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 X-Terra Pro, noch ein neuer Minelab 2023

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Avatar  X-Terra Pro, noch ein neuer Minelab 2023  (Gelesen 22082 mal) 5
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#165
17. April 2023, um 14:57:06 Uhr

Da er nur bis 15kHz geht, würde ich sagen, dass er für die Ackersuche nicht ganz optimal ist. Für Sandböden noch ok, bei mineralisierten oder ausgetrockneten Böden habe ich mit höheren Frequenzen bisher mehr Erfolg gehabt.

Für die Waldsuche sollte er aber ausreichend sein.

Viele Grüße
Jacza

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#166
17. April 2023, um 15:25:26 Uhr

Ich hab ihn jetzt seit Freitag ...
Danke hier erstmal an Alwin von Detectorandus in Holland ,Lutten der uns die momentan letzten zwei reserviert und zur Seite gelegt hatte.(Nachschub ist angefordert)
Die Fahrt nach Holland hat sich gelohnt .Ich konnte den Xterra vor Ort kurz im Showroom von Alwin bei einer Coke und Kaffee  antesten .
Als erstes zu Hause :Montes Nailboard Test aber nicht mit einer Silbermünze sondern mir einem Pfennig Deutsches Kaiserreich.Alles bestanden -ein bisschen Stress machte Münze 2 Richtung 2.
Gestern und heute dann das erste mal auf abgesuchte Areale und vor Ort einen Tiefentest gemacht .
Hier kurz die Ergebnisse:
Patagon Silber 28,15 Gramm -32 cm  -wäre noch mehr gegangen
2 Euro -30 cm
Silber Münze Mittelalter  1,29 Gramm -21 cm 

Mein Vista Smart lag ca. jeweils 5 cm zurück 

der Boden war leicht mineralisiert.
Ich war auf zwei total abgesuchten Arealen und hab noch unter anderem 2 Knöpfe ,eine Musketenkugel ,eine Schnalle und eine kleine eiserne Sichel gefunden. 
Problem hier ist die Äcker werden zur 95% nur noch gegrubbert .Oberflächlich war soweit also alles abgesucht .
Gut finde ich auch die 5KHZ -kurzer Test an einem Stahlhelm der Wehrmacht M40 -Lufttest  natürlich -der Helm war noch auf über 90 cm gut zu orten!
PRo :des Ex-terra
Geringeres Gewicht als mein Vista 
wasserdicht -er kam gestern total eingesaut unter die Brause
die hohe Suchtiefe -also ideal für mich zur Nachsuche  nur noch gegrubberter Äcker (Schwedenlager und MA Kirchdorf kommen im Spätsommer )
Eisen wird gut angezeigt -selbst größeres Eisen wird mit gutem Ton sowie einem Eisenbrummen gezeigt 
EMI -bis auf die 5 KHZ läuft  er hier ruhig bei mir im Garten .Das schaffen nicht alle Detektoren.
Mein Xpointer verstand sich erst nicht gut mit dem xTerra -ein kurzer Druck auf die Noise Cancel Taste und schon war Ruhe!
Kontra : das von Baldur berichtete aufkommen von kurzen Fehlsignalen -hier besonders wenn winziges Eisen im Boden ist. Bin ich noch am Testen -meine aber herabsetzen der Eisen Tonhöhe hat schon etwas gebracht .
Hatte auch Stellen wo er selbst bei höchster Sens ruhig lief.
Testen werde ich ihn noch auf Hoher Mineralisierung .
Soweit bin ich mit dem Minelab ziemlich zufrieden -gut finde ich auch die Tonwahl ,dies hatte mich früher immer abgeschreckt .Momentan laufe ich auf dem 2 oder auch 5 Ton.
Grüße Dubhead[winken]


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montes-nail-board-test-pattern-01.jpg
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#167
17. April 2023, um 17:12:46 Uhr

Vielen Dank @Dubhead für Deinen ausführlichen Bericht. Ich habe gerade das schöne Wetter genutzt und im Garten einen Nailtest gemacht. Ich muss gestehen, dass ich sowas noch nie gemacht habe. Falls Euch also was fehlerhaft vorkommt, bitte kommentieren.

Ich habe die gleiche Vorlage wie Dubhead benutzt, allerdings mit einer 10-Cent-Münze. Der Simplex+ durfte mit der Standardspule SP28 zum Vergleich antreten.

