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 >  Schatzsuche > Legendäre Schätze > Nibelungen Schatz (Moderator: masterthief) > Thema:

 Zeitungsartikel: Jäger des Nibelungen Schatzes

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Avatar  Zeitungsartikel: Jäger des Nibelungen Schatzes  (Gelesen 14017 mal) 0
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#30
02. Februar 2009, um 06:06:53 Uhr

Danke Sugambrus,

für die Aufklärung, da kann ich ja wieder ruhig schlafen (wenn ich jetzt nicht ins Büro müßte) und mich anderen Dingen zuwenden (vielleicht dem Bernsteinzimmer?).

Euch allen noch einen schööönen Wochenanfang.

Gruß

masterTHief


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#31
13. Mai 2009, um 11:32:28 Uhr

Ich bin ganz fest der Meinung, der Nibelungenschatz ist eher ein Literarischer, als ein materiell real existierender

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#32
13. Mai 2009, um 14:41:50 Uhr

Hallo Treasure,

dann halte auch mal ganz fest an Deiner Meinung fest.
Aber dafür hast Du doch bestimmt auch Indizien oder Gründe?!
Interessiert michbrennend.

Gruß

masterTHief

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#33
13. Mai 2009, um 19:13:53 Uhr

Geschrieben von Zitat von masterthief
Hallo Treasure,


Aber dafür hast Du doch bestimmt auch Indizien oder Gründe?!


Gruß

masterTHief


Hy,

diese Indizien, von Beweisen mal gar nicht zu sprechen, gibt es nicht. Zwinkernd

Ich kenne da so jemanden, der vielleícht die Allgemeinheit, vom Gegenteil überzeugen kann und ......"wird".  :Smiley Zwinkernd

Gruß Vampire

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#34
14. Mai 2009, um 19:54:14 Uhr

Oha, da hab ich ja in ein richtiges Wespennest von eisernen Verfechtern gestochen  Lächelnd

Ich will niemanden bekehren, deshalb hier nur ganz kurz meine Meinung zu dem Thema.

Es mag sein, dass es eine historische Vorlage, einen wahren Kern der Geschichte gibt. Den gibt es aber bei fast allen Märchen und Sagen.

ich zitier einfach mal einen Aufsatz über die Herkunft und Entstehung des Nibelungenliedes, den ich ziemlich gut finde.

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http://www.heinrich-tischner.de/50-ku/sagen/nibelung/nibelung.htm



Die einzige alte Parallelüberlieferung finden wir in der Edda. Dort ist der Stoff auf verschiedene Lieder verteilt, die aber inhaltlich zusammengehören. Sie setzen wohl voraus, dass der Zuhörer den groben Ablauf der Geschichte kennt und gespannt ist, wie diese oder jene Episode vom Sänger dargestellt wird.
Freilich schafft der Sänger durch seinen Vortrag wieder neue Fakten. Irgend eine Kleinigkeit, die er nur andeutet, wird dann von einem anderen Sänger ausgeschmückt und vielleicht Inhalt eines ganzen Liedes.
Auch die Thidreksaga bringt altes Material, wohl aus einer Vorstufe des Nibelungenliedes mit norddeutschen Akzenten.
Von der älteren Dichtung beweisen der altenglische Beowulf und der lateinische Waltharius, von der hochmittelalterlichen das Kudrunlied und Wolframs Parzival Kenntnisse des Nibelungenstoffs.
Die spätmittelalterlichen Volksbücher (Das Lied vom Hürnen Seyfried, Nacherzählungen von Schwab und Aick) spinnen das Motiv mit dem Drachen und dem Schatz weiter aus und beschäftigen sich fast ausschließlich mit dem ersten Teil bis zu Siegfrieds Ermordung.

Richard Wagner und auch Christian Friedrich Hebbel haben den Stoff als Drama bearbeitet und halten sich im Wesentlichen an den Abriss des Nibelungenlieds. Wagner übernimmt auch Motive der Edda. Die Dichter müssen aber aus dramaturgischen Gründen auf viele Szenen verzichten und setzen dafür eigene Schwerpunkte.
Das Wormser Nibelungenmuseum gibt einen guten Überblick über die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des Stoffes.

Das klassische Nibelungenlied ist aus mehreren Sagen zusammengewachsen, die in der Edda noch als getrennte Lieder überliefert sind: die großen Komplexe von Brünhild, Siegfrieds Tod und Kriemhilds Rache. Diese Sage hat wiederum andere Sagengestalten an sich gezogen: in Deutschland vor allem Dietrich von Bern und Walther, in Skandinavien auch Swanhild. Umgekehrt hat der ältere Waltharius Motive aus der Nibelungensage in seine Darstellung aufgenommen.




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#35
14. Mai 2009, um 19:58:49 Uhr

Ich schließe folgendes daraus. Wie bei allen Sagen blieb der grobe Kern zwar gleich, aber er wurde immer wieder ausgeschmückt.

