Ich habe hier gefragt was es ist, weil ich null Ahnung habe. Ich verfolge sehr aufmerksam die Diskussion um was zu lernen. Das blöde dabei ist das alle Argumente irgendwie zu passen scheinen, wie z.B. die Frage nach dem Ende. Da ist in der Tat ein rechteckiger Querschnitt. Das einzige was ich nach 7 Jahren Suche sagen kann ist, dass es offensichtlich sehr alt ist, wegen der Patina. Habe bislang auch kaum antike Funde gehabt ( 2 römisch ) und ne Hand voll keltisches. Deshalb bin ich da sehr begrenzt informiert. Befasse mich immer damit wenn ich was entsprechendes gefunden habe. Trotzdem allen besten Dank. Auch wenn immer noch nicht fest steht was es ist, habe ich was dazu gelernt.
Geschrieben von Zitat von MichaelP Wie CR sagt, hat nix mit Fibel zu tun, hatte ich ja auch schon erwähnt, da ist nichts von einem Nadelsystem zu sehen.
Hab die Sache mal Gemini vorgelegt. "Ein römischer Schlüsselgriff (Schiebeschlüssel) Dies ist die wahrscheinlichste Interpretation. Römische Schlüssel der späten Kaiserzeit hatten oft einen plastisch gegossenen Griff, der in einem Tierkopf endete. • Warum die flache Figur? Bei massengefertigten Schlüsseln wurde oft nur der Griffbereich (der Nodus) sorgfältig rund ausgearbeitet, während das dekorative Ende (das Pferd) in einer einfachen, einseitigen Form gegossen wurde, um Material und Arbeitszeit zu sparen. • Die Funktion: Der gebogene Arm (der "Stiel") steckte ursprünglich in einem eisernen Schlüsselhalm oder war der Übergang zum Bart. Eisen korrodiert im Boden oft vollständig weg, sodass nur das bronzene Griffstück übrig bleibt.
Könntest du prüfen, ob am Ende des gebogenen Arms (dem "Schwanz" des Objekts) eine Bruchstelle zu sehen ist, die einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt hat? Das wäre der typische Ansatzpunkt für den (ehemals eisernen) Schlüsselbart."
Und wie man auf den Bildern sehen kann, ist der "Schwanz" tatsächlich quadratisch.