...ich möchte das mal so deuten. Die Unterbekleidung der Soldaten im 17./18.Jhd. bestand im wesentlichen
aus dem Hemd das fast bis an die Knie reichte. Unterhosen im heutigen Sinne gab es nicht. Die Hemden
wurden daher zwischen den Beinen hindurchgezogen und erfüllten den Zweck von Gesäß und Intimschutz.
Die Hemden waren mit einem Stehkragen ausgestattet und wurden brustseitig mit Holz oder Hornknöpfen
geschlossen. Die Ärmel waren seit weit geschnitten und an den Handgelenken eng geköpft. Im 18.Jhd. kam
der sog. Ärmelknopf in Mode. Diese einfachen Vorläufer der späteren Manschettenknöpfe wurden nicht nur
im zivilen Alltag genutzt sondern auch bei der militärischen Tracht. Bei Offizieren in der entsprechenden wertigen
Ausführung und bei Unteroffizieren u. Mannschaften in einer einfachen schlichten Ausführung.
Diese Ärmelknöpfe wurden in der einfachsten Ausführung Rückseitig mit einem S-förmigen Drahthaken versehen.
Bild 1 zeigt eine Vergrößerung der Rückseite die einen solchen Drahthaken erkennen läßt.
Möglicherweise handelt es sich bei den Fundstücken um Ärmelknöpfe aus der Zeit.
Grüsse.

Hinzugefügt vor 3 Stunden:...hier die Vergrösserung der Rs.
Hinzugefügt vor 3 Stunden:...hier noch ein deutlicheres Foto. Der Haken ist gut erkennbar.