Da bin ich mal gespannt, ich würde dir natürlich wünschen das die Archäologin es anders auflöst. Die Teile gibt's aus allen Materialien, selbst aus Glas oder Holz gibt es die.
So ein "Drogenjunkie-Utensil" hatte ja schon Michael eingebracht. Ich als wohlbehütet aufgewachsenes Beamtenkind kenne sowas natürlich nicht. Leider passt diese Einschätzung ganz gut zu meinem Teil. Es lag ja ca. 4 m neben der Landstraße, da kann es natürlich aus dem Auto geworfen worden sein. Andererseits verstehe ich nicht, warum man sowas aus Messing oder Bronze herstellt (Stichwort Wärmeleitung).
Ich werde es zeitnah mal "meiner" Archäologin vorstellen, bin aber erstmal in einigen Tagen im Urlaub bis Anfang November.
die Öffnung kann ichb auf den Bildern nicht sehen, aber Lars hat sie ja nachgereicht. Das kann ich mir auch nicht erklären. Allerdings ist es vom Habitus und der Formgabe ein Ortband eines Dolchs.
Chillum? Na ja, möglich. Wenn dann ein äußerst kleines und für die Größe massives Stück. Also das wäre schon sehr ungewöhnlich, aber wer weiß ..
Sag bitte mal, was dabei rausgekommen ist, sobald du es weißt, Lars!
Sorry, ich habe das Gewicht völlig unterschlagen: 38 g. Das "Rohr" kommt eher dickwandig rüber, am dicken Ende sind es ca. 3 mm Wandstärke. Ja, es gibt sehr viele Interpretationen zu diesem Teil. Tatsache ist, dass die nähere Umgebung bekannt ist als Siedlungsstätte vom Neolithikum über die Bronze-, Eisen- und Kaiserzeit bis zum Frühmittelalter. In 250 m Entfernung befindet sich noch heute ein früher regional sehr bedeutendes Rittergut.