Konfiguration X-Terra Pro:
Park 2, 15 KHz, Reaktion 3, Töne zunächst All-Tone, dann 5-Ton und zuletzt 2-Ton. Empfindlichkeit war bei 22.
Zuvor natürlich der obligatorische Noisecancel.
Ich habe ähnlich wie Dubhead Probleme in der Richtung 2 , aber auch in Richtung 4 gehabt, sowohl in Münzposition 1, wie auch in Pos. 2. Für mich wäre es bei Richtung 2 zunächst kein grabungswürdiges Signal gewesen. Das gilt sowohl für 5-Ton, als auch für All-Tone. Erst mit 2 Tönen war es deutlich besser in Richtung 2 und in Richtung 4, dann wurde zwar kein Leitwert, aber dafür ein brauchbares Signal ausgegeben.
Wechsel auf andere Frequenzen und niedrige Reaktionsgeschwindigkeiten verschlechterten das Ergebnis massiv.
Man kann also festhalten, dass der Nailtest mit 15 KHz und 2-Ton besser verlief, als mit den anderen Tönen.
Das kann man ja mal im Hinterkopf behalten. Zwinkernd

Zum Vergleich dann der Simplex mit der SP28 im Park2-Modus mit Empfindlichkeit 1 Stufe unter Max, kein Bodenabgleich.
Er hatte etwas weniger Probleme als der XTP, allerdings war das Signal in beiden Münzpositionen bei Richtung 2 auch deutlich schlechter bis nahezu nicht grabwürdig.
Auffällig hier im Park-Modus die recht undefinierbaren Töne beim Simplex im Gegensatz zum 2-Ton beim XTP.

Mag sein, dass ich voreingenommen bin, aber die Töne des Minelab finde ich deutlich angenehmer für das Ohr.

Ich versuche diese Woche evtl. auf ein freies Feld zu kommen, muss das aber noch mit dem Eigentümer abklären. Ansonsten ist hier auch alles inzwischen eingesät.
Ich melde mich wieder, wenn ich mal in der freien Widlbahn unterwegs war.

Grüße

Lars

« Letzte Änderung: 17. April 2023, um 17:17:03 Uhr von (versteckt) »

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#168
17. April 2023, um 18:27:45 Uhr

Geschrieben von Zitat von Dubhead
Gut finde ich auch die 5KHZ -kurzer Test an einem Stahlhelm der Wehrmacht M40 -Lufttest natürlich -der Helm war noch auf über 90 cm gut zu orten


...das ist ja mal eine Super Ansage    Super

   Grüsse   Winken

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#169
17. April 2023, um 19:25:33 Uhr

Geschrieben von Zitat von Larsomat
Vielen Dank @Dubhead für Deinen ausführlichen Bericht. Ich habe gerade das schöne Wetter genutzt und im Garten einen Nailtest gemacht. Ich muss gestehen, dass ich sowas noch nie gemacht habe. Falls Euch also was fehlerhaft vorkommt, bitte kommentieren.

Ich habe die gleiche Vorlage wie Dubhead benutzt, allerdings mit einer 10-Cent-Münze. Der Simplex+ durfte mit der Standardspule SP28 zum Vergleich antreten.

Konfiguration X-Terra Pro:
Park 2, 15 KHz, Reaktion 3, Töne zunächst All-Tone, dann 5-Ton und zuletzt 2-Ton. Empfindlichkeit war bei 22.
Zuvor natürlich der obligatorische Noisecancel.
Ich habe ähnlich wie Dubhead Probleme in der Richtung 2 , aber auch in Richtung 4 gehabt, sowohl in Münzposition 1, wie auch in Pos. 2. Für mich wäre es bei Richtung 2 zunächst kein grabungswürdiges Signal gewesen. Das gilt sowohl für 5-Ton, als auch für All-Tone. Erst mit 2 Tönen war es deutlich besser in Richtung 2 und in Richtung 4, dann wurde zwar kein Leitwert, aber dafür ein brauchbares Signal ausgegeben.
Wechsel auf andere Frequenzen und niedrige Reaktionsgeschwindigkeiten verschlechterten das Ergebnis massiv.
Man kann also festhalten, dass der Nailtest mit 15 KHz und 2-Ton besser verlief, als mit den anderen Tönen.
Das kann man ja mal im Hinterkopf behalten. Zwinkernd

Zum Vergleich dann der Simplex mit der SP28 im Park2-Modus mit Empfindlichkeit 1 Stufe unter Max, kein Bodenabgleich.
Er hatte etwas weniger Probleme als der XTP, allerdings war das Signal in beiden Münzpositionen bei Richtung 2 auch deutlich schlechter bis nahezu nicht grabwürdig.
Auffällig hier im Park-Modus die recht undefinierbaren Töne beim Simplex im Gegensatz zum 2-Ton beim XTP.

