|
Hab die Sache mal Gemini vorgelegt.
"Ein römischer Schlüsselgriff (Schiebeschlüssel)
Dies ist die wahrscheinlichste Interpretation. Römische Schlüssel der späten Kaiserzeit hatten oft einen plastisch gegossenen Griff, der in einem Tierkopf endete.
• Warum die flache Figur? Bei massengefertigten Schlüsseln wurde oft nur der Griffbereich (der Nodus) sorgfältig rund ausgearbeitet, während das dekorative Ende (das Pferd) in einer einfachen, einseitigen Form gegossen wurde, um Material und Arbeitszeit zu sparen.
• Die Funktion: Der gebogene Arm (der "Stiel") steckte ursprünglich in einem eisernen Schlüsselhalm oder war der Übergang zum Bart. Eisen korrodiert im Boden oft vollständig weg, sodass nur das bronzene Griffstück übrig bleibt.
Könntest du prüfen, ob am Ende des gebogenen Arms (dem "Schwanz" des Objekts) eine Bruchstelle zu sehen ist, die einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt hat? Das wäre der typische Ansatzpunkt für den (ehemals eisernen) Schlüsselbart."
Und wie man auf den Bildern sehen kann, ist der "Schwanz" tatsächlich quadratisch.








