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Einlogenhttps://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/werther/raetselhaftes-loch-forstamt-grube-schwedenschanze-steinhagen-3537579?pid=true&ueg=default
Das meint Gemini:
Die rätselhafte Grube im Naturpark Teutoburger Wald wurde am Wochenende vor dem 20. April 2026 von einer Spaziergängerin und ihrem Hund entdeckt. Sie befindet sich im sogenannten „Dreiländereck“ zwischen Bielefeld-Dornberg, Werther und Steinhagen, unweit des Kammwegs und der Berghütte „Zur Schwedenschanze“.
Bekannte Fakten zur Grube
Ausmaße: Das Loch ist etwa fünf Meter tief und verfügt über einen beachtlichen Durchmesser.
Funde vor Ort: In der Grube wurden eine Leiter, eine Schaufel und eine Spitzhacke gefunden, was eindeutig auf menschliche Aktivitäten hinweist.
Maßnahmen: Die Bielefelder Ranger und Umweltbetriebe haben das Areal mit Flatterband abgesperrt, da die Grube eine erhebliche Absturzgefahr darstellt.
Rechtliches: Das Forstamt betont, dass das Ausheben einer solchen Grube ohne Genehmigung illegal ist.
Vermutungen zum Hintergrund
Bisher ist völlig unklar, wer die Grube ausgehoben hat. Es gibt jedoch verschiedene Spekulationen:
Kein „Käferkeller“: Experten des Forstamts schließen aus, dass es sich um einen sogenannten Käferkeller (ein künstliches Habitat für Insekten) handelt, da die Grube dafür viel zu groß und tief ist.
Hobby-Archäologie oder Schatzsuche: Aufgrund der historischen Bedeutung der Region (z. B. Nähe zur „Schwedenschanze“) wird spekuliert, ob Unbekannte nach historischen Relikten suchen.
Prepper-Aktivitäten: Eine weitere Vermutung ist der Bau eines Unterstandes oder Depots durch Personen aus der Prepper-Szene.
Geologische Ursache ausgeschlossen: Da Werkzeuge gefunden wurden, ist ein natürlicher Erdfall (wie das bekannte Icker Loch) in diesem Fall ausgeschlossen.