.


Na ja, zumindest in Bayern hätte das Amt in dem Falle  bei eBay mitsteigern können. Mehr auch nicht;)

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Offline (versteckt)Themen Schreiber
« Antworten #29: 27. November 2018,
um 18:01:31 Uhr »
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Ihr lieben Sondler(innen), wer weiß ?
Vielen Dank für Eure zahlreichen Beiträge.
Langsam entsteht das Bild von Ressignation,gefühlten Ungerechtigkeiten, Doppelmoral (wie so oft), Ignoranz und Selbstherrlichkeit der aktuellen Lokalen Archäologie. (nicht jeder, aber ein paar VIP`s)
auch ich glaube an das Gute im Menschen und an den Schatz der Natur. In Bezug auf "keine Spuren hinterlassen in der Flora und Fauna" schneiden wir Sondler super ab. Da schlagen uns bei weitem die Wildschweine wegen derer immer mehr Archäologen das von denen ausgebuddelte noch zu retten versuchen. Und da reden wir von möglichen Befunden um in der Fachsprache zu bleiben.
Mein derzeitiges Fazit aus Euren Beiträgen:
Weiter machen wie bisher und auf eine mögliche Legalisierung hoffen.
Sich aktiv dafür einzusetzen kostet Energie und hat in der derzeitigen Situation wenig Effekt.
Ich müsste mich als Raubgräber bei den Archäologen melden und hoffen das Sie mir überhaupt einmal zuhören.
Die lachen mich Doch aus als Einzelner.
Und das ist der Punkt. Wenn dann organisiert und Alle. Verstanden  Smiley

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