Mag sein, dass ich voreingenommen bin, aber die Töne des Minelab finde ich deutlich angenehmer für das Ohr.

Ich versuche diese Woche evtl. auf ein freies Feld zu kommen, muss das aber noch mit dem Eigentümer abklären. Ansonsten ist hier auch alles inzwischen eingesät.
Ich melde mich wieder, wenn ich mal in der freien Widlbahn unterwegs war.

Grüße

Lars



Also graben würde ich auch bei Münze 2 Richtung 2 .Es kam nur knarziger rein der Ton. Habe auch den Test im 2 Ton gemacht .Die 10 cent reagieren identisch mit 1 Pfennig Kaiserreich .Mach doch den Test mal im Allmetall  ansonsten gleiche Einstellungen dann sollte es besser sein.
Grüße Dubhead[winken]

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(versteckt)Themen Schreiber
#170
17. April 2023, um 19:42:41 Uhr

Hier habe ich noch ein Video für euch erstellt, über die erweiterten Funktionen des X-Terra Pro:

Sie haben nicht die Berechtigung Links zu sehen.
Registrieren oder Einlogen
https://www.youtube.com/watch?v=mP3dfv074o8


(HD und 4K wird gerade noch von YT verarbeitet)

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#171
18. April 2023, um 12:47:54 Uhr

So ,ich konnte es nicht lassen und bin noch einmal los mit dem X-Terra  .
Auf unruhigem Gelände mit viel Eisen im Boden konnte ich heute nicht Park 2 verwenden .Die vielen Peaks hörten sich genau wie ein tiefes Münzsignal an . Gute Erfahrungen machte ich mit Field 2 ,Sens runter auf 23 ,15Khz und Reaktion 3.
Trotz Funkmast 10 Meter weiter lief er dann sehr entspannt und ruhig .
Grüße Dubhead[winken]

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(versteckt)Themen Schreiber
#172
18. April 2023, um 13:31:48 Uhr

Mit Feld 2, Sens 22-23, 15 kHz und Reaktion 3 bin ich auch gelaufen. Damit ging es einigermaßen. Aber Vorsicht mit der Empfindlichkeit, sonst gibt es einen zwitschernden Audiomischmasch!

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#173
19. April 2023, um 21:01:01 Uhr

So, ich konnte heute für immerhin zwei Stunden auf ein kleines Feld drauf, welches der Bauer derzeit nicht nutzt, um der neuen EU-Verordnung zu genügen, die ab 2023 4%-Stilllegungsfläche vorsieht.

Ich bin die meiste Zeit mit Field 1, aber auch sehr viel mit Field 2 gelaufen. Wie auch meine Vorredner hatte ich das Gefühl, dass er in Feld 2 mit 15 KHz und Reaktion 3 am Besten läuft. Die Sens hatte ich meistens auf 23 eingestellt. Wenn man höher ging, dann fing das von Baldur beschriebene "Bodengeschnatter" an. Dabei erfasst der Detektor anscheinend tief liegendes Eisen und meldet es im mittleren 90er-Leitwertbereich. Ich meine das ist beim Simplex ähnlich zu beobachten, wenn man mit hoher Sens läuft.
Koks gab es auch einigen, der mit Leitwerten bis ca. 8 reinkam.
Mit den 15 KHz erfasste der Detektor auch viele kleine "Fitzelteilchen" aus Alu, die mitunter auf dem Feld zu finden waren.
Da ich vom Simplex komme, ist einiges an Umgewöhnung nötig. Zunächst mal sind die Programm beim Minelab anders sortiert: zuerst kommt Park, dann kommt Field. Beim Simplex ist es umgekehrt. Zweitens habe ich immer versucht, vor dem Benutzen des Pinpointers den Mute-Button zu drücken. Grinsend
Das hatte sich vom Simplex mittlerweile doch sehr eingeschliffen.
Interessanterweise war kein Bodenabgleich nötig, er blieb stoisch bei 0 stehen. Den Noise-Cancel habe ich immer beim Frequenzwechsel durchgeführt.
Insgesamt habe ich die Beobachtung gemacht, dass der XTP bei Frums sehr stark mit den Leitwerten umherspringt und bei Alltone dann wie eine E-Orgel tönt. Hingegen kamen bei zwei gefundenen Münzen (50 Pfennig Weimarer Republik Alu und 2 Pfennig Kaiserreich Bronze) die Leitwerte sehr stabil rein und die Töne waren sehr klar zu hören.
Ich bin auch spaßeshalber mal mit 5 KHz gelaufen, was auch problemlos möglich war, da es hier keine EMI gibt
Wegen der Töne weiß ich noch nicht, was mir persönlich am Besten liegt. Derzeit tendiere ich eher zu 5-Tönen.