Das ist das selbe wenn man stille Post spielt. Dabei kommt am Schluss auch etwas komplett anderes raus.


Außerdem, es sucht doch auch niemand nach dem Hexenhaus aus Hänsel und Gretel, oder der Schatzinsel aus Robert L. Stevensons Roman ODER?  Huch

Deshalb bin ich der Meinung den Schatz der Nibelungen findet man alljährlich auf der Festspielbühne in Bayreuth. Das ist schöner als alles Gold, unvergänglich und für alle hörbar als Schatz für die Menschheit.
Im Rhein dagegen findet man wohl nur Schlamm.  Weise



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#36
14. Mai 2009, um 20:31:44 Uhr

Ganz recht, im Rhein findet man nur Schlamm, das "Rheingold" ist eine Verschollenheits-Wahnvorstellung.

Wer sagt, daß mit dem "Rhein" der große deutsche Strom gemeint ist.
Wer liest ist im Vorteil und wer meinen Aufsatz liest, erst recht.

Die Horterfragungsszene (jeweils in Nibelungenlied, Edda und Thidrekssaga enthalten) hat auch (eben nur) einen (einzigen) geschichtlichen Hintergrund, der nicht aus Erfragungen zu verschiedenen Schätzen verschiedener Sagenkreise zusammengebastelt ist.
Diesem wesentlichen Bestandteil aller Quellen liegt ein(!) Hort zugrunde und kein Phantasiegebilde.

Die Beschäftigung mit dem Archäologen und auch Historiker Harald v. Petrikovits - siehe Zusatz hinter meinem Aufsatz sollte zu denken geben, Quelle dort angegeben.

Gruß

masterTHief

PS:
Weniger Wepennest als Minenfeld - ungeeignet für Sackhüpfen

« Letzte Änderung: 14. Mai 2009, um 20:33:54 Uhr von (versteckt) »

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#37
14. Mai 2009, um 20:38:31 Uhr













..

















Geschrieben von {author}

das "Rheingold" ist eine Verschollenheits-Wahnvorstellung




..
genau so ist es.

Der Nibelungenschatz hat nie existiert.
Aber auf der Suche kann man die Wahrheit finden.
Oder was anderes. Zwinkernd


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#38
14. Mai 2009, um 21:02:17 Uhr

Mal was anderes.
Man hat mir erzählt, bei Jockgrim ( Toller Name, klingt schon so nach Schatz  Küsschen )
wurden in den 60er Jahren des letzten Jahrtausends ca eine Tonne!
Gold und Silber in Form von Schmuck und Ziergegenständen im Rhein gefunden.
Das ist so etwa 50 km von Worms den Rhein hoch.
Es ist jetzt unlogisch daß Hagen den Schatz vom Ruhrgebiet aus den Rhein aufwärts
so weit hat transportieren lassen. Da er ja nach der Patzwaldschen Theorie
nie in Worms war.
Aber der Schatz lässt sich nicht wegdiskutieren. Der ist da. In der Nähe von Worms.
Er ist schon längst gefunden.
Aber uninteressant.
Nur Schätze nach denen man noch suchen kann beflügeln die Phantasie
der Menschen.
Darum verstehe ich die ganze Diskussion nicht.
Gruß, Sonie




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#39
14. Mai 2009, um 21:20:37 Uhr

hi,

wens interessiert...klick

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http://www.vgjockgrim.de/Ortschroniken-Buecher.464.0.html


mfg

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#40
14. Mai 2009, um 23:05:24 Uhr

Peinlich für mich.
Hatte den so verstanden daß man Gegenstände aus Gold und Silber gefunden hatte.
Können natürlich auch dabei gewesen sein. Oder die hat keiner abgegeben. Unentschlossen
Aber Gebrauchsgeschirr in solchen Mengen. Lächelnd
Muss wohl doch ein Schatz sein. Smiley
Aber vielleicht war dem Hagen gar nicht bewusst daß man ihn später mal am Gold bemisst
und nicht am Kupfer. Gold light. Grinsend

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#41
15. Mai 2009, um 04:40:33 Uhr

Käpt´n Blaubär ist mit dem Schatz rheinaufwärts geschippert auf seinem Weg nach Pogo-Pogo und dann hat Hein Blöd auf die Loreley gehört...

Kann sich jemand bitte einmal mit meinen Argumenten auseinander setzen oder sie auseinander nehmen.

