Ich lasse nichts auf mein Garmin Montana 700 kommen. Ist zwar ein ziemlicher Klopper, aber zumindest springen die Koordinaten einem nicht vor den Füßen weg (gerade eingemessen, ohne sich zu bewegen, schon ist die Koordinate 3 Meter weggehüpft, wie mir das bei manchen Handy-Apps passiert).
Nun ja, die Genauigkeit hängt wahrscheinlich von der Hardware ab, nicht von der genutzten App. Auf Empfehlung des LWL benutze ich "meine GPS Position", die auch kostenlos zB UTM- Koordinaten zeigt, mit denen der LWL arbeitet und die ich zum erstellen einer Karte in TIM Online und Google Earth nutzen kann. Bei günstigen Satelitenstandorten komme ich damit eigentlich immer bis auf 2m Genauigkeit. Mir ging es auch eher darum, irgendwelche Fundplätze selbst wieder möglichst genau auffinden zu können. Aber ich denke, meine Frage wurde beantwortet bzw die Hoffnungen zerstreut...
Bei uns flog das Teil ziemlich niedrig, ich dachte schon das es in den Hügel hinterm Haus einschlagen würde und habe auf den Knall gewartet, ich hätte nicht gedacht das es die Strecke bis Koblenz, ca.20 Km, noch in der Luft wäre. War das erste mal das ich so was gesehen habe, vorne grell am glühen in der Mitte blaue Flammen die schnell erloschen und sich dann wieder entzündeten.
Ein guter Freund von mir nutzt so eine GNSS-Sonde, die er an sein Handy anschließen kann. Die hat wohl einen vierstelligen Betrag gekostet, misst aber sehr genau. Ist eine nette Spielerei, aber ich persönlich halte das für übertrieben. Ich nutze immer die Android-App "Conota". Da kann man ein Foto von dem Fundgegenstand machen und bekommt gleichzeitig die GPS-Koordinaten ins Foto eingeblendet. Natürlich dauert es immer etwas, bis sich die Genauigkeit auf ca. 3-4 m eingependelt hat. Als Besonderheit kann man auch (kostenpflichtige) Gauss-Kruger Koordinaten nutzen, was bei meinem Amt leider immer noch gefordert wird. Der Denkmalbehörde reicht die Genauigkeit im Übrigen völlig aus. Auf dem Acker sind präzise GPS-Angaben in der Regel eh müßig.