Ich habe beim Textilmuseum in Bocholt angefragt, dort schrieb man mir: "Feine Tuche aus weicher Schafwolle waren bereits im 18. Jahrhundert eine Spezialität der Lenneper Handwerker und später der Fabrikanten. Um ihre teure Wahre zu kennzeichnen, nutzten sie Bleiplomben. Die Ihrige Plombe ist etwas anders gefertigt, als die üblichen Tuchplomben. Deutlich erkennbar wird eine andere Technik verwendet – im Grunde aber zum selben Zweck. Vermutlich im 19. Jahrhundert gefertigt, belegt das Stück erneut den Kontakt der Lenneper Fabrikanten in die preußische Hauptstadt."
Wir im Forum haben's ja gerne etwas genauer, daher habe ich nochmal nachgehakt. Mal sehen, ob da noch was Profunderes kommt.