Gruß

masterTHief

« Letzte Änderung: 15. Mai 2009, um 04:44:58 Uhr von (versteckt) »

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#42
15. Mai 2009, um 08:17:06 Uhr

Geschrieben von Zitat von masterthief
Kann sich jemand bitte einmal mit meinen Argumenten auseinander setzen oder sie auseinander nehmen.
Gruß
masterTHief
Das versuchen manche Menschen seit Jahren aber immer stoßen die auf Granit.  :'(
Man kann sich die Fakten nicht so zurechtlegen daß sie immer passen und alles was links
und rechts ist ignorieren.
Ich könnte noch a bissel was schreiben aber das würde als Beleidigung aufgefasst werden,
auch wenn es von mir in keinster Weise so beabsichtigt ist.
Aber das Thema ist immer wieder schön.  Cool

zurück zum Thema,
wie ich gerade recherchiert habe wurden entlang des Rheins und seiner Altarme immer
und immer wieder kleinere und größere Hortfunde gemacht. ( Alle in unmittelbarer Nähe zu Worms. )
Stücke von unglaublicher handwerklicher Kunst sind genauso darunter wie Gebrauchsgegenstände.
Warum diese Dinge da liegen, dazu gibt es ja eine Theorie.
Einige vertreten die Ansicht, daß man genau wegen der Funde, die ja über Jahrhunderte gemacht wurden,
früher mal der Meinung war daß da jemand einen Schatz versteckt hat.
Es scheint in Deutschland sogar Allgemeinwissen gewesen sein daß man im Rhein was finden konnte.
Ob das die Schreiber der Nibelungensage mit in ihr Lied aufgenommen haben?
Wir wissen es nicht.
Denkbar sogar daß Teile von Hagens Schatz vorher aus dem Rhein gefischt worden sind.
Gefischt ist das richtige Wort, es gab immer Fischer am Rhein.
Gruß, Sonie

« Letzte Änderung: 15. Mai 2009, um 08:38:11 Uhr von (versteckt) »

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#43
16. Mai 2009, um 11:31:06 Uhr

Hallo Sonie,

es sind nur bestimmte Menschen, die auch nur meinen, auf Granit zu stoßen, weil sie wahrscheinlich nicht über die nötigen Werkzeuge verfügen.

Ich lege mir die Fakten gar nicht so zurecht, daß sie passen.
Sie liegen so und ich zeige es nur auf.
Außer dem Umstand, daß ich den Ort Rheinbach als den R(h)ein  Idee interpretiere, mit dem ach so sehr, so sehr viele topographischen Bezüge eigenartiger weise aller Quellen ach so sehr, so sehr schlüssig werden, habe ich lediglich die Ergebnisse vieler anderer Forscher damit in Beziehung gesetzt.
Du kannst (und wirst) doch nicht etwa jedem dieser Forscher   Weise anhängen wollen, sich die Fakten zurecht zu legen?
Damit werden sie aber nicht falsch und von Dir kam bisher nicht einmal was zurecht gelegtes, daß es an Hand von Quellen zu überprüfen gäbe, unabhängig davon, ob sie einer solchen im Ergebnis stand hielten.

Eine von uns hier nachvollziehbare Antithese zu meiner These, die zu einer Synthese führen könnte  Applaus , würde gewiß niemand als Beleidigung, sondern als Bereicherung auffassen – mich eingeschlossen.
Es wird auch nicht „alles, was links und rechts ist“ ignoriert – ich gehe ja darauf ein,...
...aber wenn links und rechts nur wenig Sätze aber mit viel dünner Luft  erscheinen, bleibt mir nichts anderes übrig, als Dich hinsichtlich des Themas zu ignorieren  :'( .
Ich denke gar nicht daran, Fakten zu ignorieren, aber ich sehe keine Fakten, insoweit gibt’s auch nichts zu ignorieren  Grinsend .

Was versuchst Du dem werten User hier überhaupt zu suggerieren?

In allen Flüssen und Gewässern Europas, jeweils von den Quellen bis zu den Mündungen wird allerhand antikes gefunden – je größer und länger das Gewässer entsprechend proportional auch viel -, daß alles, was aus dem Rhein in der Nähe Worms kommt, auf den Nibelungenschatz bezogen wird, ist wegen des Nibelungenliedes recht verständlich und völlig normal  Küssen .

Daß das Nibelungenlied als Quelle allerdings den geschichtlichen Ereignissen um das erste linksrheinische Territorium der Burgungen/Nibelungen am wenigsten Rechnung trägt, wird dabei übersehen  .

Daß Du in den diversen Foren zu diesem Thema in der letzten Zeit wenig aufgetreten bist, hat in mir die Ahnung geweckt, daß Du die Zeit für ernsthafte Forschungen nutzt und nun mit Ergebnissen glänzt.
Stattdessen sind die Forscher die Ignoranten – irgendwas scheint mir da verkehrt!
Ich bin da etwas enttäuscht, verleihe meiner Hoffnung aber Ausdruck, daß Du Dich nunmehr vermehrt auch mit der Sagenforschung beschäftigst (oder optional einen Tauchkurs absolviert, damit der Rhein bei Worms endlich völlig geleert wird - müßte ja noch was übrig geblieben sein).

Gruß  Winken

masterTHief




« Letzte Änderung: 16. Mai 2009, um 11:33:18 Uhr von (versteckt) »

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