Am kommenden Wochenende bin ich wieder in meiner alten Heimat und werde das Gerät mal im Wald testen.

Bisher bin ich mit dem Minelab eigentlich ganz zufrieden. Ich habe jetzt auch kein High-Endgerät erwartet und bin bisher nicht enttäuscht.
Im Hinterkopf schwirrt auch schon der Gedanke herum, vielleicht noch den Equinox 900 zu holen, aber das ist bisher nur ein Gedankenspiel.

Schöne Grüße von Lars

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(versteckt)Themen Schreiber
#174
20. April 2023, um 06:16:18 Uhr

Mich würde tatsächlich mal interessieren, ob ein Equinox 900 ein völlig anderes Verhalten an den Tag legt, oder ob dies ähnlich ist. Langsam halte ich den X-Terra Pro nämlich nicht mehr für einen "abgespeckten" Equinox, sondern tatsächlich für eine eigenständige Entwicklung, eventuell basierend auf den alten X-Terra Modellen.


Geschrieben von Zitat von Larsomat
Interessanterweise war kein Bodenabgleich nötig, er blieb stoisch bei 0 stehen.


Das ist aber sehr seltsam? Ich habe festgestellt, dass das Gerät bei einem Bodenabgleich nicht 100%ig abgleicht, d.h. bei Bodennähe noch immer lauter wird. Auch nach mehrmaligen Pumpen veränderte sich das nicht.

« Letzte Änderung: 20. April 2023, um 06:23:02 Uhr von (versteckt) »

Offline
(versteckt)
#175
20. April 2023, um 09:16:48 Uhr

Geschrieben von Zitat von baldur
Mich würde tatsächlich mal interessieren, ob ein Equinox 900 ein völlig anderes Verhalten an den Tag legt, oder ob dies ähnlich ist. Langsam halte ich den X-Terra Pro nämlich nicht mehr für einen "abgespeckten" Equinox, sondern tatsächlich für eine eigenständige Entwicklung, eventuell basierend auf den alten X-Terra Modellen.

Ich habe den 900 bisher nur in Videos gesehen und in Foren über ihn gelesen. Viele schreiben, dass die Leitwerte insgesamt unruhiger reinkommen, also ähnlich wie beim XTP.
Den alten X-Terra kenne ich nur vom Hörensagen und aus Videos, von daher kann ich da keinerlei Vergleiche ziehen.

Geschrieben von Zitat von baldur
Das ist aber sehr seltsam? Ich habe festgestellt, dass das Gerät bei einem Bodenabgleich nicht 100%ig abgleicht, d.h. bei Bodennähe noch immer lauter wird. Auch nach mehrmaligen Pumpen veränderte sich das nicht.
Keine Ahnung, der Boden war ziemlich lehmig in einer Flussniederung, vielleicht ist da kaum Mineralisierung vorhanden? Ich werde das am Wochenende nochmal genauer auf anderem Untergrund testen.
Ich meine aber, dass gestern beim Pumpen keine Veränderung in der Lautstärke zu hören war.

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(versteckt)
#176
20. April 2023, um 09:37:33 Uhr

Hallo zusammen,
also das hört sich schon alles "irgendwie" ähnlich wie beim 900er an.

Beim ersten mal auf dem Acker, hat es bei mir auch etwas gedauert bis er den Bodenabgleich gemacht hat.
Ich glaube, dass ich mit der Akzeptieren/Ablehnen Taste zuerst den permanenten Bodenabgleich ein/aus geschaltet habe, bevor sich die Werte verändert haben.

Aber in dem Moment habe ich nicht 100% darauf geachtet, sondern einfach schnell "rumgedrückt" bis es funktioniert hat.Grinsend

Wenn ich am Wochenende etwas Zeit habe stelle ich mal alles auf Werkseinstellung zurück und passe mal auf, ob es nochmal passiert.

Grüßle Holzmichl

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(versteckt)
#177
20. April 2023, um 22:01:39 Uhr

Ist der XTerra Pro eigentlich Update fähig?
Hat der eine USB Schnittstelle?

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(versteckt)
#178
20. April 2023, um 22:10:12 Uhr

Das Ladekabel hat eine USB-Schnittstelle, mittels der Updates überspielt werden können. Steht auch so in der Anleitung beschrieben.

