Noch ein kleiner Nachtrag aus dem Textilmuseum Bocholt:
"Zink ist und war ebenfalls eine gängiges Mitteln für Warenplomben. Da Sie es mit einer "modernen" Form der "Plombe" zu tun haben, die Hersteller und durch die Zahlen einen Waren- oder Sendungs-Code (?) ausdrückt, ist die Verwendung nichts ungewöhnliches. Ihr Stück fungierte wahrscheinlich wie ein Anhänger für den Transport. Vielleicht können die Kolleg:innen vom Tuchmueseum Lennep Ihnen detaillierte Informationen geben."
Doch der Kollege aus Lennep weiß auch nicht mehr:
"Es ist tatsächlich eine Tuchplombe. Die kannten wir bisher nicht. Ich kann Ihnen dazu keine weiteren Angaben machen. Wir haben zwei Tuchplomben in Festschriften abgebildet, da keine eigenen von Johann Wülfing & Sohn vorhanden waren. Tuchplomben sind an die Tuche für Kunden geheftet worden wie ein Namensschild. Somit wußte der Kunde immer um was für Tuch es sich handelt. Mit freundlichen Grüßen, Franz von Wismar"
Gut, Leute, dann bleibt nur noch auf Tauwetter zu warten. Danke für eure Tips!
Euer Nucki