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(versteckt)
#179
24. April 2023, um 07:45:34 Uhr

Ich habe jetzt wieder einige Stunden mehr auf dem XTP runter und kann schon mal ein erstes Zwischenfazit ziehen:
Positiv zu vermelden ist die klare Menüführung mit den gut erkennbaren Anzeigen und die vielfachen Einstellmöglichkeiten, die der Detektor bietet. Weiterhin positiv anzumerken sind die angenehmen Signaltöne (gegenüber dem Simplex-Gequietsche).
Auch ergonomisch gibt es an dem Gerät nichts auszusetzen. Die Bedientasten sind leichtgängig und gut erkennbar (besser als beim Simplex).
Der Akku hat viel Kapazität, nach einem Suchtag wurde gerade mal ein Ladebalken weniger angezeigt.
Die Kombination aus Transmitter und Sennheiser-Kopfhörern hat sich bewährt.

Was jedoch immer wieder stark auffällt sind die stark springenden Leitwerte. Darum sollte man mehr auf die Töne hören und ggf. den Eisenton zuschalten. Im Zweifel gräbt man halt alles was einem brauchbar vorkommt.
Große Eisenobjekte wie verrostete Träger, Hufeisen, Fällkeile etc. kommen teilweise mit hohen Leitwerten rein und geben ein prima Signal ab. Habe einige davon ausgegraben. Traurig Das hatte ich beim Simplex auch so in Erinnerung.
Ich war im Laufes des Tages zunächst auf Kalkboden und danach auf basalthaltigem Boden unterwegs. Gelaufen bin ich meistens in Feld 1 mit 10 KHz und Reaktion 2 und meistens mit 2 Tönen. Sens war bei 22 bis 24.
Ich habe dann mal spaßeshalber in der Nähe eines Basaltkegels eine 20 Cent-Münze in 20 cm Tiefe vergraben. Ich hatte auf dem Basaltuntergrund schon die ganze Zeit erhebliche Störungen in Form von Geistersignalen im hohen 90er Bereich und im Eisenbereich. Ich schaffte es dann nicht mehr, einen brauchbaren Bodenabgleich hinzukriegen. Trotzdem ließ sich die Münze irgendwie immer detektieren. Gegraben hätte ich das Signal mit Sicherheit trotz der teilweise wild hüpfenden Werte, aber Spaß hat die Suche hier nicht mehr gemacht.
Ich habe dann mal das Bodenabgleich-Tracking eingeschaltet und habe damit interessanterweise ein prima Signal bei der Münze bekommen. Diese Funktion lohnt sich also auch mal bei schwierigen Verhältnissen auszutesten.
Ich hatte hier insgesamt meine Schwierigkeiten, das Gerät ruhig zu bekommen. Vermutlich war die Sens noch zu hoch eingestellt, evtl. lag es auch am Bediener, denn ich war vorher noch nie auf Basaltuntergrund unterwegs. Verlegen
Später war ich noch auf einem Waldgrillplatz, wo es reichlich Kronkorken und Dosenverschlüsse zu finden gab. Auch hier konnte man nicht mit hoher Leistung laufen. Um nicht so viele tiefe Signale zu bekommen, habe ich die Sens hier drastisch auf 14-15 reduziert. Mit Park 2, 15 KHz und Reaktion 3 ging es dann einigermaßen, trotzdem war die Tiefe der gefundenen Objekte völlig ausreichend. Leider gab es hier nichts außer Müll. Traurig

Hauptproblem war sowohl im Wald, wie auch auf dem verschrotteten Grillplatz die viel zu zu große Spule (30 x 23 cm) . Es ist leider eine Unsitte, gerade bei Einsteigerdetektoren immer solche große Spulen mitzuliefern, weil man dadurch gerade als Anfänger auf verschrotteten Böden heillos überfordert ist und sicher schnell die Lust verliert.
Beim Simplex ist die SP24 meine Lieblingsspule. Von daher überlege ich mir gerade für den XTP die (leider relativ teure) Coiltek 10x5 anzuschaffen oder ggf. auf das Erscheinen der kleineren Spulen V10x und V8x zu warten, die preislich deutlich unter der Coiltek liegen sollten.
Die nächste Zeit versuche ich wieder auf meinen kleinen  Acker zu gehen, wo ich mit der V12x-Spule ganz gut zurechtgekommen bin.

« Letzte Änderung: 24. April 2023, um 07:53:16 Uhr von (versteckt) »

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